Kaisheim - de.LinkFang.org

Kaisheim




Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 41,7 km2
Einwohner: 3824 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86687
Vorwahl: 09099
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 169
Marktgliederung: 12 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Münsterplatz 5
86687 Kaisheim
Website: www.kaisheim.de
Bürgermeister: Martin Scharr (PWG)
Lage des Marktes Kaisheim im Landkreis Donau-Ries
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kaisheim ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Kaisheim liegt in der Planungsregion Augsburg.

Die Gemeinde besteht aus 7 Gemarkungen[2] und hat 12 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]

Geschichte


Bis zur Gemeindegründung

Kaisheim war Obervogtamt und gehörte zum örtlichen Reichsstift Kloster Kaisheim. Das Kloster wurde 1133 von Graf Heinrich III. von Lechsgemünd und seiner Gemahlin Liukardis gegründet. Es war vermutlich schon seit dem Jahr 1370 Reichsstift, aber erst ab 1656 wurde das Kloster reichsunmittelbar. Seit der Säkularisation 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Die lateinische Bezeichnung des Ortes war „Caesarea“ (Kaisersheim).

Markt

Im Jahr 1934 wurde die Gemeinde Kaisheim zum Markt erhoben.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1971 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Gunzenheim (mit Ortsteil Bergstetten), Hafenreut und Sulzdorf eingegliedert, am 1. Juli 1972 folgten Altisheim und Leitheim.[4]

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Markt von 3.461 auf 3.824 um 363 Einwohner bzw. um 10,5 %.

Jahr 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 3078 2657 3378 3931 4144 4274 4331 3833

Politik


Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Martin Scharr (PWG); er wurde bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 mit 56,9 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Seine Vorgänger waren Franz Rößner (bis 1990) sowie Franz Oppel (CSU) von 1990 bis 2014.

Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzte sich der Gemeinderat folgendermaßen zusammen:[5]

Partei/Liste Sitze Stimmenanteil
CSU / FWG 4 27,1 %
Grüne 2 12,2 %
FW / PWG* 7 41,4 %
Freie Bürgerstimme 3 19,3 %

* voller Name: FW Freie Wähler/Parteifreie Wählergruppe (PWG)

In der Amtszeit 2020–2026 sind im Gemeinderat vertreten:

Partei/Liste Sitze Stimmenanteil
CSU / FWG 6 34,9 %
Grüne 2 14,3 %
FW / PWG* 5 34,1 %
Freie Bürgerstimme 3 16,7 %

* voller Name: FW Freie Wähler/Parteifreie Wählergruppe (PWG)

Gemeindepartnerschaften

Kaisheim unterhält seit 1978 eine Partnerschaft mit der Tiroler Gemeinde Stams.[6]

Baudenkmäler


Religion


Kaisheim ist mehrheitlich katholisch. Von den 3.817 Einwohnern gehören 2.683 der katholischen Religion an.[7]

Die Kommune liegt auf dem Jurisdiktionsgebiet zweier Bistümer, des Bistums Augsburg und des Bistums Eichstätt. Der Südosten mit den Ortsteilen Altisheim (Pfarrei St. Willibald), Hafenreut (Filialkirche St. Georg zu Kaisheim), Kaisheim (Pfarrei Mariä Himmelfahrt) und Leitheim (Filialkirche St. Blasius zu Altisheim) gehört als Teil der Pfarreiengemeinschaft Kaisheim zum Bistum Augsburg, der Nordwesten mit Bergstetten (Filialkirche Heiligste Dreifaltigkeit zu Buchdorf), Gunzenheim (Expositur St. Thomas zu Fünfstetten) und Sulzdorf (Pfarrei St. Margareta) zum Bistum Eichstätt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2016 umgerechnet 2.855 T€, davon waren 498 T€ Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Im Jahre 2016 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 125 und im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe 85 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 128 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1345. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen, im Bauhauptgewerbe keinen Betrieb. Im Jahr 2010 bestanden zudem 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 1230 ha, davon waren 763 ha Ackerfläche und 466 ha Dauergrünfläche.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

In Kaisheim gibt es folgende Einrichtungen:

Persönlichkeiten


Der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa wohnt im Ortsteil Gunzenheim.[8]

Literatur


Siehe auch


Weblinks


Commons: Kaisheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. cm city media GmbH – www.cmcitymedia.de: Kaisheim und seine Ortsteile. In: www.kaisheim.de. Gemeinde Kaisheim, abgerufen am 18. Juni 2016.
  3. Gemeinde Kaisheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 2. September 2019.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 450.
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik
  6. Markt Kaisheim: Partnerstadt (Memento vom 15. April 2009 im Internet Archive)
  7. Statistik kommunal 2014. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Bayerisches Landesamt für Statistik, Juli 2015, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 18. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Was-macht-eigentlich-Augsburgs-ehemaliger-Bischof-Walter-Mixa-id37559152.html



Kategorien: Kaisheim | Gemeinde in Bayern | Ort im Landkreis Donau-Ries | Markt in Schwaben | Gemeindegründung 1818



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Kaisheim (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 04.07.2020 04:14:46 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.