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Joseph von Westphalen




Joseph Graf von Westphalen (* 26. Juni 1945 in Schwandorf) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Satiriker bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Joseph Graf von Westphalens entstammt der uradeligen Familie Westphalen. Er wuchs in München auf und studierte nach dem Abitur ab 1966 an der der dortigen Universität München Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte. 1978 promovierte er über ein germanistisches Thema zum Doktor der Philosophie. Doktorvater war Professor Werner Vordtriede. Von 1979 bis 1981 war er für die Verwertungsgesellschaft Wort tätig. Anschließend war er Redakteur bei der KulturzeitschriftWestermanns Monatshefte“. Seit 1987 lebt er als freier Schriftsteller in München. Für die Abendzeitung schrieb er bis zum Juni 2014 nebenbei jahrelang über dreihundert wöchentliche Kolumnen unter dem Titel Der Flaneur.[1] Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Joseph von Westphalen begann seine schriftstellerische Laufbahn als Journalist mit dem Verfassen von polemischen Glossen, die er selbst als „Entrüstungen“ bezeichnete. Er wurde rasch bekannt als scharfzüngiger Gegner von Zeitgeisterscheinungen aller Art. Seine kritischen Rundumschläge setzte von Westphalen auch in seinen Romanen fort, in denen die Figur des Harry von Duckwitz allerdings auch die andere, hedonistische Seite des Autors verkörpert. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre war von Westphalen einer der ersten Autoren, die die Möglichkeiten von Multimedia (CD-ROM „Mein Kosmos“, 1996) und Internet nutzten, um den Lesern quasi einen Einblick in die literarische Werkstatt zu verschaffen.

Joseph von Westphalen, der seit 1992 dem PEN-Zentrum Deutschland angehört, erhielt 1992 den Ernst-Hoferichter-Preis.

Das 1989 (unter dem Pseudonym David Elphinstone) veröffentlichte Buch „Sinecure“ wurde 2008 nachgedruckt und im Gutshaus Landsdorf (bei Tribsees) in eine Kunst-Installation umgewandelt.[2]

Werke


Herausgeberschaft


Literatur


Weblinks


Einzelnachweise, Fußnoten


  1. Joseph von Westphalen: Das war's. Abendzeitung München, 27. Juni 2014, abgerufen am 22. April 2015 (Die letzte Kolumne in der Abendzeitung).
  2. Spiegel.de: Wolfgang Höbel: Kunst aus ungelesenen Büchern: Die spinnen, die Dichter. 19. April 2008.



Kategorien: Journalist (Deutschland) | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Roman, Epik | Erzählung | Essay | Satire | Schriftsteller (München) | Kolumnist | Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland | Träger des Ernst-Hoferichter-Preises | Westphalen (Adelsgeschlecht) | Deutscher | Geboren 1945 | Mann



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