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Jenny Jürgens




Jenny Jürgens (* 22. Januar 1967 in München, bis 2014 Jenny Bockelmann[1]) ist eine deutsche Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Karriere

Jenny Jürgens ist die Tochter des österreichischen Sängers Udo Jürgens. Bereits im Alter von 15 Jahren spielte sie neben Tommi Ohrner, Jim Mitchum u. a. in dem Film Im Dschungel ist der Teufel los. Einen Singleerfolg als Schlagersängerin hatte sie 1984 im Duett mit ihrem Vater als Udo und Jenny mit dem Lied Liebe ohne Leiden, bei dem sie Mitautorin war. Sie moderierte 1988 die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest und die Eurovisions-Gala zum 60. Geburtstag ihres Vaters.

Im Jahre 1994 spielte sie in dem Theaterstück Ausgerechnet Hamlet, mit dem das Theater an der Kö in Düsseldorf eröffnet wurde. Dort war sie bis 2004 an der Seite von Karsten Speck auch in dem Stück Alles Liebe zu sehen. Sie spielte 1999 und 2000 eine Hauptrolle in der Fernsehserie Mallorca – Suche nach dem Paradies; 2005 war sie als Lady Ann bei den Störtebeker-Festspielen auf der Insel Rügen zu sehen. 2006/2007 spielte sie in dem von René Heinersdorff speziell auch für sie geschriebenen Stück Vier Frauen und ein Unfall im Kölner Theater am Dom sowie 2008 im Düsseldorfer Theater an der Kö.

Parallel zur Bühne sah man Jürgens auch in verschiedenen Fernsehrollen, beispielsweise in Ein Schloß am Wörthersee, Schlosshotel Orth oder St. Angela. Sie übernahm 2001 die Hauptrolle in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung Die Rose von Kerrymore. 2006 drehte sie in Köln 13 Folgen der Sat.1-Serie Paare und war 2008 für die ZDF-Serie Hallo Robbie! auf Rügen tätig. Von September 2010 bis Juni 2011 war sie in der ZDF-Telenovela Lena – Liebe meines Lebens in der Hauptrolle der Pia Sander und von September 2014 bis Juli 2015 und 2018 in der ARD-Telenovela Rote Rosen in der weiblichen Hauptrolle der elften Staffel als Jana Greve zu sehen.

Privatleben

Jenny Jürgens, die die ersten zehn Jahre ihres Lebens mit ihrem Vater in Kitzbühel lebte,[1] und ihr Bruder John Jürgens sind die Kinder von Udo Jürgens (1934–2014) aus dessen erster Ehe (1964–1989) mit der Fotografin Erika „Panja“ Meier. Die beiden Geschwister haben zwei Halbschwestern, Sonja Jürgens (* 1966)[2] und Gloria Burda (* 1994),[3] beide nichteheliche Töchter von Udo Jürgens.[4]

Im Jahre 2014 nahm die gebürtige österreichische Staatsbürgerin Jürgens die deutsche Staatsbürgerschaft an. Gleichzeitig damit ließ sie ihren Familiennamen Bockelmann – ihr Vater hatte zwar im Juli 2010 seine Vornamen Jürgen Udo amtlich auf Udo Jürgens ändern lassen, seinen Familiennamen Bockelmann jedoch behalten – auf den bisher nur als Künstlernamen geführten Namen Jürgens ändern.[1]

Über die Aufteilung der Verlassenschaft des Vaters Udo Jürgens, der im Dezember 2014 verstarb, waren sich zwar die von ihm nach Schweizer Erbrecht eingesetzten Erben Jenny und John Jürgens sowie Udo Jürgens’ letzte Lebensgefährtin Michaela Moritz mit der unehelichen Tochter und Vermächtnisnehmerin Sonja Jürgens einig, nicht jedoch mit der weiteren unehelichen Tochter und Vermächtnisnehmerin Gloria Burda.[5] Der Erbstreit wurde schließlich im November 2018 beigelegt.[6]

Jürgens war in erster Ehe mit Michael Lindner[7] und von 1996 bis 2013 mit dem Düsseldorfer Soziologie-Professor Thomas Druyen verheiratet. Im Mai 2015 heiratete sie den Spanier David Carreras Solé.[8]

Soziales Engagement

Im Jahre 2009 rief sie gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz Düsseldorf das Projekt Herzwerk – Aktiv gegen Armut im Alter ins Leben, das alte Menschen unterstützt, die pflegebedürftig sind oder unter Altersarmut leiden.[9]

Filmografie


Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[10]
Liebe ohne Leiden (mit Udo Jürgens)
  DE 56 02.01.2015 (1 Wo.)

Auszeichnungen


Weblinks


Einzelnachweise


  1. a b c Jenny Jürgens: Jetzt hat sie einen deutschen Pass. In: Bunte, Heft 38/2014, 10. September 2014, abgerufen am 29. August 2019
  2. Franziska von Mutius: Sonja Jürgens: Udos uneheliche Tochter spricht erstmals über Mutter. In: Berliner Morgenpost. 2. Juli 2008, ZDB-ID 749437-3 , S. 32 (morgenpost.de [abgerufen am 14. Dezember 2015]).
  3. Letzter Wille, leiser Zorn. In: News. Nr. 38, 19. September 2015, S. 110–115.
  4. Menschen: Udo Jürgens‘ erste Frau Erika Meier, Panja: „Udo verzeihe ich alles“. In: Epoch Times, 23. Dezember 2014, abgerufen am 29. August 2019.
  5. Udo Jürgens (†80): Sein Sohn packt über den bitteren Erbstreit aus. (Interview.) In: Bunte, Heft 39/2015, 21. September 2015, abgerufen am 29. August 2019.
  6. Julia Parger: Udo Jürgens: Der Erbstreit ist geklärt. Seine Erben konnten sich zunächst nicht über die Verteilung des Vermögens einigen. 20. November 2018, abgerufen am 23. Oktober 2019.
  7. Jenny Jürgens - Steckbrief, News, Bilder. 18. Juni 2017, abgerufen am 23. Oktober 2019.
  8. So schön hat Jenny Jürgens „Ja“ gesagt. In: Focus.de, Mai 2015, abgerufen am 23. Oktober 2019 (archivierte Version)
  9. Herzwerk - Die Idee. In: Website des Projektes Herzwerk, abgerufen am 22. August 2016.
  10. Chartquellen: DE
  11. Ministerialblatt (MBl. NRW.). Ausgabe Nr. 4/2017, 3. Februar 2017, S. 59–70, abgerufen am 5. Februar 2017.
  12. Verleihung des Landesverdienstordens am 18. Januar 2017. In: Website der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Februar 2017, abgerufen am 5. Februar 2017.



Kategorien: Filmschauspieler | Theaterschauspieler | Sänger | Fernsehmoderator (Deutschland) | Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen | Teilnehmer an der Prominenten-Millionenshow | Deutscher | Österreicher | Geboren 1967 | Frau



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Jenny Jürgens (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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