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Hr-fernsehen



hr-fernsehen
Senderlogo
Allgemeine Informationen
Empfang: Digital: DVB-T2, DVB-C, DVB-S, DVB-S2, IPTV
Sitz: Frankfurt am Main,
Deutschland Deutschland
Sendeanstalt: Hessischer Rundfunk
Auflösung: 576i (SDTV)
720p (HDTV)
Intendant: Manfred Krupp
Sendebeginn: 5. Oktober 1964
Rechtsform: Öffentlich-rechtlich
Programmtyp: Vollprogramm
Website: www.hr-fernsehen.de
Liste von Fernsehsendern

hr-fernsehen ist die Bezeichnung für das regionale Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks für das Land Hessen.

Mit einem Jahresmarktanteil von 7,2 % im Jahre 2013[1] belegt das hr-fernsehen vor dem SWR und RBB unter den ARD-Regionalprogrammen den fünften Platz, gemessen am Zuschaueranteil im jeweiligen Sendegebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Das Dritte Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks wurde am 5. Oktober 1964 unter dem Namen Hessisches Fernsehprogramm gegründet. Sein Sitz ist Frankfurt am Main. In den letzten Jahrzehnten wurden sowohl Name als auch Logo und Auftreten des Programms mehrfach geändert. Zwischen 1983 und 1997 hieß das Programm Hessen Drei und von 1997 bis 2004 hessen fernsehen. Seit dem 3. Oktober 2004 trägt es seinen heutigen Namen hr-fernsehen.

Als einziges Drittes Programm strahlte „hessen 3“ von Januar 1985 bis Dezember 1992 Fernsehwerbung aus. Die Einnahmen sollten der Finanzierung des vierten Hörfunkprogramms (hr4) dienen. Zunächst wurden Erlöse von etwa 15 Millionen D-Mark jährlich erzielt, zuletzt betrugen sie noch etwa 12 Millionen DM. Im Rundfunkstaatsvertrag 1987 vereinbarten die Länder jedoch, dass auch in Hessen 3 keine Werbung mehr ausgestrahlt werden solle, sobald die für hr4 nötigen Mittel aus Rundfunkgebühren zur Verfügung stünden. 1988 wurde im HR-Gesetz daraufhin ein Passus aufgenommen, nach dem der hr nur noch bis Ende 1992 Werbung in Hessen 3 ausstrahlen durfte.[2]

Programm


Schwerpunkt des Fernsehprogramms ist die regionale Berichterstattung. Neben dem Nachmittagsprogramm Hallo hessen und Vorabend-Regionalmagazin maintower sowie einer kompakten Spätausgabe der Regionalnachrichten, der hessenschau kompakt (beide montags bis freitags) hat sich vor allem die tägliche hessenschau um 19:30 Uhr als feste Institution und quotenstärkste Sendung im Programm gefestigt.

Weitere Sendungen sind das landespolitische Magazin defacto, die Ratespiele strassenstars sowie Wer weiß es? und das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin mex sowie das Kulturmagazin hauptsache kultur. Derzeit erfolgreichstes Format ist das sonntägliche hessenQuiz mit Jörg Bombach. Des Öfteren werden sogenannte Ranking-Shows ausgestrahlt, in denen unter anderem die „beliebtesten“ bzw. „schönsten“ Flüsse, Burgen, Berge in oder Prominente aus Hessen vorgestellt werden.

Von 1990 bis 1993 strahlte der Sender die wöchentliche Talkshow Zeil um Zehn aus und von 1999 bis 2004 montags bis freitags ab 22 Uhr die von Roberto Cappelluti moderierte Late Lounge.[3]

Weitere eingestellte aber zeitweise erfolgreiche Formate waren die beiden Polittalkshows 3-2-1 und Vorsicht! Friedman, die erste Literatursendung im deutschen Fernsehen bücher, bücher, die Tiervermittlung herrchen gesucht, das Stadtgespräch sowie das c’t magazin.

Seit dem 5. Dezember 2013 wird das hr-fernsehen auch in HD ausgestrahlt; bis einschließlich 26. Januar 2015 erfolgte die Ausstrahlung dabei lediglich hochskaliert. Zu Ostern 2014 wurde die Dokumentation Hessen von oben testweise in nativem HD gesendet[4].

Empfang


Seit dem 25. Oktober 2016 wird hr-fernsehen HD im gesamten Kabelnetz von Unitymedia eingespeist. Somit kann man das hr-fernsehen neben Hessen nun auch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen in HD sehen.[6]

Weblinks


Commons: HR Fernsehen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. hr-fernsehen steigert 2013 erneut Marktanteil (Memento des Originals vom 14. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 14. Januar 2014
  2. vgl. BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 6. Oktober 1992 – 1 BvR 1586/89, 487/92 – („7. Rundfunkentscheidung“), BVerfGE 87, 181
  3. Clemens Niedenthal: Senderschnarchen, 18. Dezember 2004, online unter taz.de
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 19. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. http://www.digitalfernsehen.de/ARD-Neue-HD-Sender-kommen-im-Dezember.104840.0.html
  6. Mehr HD Sender abgerufen am 1. November 2016.
  7. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.



Kategorien: Öffentlich-rechtlicher Fernsehsender | Drittes Fernsehprogramm | Fernsehen (Hessen) | Hessischer Rundfunk (Fernsehen) | Deutschsprachiger Fernsehsender | Sendestart 1964



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Hr-fernsehen (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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Stand der Informationen: 05.05.2020 12:53:17 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
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