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Heinbockel

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heinbockel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heinbockel hervorgehoben

Koordinaten: 53° 34′ N, 9° 20′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Oldendorf-Himmelpforten
Höhe: 15 m ü. NHN
Fläche: 22,71 km2
Einwohner: 1389 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21726
Vorwahlen: 04144, 04149
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 024
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Mittelweg 2
21709 Himmelpforten
Website: www.oldendorf-himmelpforten.de
Bürgermeister: Andreas Haack
Lage der Gemeinde Heinbockel im Landkreis Stade

Heinbockel ist eine Gemeinde im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Himmelpforten hat. Sie besteht aus den Ortsteilen Heinbockel und Hagenah. Sie hat etwa 1493 Einwohner, wovon etwa 804 auf Heinbockel und 689 auf Hagenah entfallen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Hagenah eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1987 1992 1997 2002 2007 2012
Einwohner 817 920 1213 1576 1535 1492

(jeweils zum 31. Dezember)[3]

Politik


Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Heinbockel besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
WG Heinbockel/Hagenah 66,71 % 7
CDU 33,28 % 4

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 62,28 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

Vorherige Wahlergebnisse
Jahr CDU SPD WG
2001 6 1 4
2006 5 2 4
2011 4 7

Bürgermeister

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Andreas Haack (WG Heinbockel/Hagenah) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[7]

Vorherige Amtsinhaber
– 1998 Heinrich Heins (WG)
1998 – 2006 Heinz Meyer (CDU)
2006 – Andreas Haack (WG)

Wappen

Das Wappen wurde 1948 vom Gemeinderat beschlossen und am 2. Februar 1949 durch das Niedersächsische Innenministerium verliehen.

Blasonierung: „In Gold auf grünem Schildfuß belegt mit einer goldenen Urne ein schwarzes Hünengrab.“

Das Wappen wurde von dem heraldischen Berater Landschaftsrat von Holleufer entworfen und gestaltet. Die Gemeinde hat das noch gut erhaltenes Steinkammergrab in ihrer Gemarkung in ihr Wappen aufgenommen. Die Urne weist auf weitere frühgeschichtliche Funde und die alte Besiedlung des Gemeindegebietes hin.[8]

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Erwähnenswert ist auch die regional sehr bekannte Diskothek Musikladen Heinbockel, die jeden Freitagabend ein Treffpunkt für Jugendliche und Erwachsene aus der Umgebung ist.

Gaststätten und Restaurants


Neben der Gaststätte in Heinbockel, befindet sich noch eine in Hagenah: Der Gasthof Hellwege in Hagenah. Die zweite Kneipe in Heinbockel findet man in der Düdenbüttler Straße, den Lindenhof.

Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft

Wichtige Unternehmen, insbesondere in Hagenah, sind die Tiefbaufirma HMH (Helmut Meyer Hagenah) und der Landmaschinenhandel NEWTEC direkt an der B 74.

Verkehr

Die Kreisstraße 57 verbindet den Ort mit der Bundesstraße 73 im Norden und die Bundesstraße 74 im Süden, die beide bei Stade zusammenlaufen und ebenfalls weiteren Anschluss Richtung Hamburg bieten. Nach Oldendorf Richtung Westen führt die Kreisstraße 72.

Literatur


Weblinks


 Commons: Heinbockel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018  (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 246.
  3. LSKN-Online
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten , abgerufen am 7. April 2017.
  5. a b Gemeinde Heinbockel – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016 , abgerufen am 7. April 2017.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 7. April 2017.
  7. Rat – Gemeinderat Heinbockel , abgerufen am 7. April 2017.
  8. Wappenangaben auf der Internetseite der Samtgemeinde



Kategorien: Heinbockel | Gemeinde in Niedersachsen | Ort im Landkreis Stade


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Heinbockel (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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