Heiliger Geist - de.LinkFang.org

Heiliger Geist




Der Heilige Geist (altgriechisch ἅγιον πνεῦμα hágion pneûma oder πνεῦμα τὸ ἅγιον pneûma tò hágion, lateinisch Spiritus Sanctus[1]) ist im Christentum eine der drei Personen der göttlichen Trinität, wie es im Nicäno-Konstantinopolitanum, einem wichtigen altkirchlichen Bekenntnis, formuliert wurde. Der Heilige Geist, oft Geist Gottes genannt, ist Gott, keine eigenständige Gottheit oder Substanz. An Pfingsten feiert die Christenheit das Kommen des Heiligen Geistes. Bereits im Alten Testament ist vom Geist Gottes die Rede.

Inhaltsverzeichnis

Der Heilige Geist in der Bibel


Altes Testament

Im Tanach bedeutet das weibliche Substantiv (hebräisch רוּחַ ruach), mit dem später der „Geist“[2] bezeichnet wird, zunächst „Wind“ (z. B. Ex 14,21 EU ), dann auch „Hauch“, „Atem“ (Ps 33,6 EU ; Ez 37,5–14 EU ). In anderen Zusammenhängen bedeutet es den geistigen Zustand, die Stimmung, die Haltung, Einstellung (Ex 35,21 EU ; Esra 1,1 EU ; Haggai 1,14 EU ). Die Haltung eines Menschen, seine ruach, gilt in gewisser Weise als selbstständiges Wesen. Sie kann sich ausbreiten, auf einen anderen Menschen überspringen und in ihn eindringen.

Der zunächst auf Menschen angewendete Begriff des Geistes wurde entsprechend der menschenähnlichen Gottesauffassung auf Gott übertragen (Jes 40,13 EU ). Nur sehr selten hebt der Tanach die Zugehörigkeit des Geistes zu Gott durch das Attribut „heilig“ hervor (Ps 51,13 EU ; Jes 63,10f. EU ; Weish 1,5 EU ); meist spricht er vom „Geist Gottes“: ruach JHWH – „Atem des Herrn“; ruach ha-Elohim – „Gottesatem“; ruchaká – „dein Atem“. Diese Ausdrücke bezeichnen die wirkmächtige Gegenwart Gottes im Leben der Menschen. Der Begriff „Geist Gottes“ ist insbesondere auf Israel und die Propheten bezogen, findet aber auch auf die ganze Schöpfung Anwendung.

Die Begriffskombination ruach ha-qodesh erscheint in den hebräischen Schriften einmal als ruach qodesho („sein heiliger Geist“, Jes 63,10–11 EU ) und einmal als ruach qodeshcha („dein heiliger Geist“, Ps 51,13 EU ). Die Kombination von ruach mit dem Gottesnamen oder der Gottesanrede ist dagegen häufig. Zu den bedeutsamsten Aussagen zählen:

In Jesaja 63,14 EU erscheint „der Geist des Herrn“ unmittelbar neben „sein Heiliger Geist“ (ruach qodesho).

Weitere Aussagen finden sich in den Apokryphen, vor allem in der Weisheitsliteratur.

Neues Testament

Im griechischen Neuen Testament erscheint der Begriff „Heiliger Geist“ (πνεῦμα ἅγιον pneûma hágion) rund einhundert Mal. Im Johannesevangelium wird er auch Paraklet (παράκλητος, „Tröster“, „Beistand“) genannt. Insbesondere folgende Stellen sind in der Theologie des Heiligen Geistes von größerer Bedeutung:

Das Christentum hat auch verschiedene alttestamentliche Stellen auf den Heiligen Geist bezogen, insbesondere die Weissagung, dass Gott seinen Geist über alle Menschen ausgießen wird in Joel 3,1–5 SLT ; und die Erwähnung in der Schöpfungsgeschichte: „Gottes Geist schwebte über dem Wasser“ (Genesis 1,2 EU ). Im weiteren Verlauf der biblischen Geschichte waren es einzelne Personen, die nach christlicher Auslegung besonders mit dem Geist Gottes erfüllt waren, z. B. Josua (Dtn 34,9 EU ).

Verständnis des Heiligen Geistes in verschiedenen Religionen


Judentum

Ruach HaQodesh, (hebräisch רוח הקודש ruach ha-kodesh) wörtlich „Atem des Heiligen“, „heiliger Wind“, sinngemäß der Heilige Atem (=Geist), auch als Ruach JHWH („Atem Adonais“) bezeichnet, wird im Tanach allegorisch gebraucht. Der Heilige Geist wird im Judentum als die Kraft Gottes, nicht als eine göttliche Person betrachtet und entsprechend auch nicht als Person angerufen. Diese Kraft kann von Menschen Besitz ergreifen und sie bevollmächtigen.

Hinsichtlich der Genderproblematik konnte eine Analyse des Alten Testaments durch Manfred Dreytza (1998) zeigen, dass das Wort Ruach dort insgesamt 387 Mal[3] auftauchte, in 200 Fällen seines Auftretens wurde es in grammatikalisch femininem Sinn gebraucht, in 63 Fällen in maskuliner Form, der Rest blieb unklar.[4]

Es war die rabbinische Literatur, deren Ursprünge in der pharisäischen Bewegung lag und die sich nach dem jüdisch-römischen Krieg, der Eroberung von Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. und der Zerstörung des zweiten Herodianischen Tempels immer weiter herausdifferenzierte und die das Verhältnis von der Ruach HaQodesh und den jüdischen Propheten thematisierte. Im Sota u. a., einem Traktat der Mischna, wird konstatiert, dass die Ruach HaQodesh mit den Propheten Haggai, Sacharja und Maleachi aus dem Volk Gottes verschwunden sei.[5] Die Ruach HaQodesh kann nach dem pharisäischen Gelehrten Hillel auf dem Volk Israel als Ganzes ruhen. Im Midrasch wird wiederholt die Auffassung vertreten, dass jeder Mensch den ‚heiligen Atem‘ erfassen kann (Tanna de-be Elijahu 10).

Christentum

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Alte Kirche

Die Alte Kirche ging einen langen Weg der Lehrentwicklung auch im Blick auf den Heiligen Geist; der Diskurs fand in den altkirchlichen Bekenntnissen seinen Niederschlag.

Der Heilige Geist ist im Christentum „eins“ mit Gott-Vater und Gott-Sohn und wird zugleich als eine der drei Personen oder Hypostasen Gottes resp. als dritte Person des dreieinen Gottes verstanden (siehe Trinität). Vor der Etablierung des trinitarischen Dogmas war dies umstritten, insbesondere bei der Gruppe der Pneumatomachen im 4. Jahrhundert. Heilig wird im Sinne von göttlich gebraucht, um den Geist Gottes von anderen Geistwesen zu unterscheiden.

Die Christen fast aller Kirchen feiern 50 Tage nach Ostern Pfingsten als den Tag, an dem die Jünger Jesu „mit dem Heiligen Geist erfüllt“ (Apg 2,4 EU ) und zur Verkündigung des Evangeliums bevollmächtigt wurden (Apg 2,11 EU , Apg 4,8–10 EU ).

Der Filioque-Streit

Der sogenannte Filioque-Streit, das heißt die Auseinandersetzung, ob der Heilige Geist von Gott Vater oder von Gott Vater und Gott Sohn ausgeht, war eine entscheidende Unstimmigkeit zwischen östlicher und westlicher Kirche und stellt noch heute einen wichtigen dogmatischen Unterschied zwischen der römisch-katholischen Kirche und den aus ihr erwachsenen reformatorischen Kirchen einerseits und den orthodoxen Kirchen andererseits dar. Die Westkirche hält im Allgemeinen an dem filioque fest, betont also Ursprung und Herkunft des Heiligen Geistes mittels einer Hauchung aus Gott Vater und Gott Sohn. Die Ostkirche bewahrt die ursprüngliche Textfassung des Nicäno-Constantinopolitanums und betont die Gott-Vater und Gott-Sohn gleichgestellte Göttlichkeit des Geistes.[6]

Römisch-katholische Kirche

Nach der Lehre der römisch-katholischen Kirche geht der Heilige Geist aus dem Vater und dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch „eine einzige Hauchung“ hervor. Im Unterschied zum Sohn, der durch „Zeugung“ aus dem Vater hervorgeht, geht der Geist den Weg der Hauchung aus dem Vater und dem Sohn.

Die römisch-katholische Kirche kennt wie die orthodoxen Kirchen das Sakrament der Firmung. Darin empfängt der Firmling die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die dessen Früchte hervorrufen sollen. Die Firmung wird meist Jugendlichen von einem Bischof gespendet, im Gegensatz zu den orthodoxen Kirchen, wo sie sofort nach der Taufe durch den Priester gespendet wird und den erwachsenen Katechumenen, denen meist alle drei Initiationssakramente in einer einzigen Feier gespendet werden.

Anglikanische Kirche

Die anglikanische Kirche ist aus der westlichen Tradition hervorgegangen; ihr Credo enthält darum das Filioque. Mit Blick auf die Orthodoxie und nach vorbereitenden Beschlüssen der Lambeth-Konferenz 1978[7] und 1988[8] beschlossen die Primasse der verschiedenen Kirchenprovinzen 1993, dass in künftigen Ausgaben liturgischer Bücher das Filioque nicht mehr verwendet werden solle.[9] Die amerikanische Episcopal Church fasste für sich 1994 denselben Beschluss.[10] Beide Beschlüsse blieben folgenlos.[11]

Auch in der anglikanischen Kirche wird die Firmung vom Bischof durch Auflegen der Hände gespendet, damit der Firmling im Heiligen Geist gestärkt wird.

Evangelische Kirchen

Von ihrer gemeinsamen Wurzel her sind die evangelischen Kirchen vom Filioque ähnlich geprägt wie die katholische Kirche.[12]

In der kirchlichen Praxis spielt das Handeln des Heiligen Geistes eine zentrale Rolle bei der Konfirmation, die seit der Ziegenhainer Zuchtordnung von 1539, beeinflusst von Martin Bucer, von Hessen aus ihren Siegeszug durch die evangelischen Landeskirchen angetreten hat.

Aus dem reformatorischen Christentum hervorgegangene Bewegungen, die die Erfahrung mit dem Heiligen Geist und die Lehre über ihn stark betonen, sind ab 1906 die Pfingstbewegung (s. u.) und seit den 1960er Jahren die Charismatischen Erneuerungsbewegungen.[13]

Im 20. Jahrhundert kam es im evangelischen Bereich zur Bildung neuer Gemeinschaften, die sich meistens verselbständigten; diese Vorgänge werden zusammenfassend als Pfingstbewegung bezeichnet,[14] besonders in den USA. Mittlerweile verzeichnen diese in Afrika, Asien und Südamerika den größten Zulauf an Mitgliedern. Das Wirken des Heiligen Geistes wird in ihnen antihierarchisch verstanden. Daher sind die einzelnen Gemeinden am Ort unabhängig und selbständig. Betont werden:

Weitere Glaubensgemeinschaften

Einige Konfessionen sprechen statt von Salbung oder Firmung von der Versiegelung mit dem Heiligen Geist (Katholisch-apostolische Gemeinden, Neuapostolische Kirche).

Christliche Glaubensgemeinschaften, die nicht an das Dogma der Trinität glauben (Nichttrinitarier), sehen den Heiligen Geist nicht als Person, sondern als Gottes wirksame Kraft.

Islam

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Ruh-Al Qudus ist nicht identisch mit dem „Heiligen Geist“. Der Heilige Geist als solche dient (nebenbei bemerkt genauso wie im Judentum) als eine Kraft der Inspiration, die mit unter von dem Erzengel Gabriel personifiziert wird. Für Schiiten z.B. sind auch die Imame vom Heiligen Geist begleitet. Des Weiteren nimmt in manchen Traditionen der Heilige Geist die Rolle eines separaten Wesens über den Engeln ein.
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst .

Nach sunnitischer Auffassung des Islam wird der Erzengel Djibril auch als Ruh al-Qudus / روح القدس / ‚Geist der Heiligkeit‘ bezeichnet. Der Trinitätsbegriff des Christentums wird von islamischer Seite vielfach als eine Gott-Dreiheit, bestehend aus dem Schöpfer, Jesus und Maria reinterpretiert. Daher stelle sie eine Schirk (Beigesellung eines anderen Wesens neben Gott) dar, was einem Vielgötterglauben entspreche.[15]

Vergleiche hierzu die islamische Sichtweise der Trinität und Gabriel (Erzengel).

Polytheismus

Zum Begriff des Heiligen Geistes bestehen Parallelen in anderen Religionen. Das Konzept „Hagion pneuma“ findet sich in sehr ähnlicher Form bereits in vorchristlicher Zeit in griechischen und altindischen religiösen und philosophischen Abhandlungen.

Das schamanische Pantheon kennt bei manchen Völkern ebenfalls höchste Geistwesen, denen alle anderen geistigen Entitäten untergeordnet sind. Dies ist aber bei den verschiedenen nord- und zentralasiatischen Völkern nicht durchgängig der Fall.

Geistliche Schriften und Hymnen


Der einflussreichste Text über den Heiligen Geist überhaupt ist die 79 Kapitel umfassende Spätschrift des Basilius von Caesarea Peri tou hagiou pneumatos („über den Heiligen Geist“). Weitere wichtige Texte der Alten Kirche sind die fünfte theologische Rede Über den Heiligen Geist des hl. Gregor von Nazianz und De Trinitate des Kirchenvaters Augustinus.

Es gibt zahlreiche Hymnen, in denen der Heilige Geist direkt angeredet wird, beispielsweise Nunc sancte nobis spiritus des hl. Ambrosius, die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus (Komm herab, o Heilger Geist), Komm, Schöpfergeist oder das Veni Creator Spiritus von Rabanus Maurus, Komm, Heiliger Geist, Herre Gott nach der Pfingstantiphon Veni Sancte Spiritus, imple tuorum corda fidelium, fortgesetzt von Martin Luther, Zieh ein zu deinen Toren von Paul Gerhardt, Weihe an den Heiligen Geist (nach Pius X.), oder Heiliger Geist, der Sieg ist dein (von Pius XI.).

Symbole für den Heiligen Geist


Thomas C. Oden[16] führt die folgenden neutestamentlichen Symbole und Metaphern für den Heiligen Geist auf, die in den Schriften der Kirchenväter und -lehrer aufgegriffen wurden:

Verehrung


Viele Ordensgemeinschaften unterstellten sich dem Patrozinium des Heiligen Geistes, etwa die Spiritaner, die Dienerinnen des Heiligen Geistes oder der Orden vom Heiligen Geist. Insbesondere auf die Brüder vom Orden des Heiligen Geistes, die sich vor allem der Krankenpflege widmeten, gehen Gründungen von Heilig-Geist-Kirche, Heilig-Geist-Klöstern und -Hospitälern zurück, die dem Heiligen Geist geweiht wurden. (Zu den so benannten Einrichtungen siehe Heilig-Geist.)

Siehe auch


Literatur


Altkirchliche Quellen

Sekundärliteratur

Weblinks


Wikiquote: Geist – Zitate
Commons: Heiliger Geist  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Heiliger Geist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Bibliographie

Aktuelle einführende Darstellungen

Katechetische Darstellungen

Weisheit [5]; Einsicht [6]; Rat [7]; Stärke [8]; Erkenntnis [9];

Ältere einführende Darstellungen

Einzelnachweise


  1. im Hebräischen bzw. der Tora findet sich der Begriff Ruach HaKodesh hebräisch רוח הקודש ruach ha-kodesh (siehe etwa Psalm 51) oder auch der Begriff Schechina (hebräisch שְׁכִינָה šəchīnāh) das ist die „Einwohnung“ oder „Wohnstatt“ Gottes oder auch als Inbegriff der Gegenwart Gottes (JHWH)
  2. weitere Bedeutungen um dieses Wort ruach (רוּחַ) sind „Hauch“, „Luftzug“, „Kraft“, „Wind“, „Brise“, metaphorisch noch „Geist“, „Mut“ oder „Gemütsverfassung“
  3. nach anderen Angaben 380 mal, siehe Hans Hermann Henrix: Israel trägt die Kirche: Zur Theologie der Beziehung von Kirche und Judentum. Bd. 17 Forum Christen und Juden, LIT Verlag, Münster 2019, ISBN 978-3-6431-4248-1, S. 220.
  4. Manfred Dreytza: Der theologische Gebrauch von Ruah im Alten Testament: Eine wort- und satzsemantische Studie. Brunnen, Gießen 1998, ISBN 978-3-7655-9358-1.
  5. Hans Hermann Henrix: Israel trägt die Kirche: Zur Theologie der Beziehung von Kirche und Judentum. Bd. 17 Forum Christen und Juden, LIT Verlag, Münster 2019, ISBN 978-3-6431-4248-1, S. 218–227.
  6. Jürgen Moltmann: Trinität und Reich Gottes. Zur Gotteslehre. Chr. Kaiser, München 1980, ISBN 978-3-4590-1630-3, S. 186.
  7. Resolutions from 1978: Resolution 35. Lambeth-Conference, archiviert vom Original am 27. November 2014; abgerufen am 16. Januar 2014 (englisch, siehe Punkt 3).
  8. Resolutions from 1988: Resolution 6. Lambeth-Conference, archiviert vom Original am 21. November 2013; abgerufen am 16. Januar 2014 (englisch, siehe Punkt 5).
  9. Anglican Consultative Council, ACC-9, Resolution 19, “Filioque Clause.” . Anglicancommunion.org. 5. Dezember 1991. Abgerufen am 25. April 2013.
  10. Resolution 1994-A028, “Reaffirm Intention to Remove the Filioque Clause From the Next Prayer Book.” . Episcopalarchives.org. Abgerufen am 25. April 2013.
  11. Siehe z. B. The Nicene Creed, Das Nicänum
  12. (s. o.:) Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 506.
  13. (s. o.:) Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 512f.
  14. Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 511f.
  15. Michael Molthagen: Die »Islamische Charta« des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD). In: Islam und christlicher Glaube. Nr. 2, 2002, S. 3–4 (PDF; 106 kB ). PDF; 106 kB (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive)
  16. Thomas C. Oden: Life in the Spirit, S. 41–47.
  17. „Daß der Geist mit einer Taube verglichen wird, läßt sich im visionären Kontext leicht erklären. ως ist die spezifische apokalyptische Vergleichspartikel, mit der Himmlisch – Unsichtbares durch Vergleichen als sichtbar vorgestellt wird. Innerhalb der Vision muß der Geist eine Gestalt, ein ειδος (vgl. Lk par.) haben für die Katabase des Geistes kommt nur der Vogel als das dem ουρανος, dem Luftraum zwischen Himmel und Erde zugehörige Geschöpf in Frage. Die Taube ist als angemessene Vergleichsgestalt ausreichend erklärt, „wenn man die Fülle der Assoziationen in Betracht zieht“, durch die die Taube im AT wie überhaupt auf vorderasiatischem (und griechischem) Boden seit Jahrtausenden mit dem Göttlichen verbunden war“ (H. Greeven, in: ThWb VI,68; vgl. E. Pax, Epiphaneia (München 1955) 23,26; E. R. Goodenough: Jewish Symbols in the Greco-Roman Period, Bd. VIII. New Haven 1956, S. 41–46; (R. Pesch: Das Markusevangelium, I. Teil. Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Freiburg 1976, S. 91f.))
  18. Basilius von Caesarea: Peri tou Hagiou Pneumatos (verfasst 374/6), besonders Kap. 19.



Kategorien: Heiliger Geist | Biblisches Thema | Geistwesen



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger Geist (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 04.05.2020 09:09:51 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.