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Hans G. Nutzinger




Hans G. Nutzinger (* 25. Mai 1945 in Hauingen) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.

Inhaltsverzeichnis

Laufbahn


Hans G. Nutzinger studierte ab 1964 Volkswirtschaftslehre, Mathematik und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Heidelberg. Dort erwarb er im Frühjahr 1968 den Grad Diplom-Volkswirt, promovierte 1973 zum Dr. rer. pol. und habilitierte sich 1976 für Volkswirtschaftslehre. Von 1968 bis 1973 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alfred Weber-Institut Heidelberg und 1973 bis 1974 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund. Von 1974 bis 1976 war er Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Nach Lehrstuhlvertretungen in Bielefeld und Heidelberg wurde er im Herbst 1978 zum Professor für Theorie öffentlicher und privater Unternehmen an der Universität Kassel (damals Gesamthochschule Kassel) berufen. Er war Gastprofessor an den Universitäten Wien und Hamburg sowie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin 1992/93 und am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt 2000 bis 2003. Von 1993 bis 1995 war er Vorsitzender des Ausschusses „Wirtschaftswissenschaften und Ethik“[1] des Vereins für Socialpolitik, von 1999 bis 2001 Vorsitzender des Ausschusses „Wirtschaftssysteme und Institutionenökonomik“.[2]

Seit 1979 (bis 2007 und wieder seit 2016) ist er korrespondierendes Mitglied der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg (FEST), von 2007 bis 2016 war er Mitglied des Kuratoriums der FEST. Zusammen mit Anja Stöbener erhielt er 2006 vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover den 1. Preis für das gemeinsame Essay über die Frage „Braucht Werterziehung Religion?“. Von 1983 bis 2009 war er auch freier Mitarbeiter der Evangelischen Akademie Hofgeismar in den Bereichen Wirtschaft und Ethik. Nutzinger ist Mitherausgeber der zehnbändigen Alfred Weber-Gesamtausgabe (AWG), die von 1997 bis 2003 erschienen ist, sowie Herausgeber bzw. Mitherausgeber der von 2003 bis 2008 publizierten vierbändigen Lujo Brentano-Werkauswahl. Zusammen mit Michael S. Aßländer und Dieter Birnbacher hat er eine fünfbändige Ausgabe der ökonomischen Schriften von John Stuart Mill in deutscher Sprache herausgegeben, die in den Jahren 2014–2016 erschienen ist. Er wurde zum 30. September 2010 emeritiert.

Mit seiner Frau Christel geb. Bretzer hat er zwei Kinder und lebt jetzt in der Nähe von Heidelberg. Er ist Sohn des Hauinger Pfarrers und Heimatschriftstellers Richard Nutzinger, der u. a. das "Hauger (Hauinger) Lied" verfasste; Hans G. Nutzinger hat dazu die Melodie komponiert.

Die Forschungsschwerpunkte von Nutzinger sind Wirtschaft und Ethik, Ökologische Ökonomie/Umweltökonomie, Arbeitsbeziehungen/Partizipation, Grundfragen der Wirtschaftspolitik und Geschichte des ökonomischen Denkens. Er hat auf diesen Gebieten zahlreiche Bücher, Sammelbände und Aufsätze publiziert. Nutzinger ist Mitherausgeber bzw. Beiratsmitglied mehrerer wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Jahrbücher.

Veröffentlichungen (Auswahl)


I. Bücher

II. Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelwerken

III. Herausgabe von Sammelbänden

Weblinks


Einzelnachweise


  1. Archivlink (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 22. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.








Kategorien: Hochschullehrer (Universität Kassel) | Sachliteratur | Deutscher | Ökonom (20. Jahrhundert) | Ökonom (21. Jahrhundert) | Geboren 1945 | Mann








Stand der Informationen: 03.07.2020 03:24:51 CEST

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