Gummersbach - de.LinkFang.org

Gummersbach

Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Oberbergischer Kreis
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 95,42 km2
Einwohner: 50.688 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 531 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 51643, 51645, 51647
Vorwahlen: 02261, 02266, 02354, 02263, 02262Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GM
Gemeindeschlüssel: 05 3 74 012
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
51643 Gummersbach
Website: gummersbach.de
Bürgermeister: Frank Helmenstein (CDU)
Lage der Stadt Gummersbach im Oberbergischen Kreis

Gummersbach ( Anhören?/i) ist die Kreisstadt des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen.

Gummersbach wurde früher auch als Lindenstadt bezeichnet, da Lindenbäume die Hauptstraße säumten. Bis in die 1920er Jahre nannten die Bürger ihre Stadt auch Klein-Paris. Heute ist Gummersbach bedeutendstes Mittelzentrum im Oberbergischen Kreis und für seinen ehemaligen Handball-Bundesligaverein, den VfL Gummersbach, bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Gummersbach liegt im Bergischen Land, einer Region im Rheinischen Schiefergebirge im Süden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Nahe Gummersbach liegt die Homert, mit 519,2 Metern über NHN die höchste Erhebung des Bergischen Landes, das von zahlreichen Wäldern und wenigen Seen geprägt ist. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Lüdenscheid im Norden, Bergisch Gladbach im Westen, Remscheid im Nordwesten und Siegen im Südosten.

Nachbargemeinden

Lindlar Marienheide Meinerzhagen
Engelskirchen, Lindlar Bergneustadt, Drolshagen
Engelskirchen Wiehl Reichshof

Geschichte


Mittelalter

Die erste gesicherte Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1109. Eine Urkunde Erzbischof Friedrichs I. von Köln befasst sich unter anderem mit der Ermäßigung der Kathedersteuer für “ecclesia que est in gumeresbracht” (deutsch: „die Kirche in Gumeresbracht“).[2] Als sehr wahrscheinlich für die Anlage des Ortes gilt die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts. Führende Sprachwissenschaftler widersprachen 2011 der Vermutung, dass der Kölner Erzbischof Gunther als Initiator und möglicherweise Namensgeber (Bestimmungswort Gum-) fungierte.[3] Derzeit wird für sehr wahrscheinlich gehalten, dass die Namensgebung über das Personennamenwort Gundmar oder Gummar in der Genitivform „Gumer“ bzw. „Gummer“ in Verbindung mit der Anlage eines Einzelhofs bereits im 7./8. Jahrhundert erfolgte.[4]

Neuzeit

Im Jahr 1857 erhielt Gummersbach die Stadtrechte.

Im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen wurden am 1. Juli 1969 große Teile der ehemaligen Gemeinde Lieberhausen und kleine Gebietsteile der damaligen Nachbargemeinden Bergneustadt, Bielstein, Denklingen, Gimborn, Marienheide und Wiehl eingegliedert. Gleichzeitig gab es Abtretungen an Bergneustadt und Ründeroth.[5] Im Zuge der zweiten Kommunalgebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden große Teile der ehemaligen Gemeinde Gimborn nach Gummersbach eingegliedert (§ 15 Abs. 1 Köln-Gesetz); zugleich wurden kleinere Gebiete nach Wiehl und nach Marienheide ausgegliedert sowie aus diesen jeweils auch nach Gummersbach eingegliedert (§ 15 Abs. 2 und 3, § 16 Nr. 1 Köln-Gesetz).[6]

Seit dem Jahre 1999 fanden viele weitreichende Bauarbeiten im Stadtzentrum statt. Dabei wurden im Jahr 1999 die Kaiser- und Hindenburgstraße zur Fußgängerzone umgebaut und umliegende Straßen im Gegenzug als sogenannter Innenstadtring ausgebaut. Mit der Pleite der Firma Steinmüller, ebenfalls 1999, begann der Umbau des westlichen Stadtzentrums vom Industriegelände zu einem neuen Teil der Innenstadt (siehe Abschnitt „Stadtentwicklung – Steinmüllergelände“).

Einwohnerentwicklung

(Haupt- und Nebenwohnsitze)

Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1890 7.748 2003 54.212 2015 50.412
1910 16.050 2004 54.312 2016 50.368
1925 17.310 2005 54.286 2017 50.497
1950 30.617 2006 53.878
1953 31.557 2007 53.668
1957 32.150 2008 53.337
1967 32.822 2009 52.710
1977 49.285 2010 52.495
1990 50.965 2011 52.234
1995 54.462 2012 52.234
2000 53.311 2013 52.056
2002 54.318 2014 51.968

Politik


Bürgermeister

Die Bürgermeister von Gummersbach sind seit 1807 namentlich belegt. Nachfolgend eine Auflistung der Personen der vergangenen 200 Jahre:

  • 1807–1813 Peter Georg Heuser (Maire)
  • 1813–1814 Christoph Wilhelm Abraham Pickhardt
  • 1814–1816 Friedrich Reinshagen (Verwaltungs-Kommissar)
  • 1816–1819 Friedrich Reinshagen
  • 1819–1834 Adolf Heuser
  • 1835–1839 Christian Pickhardt (Bürgermeisterei-Verwalter)
  • 1839–1844 Christian Pickhardt
  • 1845–1845Christian Müller (Bürgermeisterei-Verwalter)
  • 1845–1848 Peter Wilhelm Huland (Bürgermeisterei-Verwalter)
  • 1848–1853 Wilhelm Dümpelmann
  • 1853–1861 Johann Christian Bickenbach
  • 1861 Freiherr von Müffling (Bürgermeisterei-Verwalter)
  • 1861–1867 Franz Pütz
  • 1867–1879 Friedrich Albers
  • 1879–1903 Ernst Bülowius
  • 1903–1914 Dr. Richard Barth
  • 1914–1924 Dr. Eduard Foller
  • 1924–1933 Dr. Hermann Kempkens
  • 1933–1945 Wilhelm Mackh
  • 1945–1946 Theodor Stuplich
  • 1946–1948 Martin Siebert
  • 1948–1952 Wilhelm Heidbreder
  • 1952–1964 Fritz Eschmann (SPD)
  • 1964–1975 Heinz Billig
  • 1975–1989 Hubert Sülzer
  • 1989–1999 Karl Holthaus
  • 1999–2004 Paul-Gerhard Schmitz
  • seit 2004: Frank Helmenstein (CDU)

Stadtrat

Gewinne und Verluste
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Der Stadtrat der Stadt Gummersbach hat 44 Sitze. Nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Sitzverteilung:

Partei CDU SPD GRÜNE FDP LINKE Piraten Gesamt
Sitze 21 14 3 3 2 1 44

Stadtteile

Stadtentwicklung – Steinmüllergelände

Nach der Insolvenz des Unternehmens L. & C. Steinmüller kaufte die Stadt Gummersbach das Firmengelände im Stadtzentrum für etwa vier Millionen Euro von Babcock Borsig Power. Das Gelände wird zurzeit im Zuge des Strukturprogrammes Regionale 2010 städtebaulich neu entwickelt.

Am 2. November 2007 wurde dort der Campus Gummersbach der Technischen Hochschule Köln eröffnet. Zwischen der Hochschule und der Kreuzung Karlstraße/Hindenburgstraße ist zurzeit der Lückenschluss des Innenstadtrings in Bau. Der neue Busbahnhof, der sich nun an diesem Teilstück des Rings befindet wurde zum Fahrplanwechsel Ende 2015 in unmittelbarer Nähe des ebenfalls neu errichteten Bahnhofs eröffnet, sodass schnelleres Umsteigen zwischen Bus und Bahn möglich wird.

Von April 2007 bis Juni 2008 wurde das Nordtor des Steinmüllergeländes umgebaut und durch Natursteinpflaster und hochwertige Beleuchtungseinrichtungen aufgewertet. Seit dem Umbau ist die Fabrikstraße nur noch für Fußgänger zugänglich. Des Weiteren wurde die Busspur vor dem Einkaufszentrum „Bergischer Hof“ an der Brückenstraße entfernt und durch einen breiten Gehweg ersetzt. Durch diesen Umbau soll das Steinmüllergelände besser mit der Innenstadt vernetzt werden.

Seit 2012 wurde eine Multifunktionsarena mit 4.132 Sitz- und Stehplätzen für den VfL Gummersbach gebaut. Die Schwalbe-Arena ist im August 2013 mit einem Turnier eröffnet worden.

In den letzten Jahren wurden fast alle alten Fabrikhallen der Firma Steinmüller abgerissen. Lediglich drei Hallen sind heute noch erhalten, wobei die Halle 32 als Erinnerung an die industrielle Vergangenheit dauerhaft erhalten werden soll und dafür als Veranstaltungshalle für Konzerte, Messen und andere Events umgebaut wurde. Südlich der Halle 32 wurde der Stadtgarten angelegt. Im Osten des Parks grenzt ein Beach-Handballfeld an.

Größtes Neubauvorhaben des Geländes war die Errichtung des Einkaufszentrums Forum Gummersbach. Es wurde innerhalb von zwei Jahren Bauzeit errichtet und im September 2015 eröffnet. Es beherbergt auf einer Fläche von gut 15.000 m² über 70 Geschäfte und Gastronomiebetriebe. Größte Mieter sind Saturn, Kult, Müller und der Supermarkt Dornseifer. Gleichzeitig mit dem Einkaufszentrum wurde auch die Verbindung zwischen Steinmüllergelände und bestehender Innenstadt über die Kampgasse eröffnet. Eine weitere Verbindung wurde 2016 nördlich des Forums eröffnet. Seit Mitte 2019 steht neben dem Forum das neue Multiplexkino Seven Gummersbach.

Derzeit werden die restlichen freien Grundstücke vermarktet. Dabei sind u. a. Flächen für ein Hotel und das Amtsgericht vorgesehen.

Westlich des Steinmüllergeländes liegt ein weiteres altes Industrieareal – das ehemalige Gelände der Firma Ackermann. Das Gelände wurde von der Stadt gekauft und die Gebäude auf dem Gelände wurden abgerissen. Hier wird derzeit (2017) in mehreren sogenannten Quartieren innenstadtnaher Wohnraum geschaffen. Dieser ist bis auf ein Studentenwohnheim im oberen Preissegment angesiedelt. Des Weiteren entstand hier bereits eine Kindertagesstätte.

Städte- und Länderpartnerschaften

Wappen

Durch allerhöchsten Erlass des Königs Wilhelm II. von Preußen vom 27. Juli 1892 wurde der Stadt Gummersbach die Genehmigung zur Führung eines Stadtwappens erteilt. Die weiß-roten Schachbalken auf goldenem Grund waren die Wappenzier der Grafen von der Mark, die 350 Jahre lang Landesherren über das Amt Neustadt und über die Veste Gummersbach waren. Die Spindel im blauen Feld versinnbildlicht den Gewerbefleiß der Bevölkerung und insbesondere die Textilindustrie, die um die Jahrhundertwende einem großen Teil der Einwohner Lohn und Brot gab. Die Mauerkrone wurde auf Anregung des Königlichen Heroldsamtes in Berlin in das Wappenbild aufgenommen.

Sehenswürdigkeiten


Stadtzentrum


Vor einigen Jahren wurden die Kaiserstraße und die Hindenburgstraße vor dem ehemaligen Busbahnhof zu einer Fußgängerzone. Seitdem läuft der Verkehr um die Innenstadt herum, über die La-Roche-sur-Yon-Straße (benannt nach der frz. Partnerstadt) und der Karlstraße, die zusammen mit der Brückenstraße den Innenstadtring bilden. Die neu geschaffene Fußgängerzone ist heute die wichtigste Einkaufsstraße Gummersbachs. Weitere Fußgängerzonen befinden sich in der Moltkestraße, der Wilhelmstraße und der Schützenstraße. Die Wilhelmstraße wurde im Jahr 2015 als eine der letzten Fußgängerzonen grundsaniert. Am Treffpunkt von Kaiser-, Hindenburg-, und Moltkestraße befindet sich der Lindenplatz, der gelegentlich für Veranstaltungen (zum Beispiel Freiluftkonzerte oder Weihnachtsmärkte) genutzt wird.

Gegenüber dem Rathaus liegt der Bismarckplatz. Hier finden ebenfalls immer wieder Veranstaltungen statt. Jeden Dienstag und Donnerstag findet man dort einen Wochenmarkt, der vormittags geöffnet ist.

Innerhalb des Innenstadtrings liegt mit dem Burgtheater eines der zwei Kinos der Stadt (in Dieringhausen befand sich bis 2008 ein weiteres Kino). Es besitzt fünf Kinosäle. Außerhalb des Innenstadtrings findet man das Stadttheater mit 800 Sitzplätzen. Gegenüber gelegen ist die Eugen-Haas-Halle. Sie war bis 2013 neben der Kölner Lanxess Arena eine Heimspielstätte des Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach. Zur Saison 2013/2014 zog der VfL in die, auf dem Steinmüllergelände neu errichtete, Schwalbe-Arena um. An der Singerbrinkstraße befindet sich das Erlebnisbad Gumbala (Gummersbacher Badeland). An der Moltkestraße befindet sich das Kreishaus des Oberbergischen Kreises. Gegenüber liegt die Kreis- und Stadtbücherei. Auf dem Steinmüllergelände befindet sich seit 2015 das neue Einkaufszentrum Forum. Seit 2019 nebenan auch das neue Kino Seven Gummersbach.

Im Jahr 2013 wurde die Halle 32 eröffnet. Hier finden seitdem Konzerte, Gottesdienste, Comedy- und Theatervorführungen statt. Die Halle bietet bis zu 1.500 Zuschauern Platz. Im Süden befindet sich ein Restaurant, das auch für das Catering in der Halle verantwortlich ist. Im Obergeschoss befindet sich darüber hinaus ein Businessbereich, der u. a. vom VfL Gummersbach bei Heimspielen in der benachbarten Schwalbe-Arena genutzt wird. Zu diesem Zweck ist der Businessbereich auch über eine Brücke mit der Schwalbe-Arena verbunden.

Der Kern der Innenstadt liegt in einem Tal zwischen den Erhebungen Steinberg, Hepel und Berstig. Dort befinden sich drei Wohngebiete, die nach den Erhebungen benannt sind. Sie gehören allesamt zur Innenstadt und sind keine eigenen Stadtteile. Auf der Berstig steht das Kreiskrankenhaus.

Sport


Handball:

Fußball:

Leichtathletik:

Weitere Sportvereine:

Religion


Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft

Fast 70 % der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor. Die Arbeitslosenquote liegt mit gut 6 % unter Landes- und Bundesdurchschnitt. Bedeutende Unternehmen im Stadtgebiet sind u. a. Dienstleistungsunternehmen, wie Ferchau Engineering, Steinmüller Babcock Environment, Kienbaum Consultants International und Opitz Consulting, aber auch die Tapetenhersteller A.S. Création und auch P+S international, Abus Kransysteme und Gizeh Raucherbedarf. Außerdem ist der Industriestandort durch die Herstellung von Teilen für die Automobilindustrie, sowie durch den Maschinenbau geprägt. Die größten Gewerbegebiete sind Windhagen-West, Windhagen-Ost und Sonnenberg. Im Gewerbegebiet Windhagen-West befindet sich auch das Gründer- und Technologiezentrum. Darüber hinaus ist die Innenstadt ein wichtiger Dienstleistungsstandort, der über mehrere Fußgängerzonen und das Einkaufszentrum Bergischer Hof mit Karstadt als Ankermieter verfügt.

Verkehr

Bus und Bahn

Die größtenteils eingleisige Oberbergische Bahn (RB 25) verbindet den Bahnhof Gummersbach mit Köln und Lüdenscheid. Der Teilabschnitt Marienheide–Meinerzhagen–Lüdenscheid-Brügge ist seit 2017 wieder in Betrieb, Marienheide–Meinerzhagen seit 2014 und Gummersbach-Marienheide seit 2004. Richtung Meinerzhagen verkehren die Bahnen stündlich. Richtung Köln wird morgens und nachmittags im 30-Minuten-Takt gefahren. In Richtung Lüdenscheid besteht ein 60-Minuten-Takt. Die Fahrzeit von Gummersbach bis zum Kölner Hauptbahnhof beträgt etwa 70 Minuten und nach Lüdenscheid 55 Minuten. Im Zuge des Umbaus des Bahnhofsumfeldes wurde das Gummersbacher Empfangsgebäude abgerissen. Der Mittelbahnsteig wurde neu gebaut und eine Unterführung verbindet nun den Bahnsteig barrierefrei in Richtung Osten und Westen mit Innenstadt und Fachhochschule, wobei auf störanfällige Fahrstühle verzichtet wurde.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Bis in die 1950er Jahre hatte Gummersbach eine Straßenbahn, von der heute kaum noch etwas zu sehen ist, diese wurde nach der Stilllegung durch ein Oberleitungsbus-Netz ersetzt, bevor auch der Oberleitungsbus von herkömmlichen Omnibussen abgelöst wurde.

Im Stadtgebiet befindet sich außerdem die Bahnstrecke Siegburg–Olpe, welche aber ab Dieringhausen schon seit 1979 (Personenverkehr) sowie 1997 (Güterverkehr) stillgelegt und teilweise abgebaut ist. Bis Overath wird diese Strecke jedoch von der Oberbergischen Bahn befahren.

Siehe auch: Oberbergische Verkehrs-AG, Eisenbahnnetz im Oberbergischen Land

Etwa 100 Meter vom Bahnhof entfernt befand sich der in den 1980er-Jahren erbaute zentrale Busbahnhof. Er verfügte über acht Bussteige, an denen insgesamt 16 Linien hielten. Ein neuer Busbahnhof wurde Anfang 2016 direkt neben dem Bahnhof in Betrieb genommen. Über 400 Busse der OVAG und VBL verkehren hier wochentags; am Wochenende sind es etwa 220 bis 250 täglich. Die Busse verbinden das Zentrum mit den innerstädtischen Wohngebieten, den meisten Ortsteilen (entweder als Linien- oder Rundverkehr) sowie mit auswärtigen Zielen Bergneustadt, Drolshagen, Engelskirchen, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Olpe, Overath, Reichshof, Remscheid-Lennep, Ründeroth, Waldbröl, Wiehl und Wipperfürth. Die Linien verkehren abhängig von Wochentag und Uhrzeit im Viertelstunden-, Halbstunden- oder Stundentakt.

Straßenverkehr

Gummersbach ist über die Bundesautobahnen 4 (E 40) Aachen – Köln – Olpe und 45 (E 41) Dortmund – Siegen – Frankfurt am Main – Aschaffenburg sowie die Bundesstraßen 256 Wipperfürth – Altenkirchen (WW) – Neuwied – Mayen und 55 Jülich – Köln – Olpe – Meschede – Rheda-Wiedenbrück erschlossen. Von der A 4 aus erreicht man Gummersbach über die Anschlussstellen 25 (Gummersbach) und 26 (Reichshof/Bergneustadt) und von der A 45 über die Anschlussstelle 16 (Meinerzhagen).

Glasfaser-Internet

Die Deutsche Telekom baute 2012 ein Glasfasernetz in der Gummersbacher Innenstadt, sowie im Stadtteil Steinenbrück und Teilen des Stadtteils Karlskamp aus. Das Netz erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s. In den zentral gelegenen Stadtteilen ist auch FTTH mit bis 200 Mbit/s verfügbar. Zudem sind seit Oktober 2014 auch eher abgelegene Teile mit 100Mbit VDSL2-Vectoring versorgt worden.

DVB-T

Es gibt einen DVB-T (Füll-)Sender Gummersbach auf dem Kerberg; dieser hat dieselben Parameter wie der Standort Hohe Warte (Engelskirchen). Er deckt nicht das gesamte Stadtgebiet ab und in den äußeren Stadtteilen hat man teilweise nur mit einer Dachantenne Empfang.

Einrichtungen

Bildung


Grundschulen:

Hauptschulen:

Gesamtschulen:

Realschulen:

Gymnasien:

Berufsschulen:

Berufsfachschulen

Hochschulen:

Sonstige Bildungsstätten:

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Personen mit Beziehung zur Stadt

Ehrenbürger

Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Gummersbach erlischt satzungsgemäß mit dem Tode des Geehrten.

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Gummersbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Gummersbach – in den Nachrichten

Einzelnachweise


  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2018 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. September 2018. (Hilfe dazu)
  2. Gerhard Pomykaj: Gummersbacher Geschichte. Band 1: Von den Anfängen bis zum Beginn der Napoleonischen Herrschaft 1806. 1993.
  3. Günther B. Walzik: Siedlungsgeschichtlicher Ertrag archäologischer Untersuchungen an ländlichen Pfarrkirchen des Rheinlandes (= Habelts Dissertationsdrucke. Reihe mittelalterliche Geschichte. H. 2). Habelt, Bonn 1981, ISBN 3-7749-1255-6 (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1971).
  4. Stellungnahmen von Jürgen Udolph, Christian Lehmann, Albrecht Greule, Kirstin Casemir, Tobias Vogelfänger, Hans Ramge. Stadtarchiv Gummersbach, 2011
  5. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Ein Handbuch zum kommunalen Neugliederung mit systematischen Übersichten und Verzeichnissen der neuen und der aufgelösten Gemeinden (= Kommunale Schriften für Nordrhein-Westfalen. 32, ISSN 0454-2584 ). Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 80.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 301.
  7. Landeswahlleiterin NRW
  8. The Kingdom of Lesotho and The City of Gummersbach Sign a Development Cooperation Agreement. (Memento des Originals vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. Jörg Valentin: Laufend das alte Jahr beenden. (Memento des Originals vom 8. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Auf: Laufmagazin Spiridon.



Kategorien: Gummersbach | Gemeinde in Nordrhein-Westfalen | Ort im Oberbergischen Kreis | Kreisstadt in Nordrhein-Westfalen | Ersterwähnung 1109 | Mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen

Werbung:


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Gummersbach (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 29.02.2020 11:05:21 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.