Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 - de.LinkFang.org

Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003

FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2003
FIFA Women’s World Cup USA 2003
Anzahl Nationen 16 (von 99 Bewerbern)
Weltmeister Deutschland Deutschland (1. Titel)
Austragungsort Vereinigte Staaten USA
Eröffnungsspiel 20. September 2003
Endspiel 12. Oktober 2003
Spiele 32
Tore 107 (⌀: 3,34 pro Spiel)
Zuschauer 679.664 (⌀: 21.240 pro Spiel)
Torschützenkönigin Deutschland Birgit Prinz (7 Tore)
Beste Spielerin Deutschland Birgit Prinz
Beste Torhüterin Deutschland Silke Rottenberg [1]
Gelbe Karten 65 (⌀: 2,03 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 0
Rote Karten (⌀: 0,03 pro Spiel)

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 war die vierte Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Frauenfußball-Nationalmannschaften und wurde vom 20. September bis zum 12. Oktober 2003 erneut in den USA ausgetragen. Ursprünglich sollte die Weltmeisterschaft in der Volksrepublik China stattfinden. Nach dem Ausbruch der SARS-Krankheit entschied der Weltverband FIFA kurzfristig die Verlegung in die USA.

Die deutsche Mannschaft gewann ihren ersten WM-Titel. Eindrucksvoll gewannen sie gegen Russland im Viertelfinale und schlugen den Titelverteidiger und zweimaligen Weltmeister USA mit 3:0 vor dessen eigenem Publikum. Birgit Prinz wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Mit ihren sieben Toren hatte sie großen Anteil am Erfolg des deutschen Teams und wurde gleichzeitig alleinige Torschützenkönigin der Weltmeisterschaft 2003. Der Fair-Play Award ging an China.

Inhaltsverzeichnis

Spielorte


Die Spiele der Weltmeisterschaft 2003 wurde in sechs Stadien in sechs verschiedenen Städten in den USA ausgetragen.

Portland
(PGE Park)
Kapazität: 19.600
Foxborough[2]
(Gillette Stadium)
Kapazität: 69.000
Philadelphia
(Lincoln Financial Field)
Kapazität: 68.500
Columbus
(Columbus Crew Stadium)
Kapazität: 22.600
Washington, D.C.
(Robert F. Kennedy Memorial Stadium)
Kapazität: 55.700
Carson[3]
(Home Depot Center)
Kapazität: 27.000

Modus


Das Teilnehmerfeld umfasst wie vier Jahre zuvor 16 Mannschaften. Es gab vier Gruppen zu je vier Mannschaften. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich fürs Viertelfinale. Ab dem Viertelfinale wurde der Weltmeister im K.-o.-System ausgespielt. Stand nach der regulären Spielzeit kein Sieger fest, wurde eine zweimal 15-minütige Verlängerung gespielt. In der Verlängerung galt die Regel des Golden Goals, wer also das erste Tor der Verlängerung erzielte, hatte das Spiel gewonnen. Fiel während der Verlängerung kein Tor, gab es ein Elfmeterschießen.

Qualifikation


Die Qualifikation für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2003 dauerte vom 18. August 2001 bis zum 5. Juli 2003. 96 Verbände waren in die WM-Qualifikation gestartet, nur 14 Mannschaften blieben schließlich übrig. Die USA waren als Gastgeber automatisch qualifiziert. China, das ursprünglich als Gastgeber festgelegt wurde erhielt ebenfalls einen direkten Startplatz. In sechs Zonen wurden die 14 übrigen Teilnehmer folgendermaßen ermittelt:

Europa hatte bei der Weltmeisterschaft fünf Startplätze. Die Mannschaften der Kategorie A (Gruppen 1–4) spielten in vier Gruppen mit je 4 Mannschaften gegeneinander um die Qualifikation. Die vier Gruppensieger waren direkt qualifiziert. Die vier Gruppenzweiten spielten zwischen September und November 2002 in Hin- und Rückspielen („Play-off-Spielen“) um den fünften Startplatz. Am Ende der Qualifikation waren Norwegen, Schweden, Russland und Deutschland (Gruppensieger) sowie Frankreich (Sieger der Play-off-Spiele) qualifiziert. Die Mannschaften der zweiten Kategorie (Gruppen 5–8) spielten lediglich um den Aufstieg in die erste Kategorie.

Südamerika hatte zwei direkte Startplätze. Als Qualifikationsturnier galt die Fußball-Südamerikameisterschaft der Frauen 2003. Die beiden besten Mannschaften (Brasilien und Argentinien) konnten sich die Qualifikation sichern.

Der Fußballverband Nord- und Mittelamerikas und der Karibik, der CONCACAF hatte einen direkten Startplatz. Hinzu kam der Gastgeber USA, der automatisch für die Endrunde qualifiziert war. Der CONCACAF Women’s Gold Cup 2002 in den USA und in Kanada war gleichzeitig die Qualifikationsrunde. Die USA gewannen das Turnier gegen Kanada, das sich damit qualifizierte. Die drittplatzierten Mexikanerinnen spielten in zwei Play-Off Spielen gegen den Asien-Dritten um einen weiteren Startplatz.

In der Afrika-Zone war die Fußball-Afrikameisterschaft der Frauen 2002 in Nigeria das Qualifikationsturnier. Die beiden Finalisten erreichen die Endrunde.

Auch in Asien war die Kontinental-Meisterschaft auch gleichzeitig das Qualifikationsturnier für den FIFA-Weltpokal. Der Asiatische Verband hatte zwei direkte Plätze. China erhielt als "Entschädigung" ebenfalls einen direkten Platz, womit sich der vierte der Asienmeisterschaft für die Play-Off Spiele gegen den CONCACAF-Vierten qualifizierte. Bei der Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2003 in Thailand gewannen die Chinesinnen die Asienmeisterschaft, womit sich ebenfalls Nordkorea (Finalist) und Südkorea (Dritter) direkt qualifizierten. Die Japanerinnen setzten sich in den Play-Off Spielen gegen Mexiko durch und sicherten sich ebenfalls die Teilnahme.

Ozeanien hatte einen direkten Startplatz, die Qualifikationsrunde wurde im April 2003 in Australien ausgetragen.

Teilnehmer


Folgende Frauen-Mannschaften nahmen an der vierten Frauenfußball-WM teil:

5 aus Europa Deutschland Deutschland  Frankreich Norwegen Norwegen  Russland Schweden Schweden
2 aus Südamerika Argentinien Argentinien  Brasilien
2 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik  Kanada Vereinigte Staaten USA (GG)
2 aus Afrika Ghana Ghana Nigeria Nigeria
4 aus Asien China Volksrepublik China  Japan  Nordkorea  Südkorea
1 aus Ozeanien  Australien

Für Argentinien, Frankreich und Südkorea war es die erste WM-Teilnahme.

Kader


Hauptartikel Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003/Kader.

Vorrunde


Gruppe A

Rang Land Tore Punkte
1 Vereinigte Staaten USA 11:01 9
2 Schweden Schweden 05:03 6
3 Nordkorea 03:04 3
4 Nigeria Nigeria 00:11 0
20. September 2003 in Philadelphia
Nigeria Nordkorea 0:3 (0:1)
21. September 2003 in Washington D.C.
USA Schweden 3:1 (2:0)
25. September 2003 in Philadelphia
Schweden Nordkorea 1:0 (1:0)
USA Nigeria 5:0 (2:0)
28. September 2003 in Columbus
Schweden Nigeria 3:0 (0:0)
Nordkorea USA 0:3 (0:1)

Die Gastgeberinnen und Titelverteidigerinnen aus den USA setzten sich wie erwartet souverän in der Vorrunde durch. Schweden erreichte erwartungsgemäß neben den USA ebenfalls das Viertelfinale. Die Nordkoreanerinnen schieden wie schon bei ihrer WM-Premiere 1999 nach der Vorrunde aus. Enttäuschend war das Abschneiden Nigerias, die vier Jahre zuvor noch ins Viertelfinale kamen.

Gruppe B

Rang Land Tore Punkte
1 Brasilien 08:02 7
2 Norwegen Norwegen 10:05 6
3 Frankreich 02:03 4
4 Südkorea 01:11 0
20. September 2003 in Philadelphia
Norwegen Frankreich 2:0 (0:0)
21. September 2003 in Washington D.C.
Brasilien Südkorea 3:0 (1:0)
24. September 2003 in Washington D.C.
Norwegen Brasilien 1:4 (1:2)
Frankreich Südkorea 1:0 (0:0)
27. September 2003 in Foxborough
Südkorea Norwegen 1:7 (0:4)
27. September 2003 in Washington D.C.
Frankreich Brasilien 1:1 (0:0)

Den beiden Neulingen Frankreich und Südkorea gelang es nicht in der Vorrunde für eine Überraschung zu sorgen. Mit Brasilien und Norwegen setzten sich die erfahreneren und routinierteren Mannschaften durch.

Gruppe C

Rang Land Tore Punkte
1 Deutschland Deutschland 13:02 9
2 Kanada 07:05 6
3 Japan 07:06 3
4 Argentinien Argentinien 01:15 0
20. September 2003 in Columbus
Deutschland Kanada 4:1 (1:1)
Japan Argentinien 6:0 (2:0)
24. September 2003 in Columbus
Deutschland Japan 3:0 (2:0)
Kanada Argentinien 3:0 (1:0)
27. September 2003 in Foxborough
Kanada Japan 3:1 (1:1)
27. September 2003 in Washington D.C.
Argentinien Deutschland 1:6 (0:4)

Deutschland lieferte in der Vorrunde eine überzeugende Leistung ab. Alle drei Spiele konnten mit mindestens drei Toren Differenz gewonnen werden. Vor allem in der Offensive waren die deutschen Damen stark, sie schossen 13 Tore in drei Spielen, nur die USA erzielten im gesamten Turnierverlauf mehr Tore (15 in 6 Spielen), konnten die Gesamtzahl der Tore der deutschen Mannschaft von 25 in sechs Spielen aber nicht erreichen. Neben Deutschland qualifizierte sich Kanada für das Viertelfinale. Für die Debütantinnen aus Argentinien blieb lediglich eine Statistenrolle im Turnier. Japan verlor am letzten Spieltag das entscheidende Spiel gegen Kanada und musste die Heimreise antreten.

Gruppe D

Rang Land Tore Punkte
1 China Volksrepublik China 3:1 7
2 Russland 5:2 6
3 Ghana Ghana 2:5 3
4 Australien 3:5 1
21. September 2003 in Carson
Australien Russland 1:2 (1:1)
China Ghana 1:0 (1:0)
25. September 2003 in Carson
Ghana Russland 0:3 (0:1)
China Australien 1:1 (0:1)
28. September 2003 in Portland
Ghana Australien 2:1 (2:0)
China Russland 1:0 (1:0)

China und Russland setzten sich erwartungsgemäß in Gruppe D durch. Ghana und Australien schieden wie vier Jahre zuvor gemeinsam aus.

Finalrunde


Viertelfinale Halbfinale Finale
                   
1. Oktober 2003 – Foxborough        
  Vereinigte Staaten USA   1
5. Oktober 2003 – Portland
  Norwegen Norwegen   0  
  Vereinigte Staaten USA   0
2. Oktober 2003 – Portland
    Deutschland Deutschland   3  
  Deutschland Deutschland   7
12. Oktober 2003 – Carson
   Russland   1  
  Deutschland Deutschland   121
1. Oktober 2003 – Foxborough
    Schweden Schweden   1
   Brasilien   1
5. Oktober 2003 – Portland
  Schweden Schweden   2  
  Schweden Schweden   2 Spiel um Platz drei
2. Oktober 2003 – Portland
     Kanada   1  
  China Volksrepublik China   0   Vereinigte Staaten USA   3
   Kanada   1      Kanada   1
11. Oktober 2003 – Carson

1 Sieg nach Golden Goal

Viertelfinale

1. Oktober 2003 in Foxborough
Vereinigte Staaten USA Norwegen Norwegen 1:0 (1:0)
Brasilien Schweden Schweden 1:2 (1:1)
2. Oktober 2003 in Portland
Deutschland Deutschland Russland 7:1 (1:0)
China Volksrepublik China Kanada 0:1 (0:1)

In einer schwachen Partie konnten sich die USA gegen Norwegen mit 1:0 durchsetzen. Das entscheidende Tor erzielte Abby Wambach in der 24. Minute. Schweden gelang es in einem ausgeglichenen Spiel den Dritten der letzten WM, Brasilien, mit 2:1 zu schlagen. Die deutsche Mannschaft unterstrich im Viertelfinale ihre Rolle als Titelkandidat. Mit 7:1 wurde Russland deklassiert. Martina Müller eröffnete in der ersten Halbzeit das Schützenfest. Nach der Pause trafen Sandra Minnert (57.), Pia Wunderlich (60.), Kerstin Garefrekes (62., 85.) und Birgit Prinz (80., 89.). Kanada setzte sich überraschend gegen die favorisierten Chinesinnen mit 1:0 durch. Obwohl China fast die kompletten 90 Minuten das Spiel bestimmte, gelang es den Kanadierinnen ihre 1:0-Führung aus der siebten Minute über die Zeit zu retten.

Halbfinale

5. Oktober 2003 in Portland
Vereinigte Staaten USA Deutschland Deutschland 0:3 (0:1)
Schweden Schweden Kanada 2:1 (0:0)

Die deutsche Mannschaft setzte ihren Siegeszug im Halbfinale fort. Der amtierende Weltmeister im Frauenfußball, die USA, wurde mit einem 3:0 entthront. Nach dem Führungstor durch Kerstin Garefrekes (15.) stand es lange Zeit 1:0. Erst in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit sorgten Maren Meinert und Birgit Prinz mit einem Doppelschlag für den Endstand. Das Spiel wird unter Experten als das beste Frauenfußball-Spiel der Geschichte angesehen. Schweden schlug im Halbfinale die überraschend starken Kanadierinnen. Kanada ging in der 64. Minute in Führung, doch Schweden drehte durch Tore von Moström (79.) und Öqvist (86.) noch das Spiel in der Schlussphase.

Spiel um Platz 3

11. Oktober 2003 in Carson
Vereinigte Staaten USA Kanada 3:1 (1:1)

Die USA konnten im kleinen Finale einen versöhnlichen Abschluss gegen den nördlichen Nachbarn feiern. Mit 3:1 konnte man sich zumindest Platz drei sichern. Kanada überraschte bei der WM 2003 mit einer starken Leistung und belegte am Ende verdient den vierten Platz.

Finale

12. Oktober 2003 in Carson
Deutschland Deutschland Schweden Schweden 2:1 n.GG. (1:1, 0:1)

Die deutschen Frauen waren im Finale der WM 2003 die glücklichere Mannschaft. Die Führung der Schwedinnen durch Hanna Ljungberg (41.) egalisierte Maren Meinert unmittelbar nach der Pause (46.). In der Folgezeit war das Spiel völlig offen. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. In der Verlängerung war es die eingewechselte Nia Künzer, die in der 98. Minute nach einem Freistoß von Renate Lingor aus dem Halbfeld das 2:1 mit einem Kopfball erzielte und Deutschland mit dem Golden Goal den Weltmeistertitel sicherte. Künzers Treffer wurde zum Tor des Jahres gewählt.

Die Weltmeisterinnen


Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003/Deutschland

Auf Grund dieses Erfolges wurde die Mannschaft zum ersten Mal zur Mannschaft des Jahres in Deutschland und Birgit Prinz zur Weltfußballerin des Jahres gewählt.

Beste Torschützinnen


Rang Spielerin Tore
1 Deutsche Birgit Prinz 7
2 Deutsche Maren Meinert 4
 Kátia 4
Deutsche Kerstin Garefrekes 4
5 Schwedin Victoria Sandell Svensson 3
 Homare Sawa 3
 Mio Otani 3
Norwegerin Dagny Mellgren 3
 Christine Latham 3
 Christine Sinclair 3
Schwedin Hanna Ljungberg 3
 Marta 3
US-Amerikanerin Abby Wambach 3

Siehe auch: Torjägerliste aller Weltmeisterschaften

Schiedsrichterinnen


Die FIFA nominierte 12 Schiedsrichterinnen und 22 Schiedsrichter-Assistentinnen. Aus dem deutschsprachigen Raum wurden die erfahrene Nicole Petignat, Schiedsrichterin des WM-Finales von 1999 und die Assistentin Elke Lüthi, beide aus der Schweiz, nominiert. Vom DFB waren keine Schiedsrichterinnen angefordert. Der amerikanische Fußballverband entsandte zusätzlich mit Sandra Hunt und Jennifer Bennett zwei Unparteiische, die ausschließlich als 4. Offizielle agierten. Etwas überraschend wurde die Rumänin Cristina Floarea Ionescu für die Leitung des Finales nominiert. Ionescu hatte bis dahin nur ein Vorrundenspiel geleitet.

Verband Schiedsrichterin Spiele 4. O. Assistentin 1 Assistentin 2
Zahl Partie
AFC China Volksrepublik Zhang Dongqing 3 USA-SWE
FRA-KOR
BRA-SWE
11 0 0 0 Chinesisch Taipeh Liu Hsiu-mei  Hisae Yoshizawa
 Im Eun-Ju 3 GER-CAN 6 0 0 2  Choi Soo-Jin  Hong Kum-Nyo
CAN-JPN
GER-RUS  Choi Soo-Jin Rumänien Irina Mirt (UEFA)
CAF Togo Xonam Agboyi 2 NOR-BRA
GHA-AUS
4 0 0 2  Désirée Perpétué Senegal Florence Biagui
Nigeria Bola Abidoye 2 ARG-GER 2 0 0 0 Schweiz Elke Lüthi (UEFA) Chinesisch Taipeh Liu Hsiu-mei (AFC)
AUS-RUS  Désirée Perpétué Senegal Florence Biagui
CONCACAF  Sonia Denoncourt 3 SWE-NGA
CHN-GHA
USA-GER
1 0 0 3  Denise Robinson Trinidad und Tobago Lynda Bramble
Vereinigte Staaten Kari Seitz 3 NOR-FRA
GHA-RUS
CHN-CAN
6 0 0 2 Vereinigte Staaten Karalee Sutton Vereinigte Staaten Sharon Wheeler
Vereinigte Staaten Sandra Hunt 0 0 0 0 0 7
Vereinigte Staaten Jennifer Bennett 0 0 0 0 0 4
CONMEBOL Argentinien Florencia Romano 2 USA-NGA
CHN-RUS
2 0 0 0 Argentinien Sabrina Lois Argentinien Alejandra Cercato
 Sueli Tortura 2 PRK-USA
GER-JPN
5 0 0 0  Cleidy Mary Ribeiro  Marlei Silva
OFC  Tammy Ogston 4 SWE-PKR 7 0 0 5  Airlie Keen  Jacqueline Leleu
BRA-PKR Rumänien Irina Mirt (UEFA)  Katarzyna Nadolska (UEFA)
KOR-NOR  Airlie Keen  Jacqueline Leleu
USA-CAN
UEFA Schweiz Nicole Petignat 3 NGA-PRK
CAN-ARG
USA-NOR
12 0 0 2 Schweiz Elke Lüthi  Nelly Viennot
 Katriina Elovirta 3 JPN-AUS
CHN-AUS
SWE-CAN
6 0 1 5  Emilia Parviainen  Andi Regan
Rumänien Cristina Babadac 2 FRA-BRA
GER-SWE
2 0 0 1 Rumänien Irina Mirt  Katarzyna Nadolska

Auszeichnungen


adidas Goldener Ball

Den Goldenen Ball als beste Spielerin des Turniers erhielt die Deutsche Birgit Prinz. Der Silberne Ball ging an die Schwedin Victoria Sandell Svensson und der Bronzene Ball mit Maren Meinert ebenfalls an eine Deutsche.

adidas Goldener Schuh

Der "Goldene Schuh" für die beste Torschützin ging an die Deutsche Birgit Prinz für ihre sieben Turniertore. Der "Silberne Schuh" ging an ihre Landsfrau Maren Meinert und der "Bronzene Schuh" an die Brasilianerin Kátia. Da beide gemeinsam mit Kerstin Garefrekes die gleiche Toranzahl hatten, entschieden die Torvorlagen und danach die weniger absolvierten Spielminuten über die Rangfolge.

FIFA-Fairplay-Auszeichnung

Der FIFA-Fairplay-Preis für die fairste Mannschaft des Turniers ging an China.

Beste Torhüterin

Silke Rottenberg wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet.[4]

All-Star-Team


11 Spielerinnen wurden in das All-Star-Team gewählt, zudem fünf Ergänzungsspielerinnen (kursiv gesetzt).[5] Positionen gemäß Kaderlisten der FIFA.[6]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Deutschland Silke Rottenberg
Schweden Caroline Jönsson
Vereinigte Staaten Joy Fawcett
 Charmaine Hooper
Deutschland Sandra Minnert
China Volksrepublik Liping Wang
Deutschland Bettina Wiegmann
Vereinigte Staaten Shannon Boxx
Schweden Malin Moström
Norwegen Solveig Gulbrandsen
Deutschland Maren Meinert
Deutschland Birgit Prinz
Schweden Victoria Svensson
Vereinigte Staaten Mia Hamm
 Marta
Norwegen Dagny Mellgren

Weblinks


Einzelnachweise


  1. "Rottenberg zur besten Torhüterin gekürt." (Meldung auf dfb.de vom 13. Oktober 2003)
  2. In den FIFA-Statistiken wird Boston als Austragungsort genannt.
  3. In den FIFA-Statistiken wird Carson/Los Angeles als Austragungsort genannt.
  4. DFB.de: Ehrungen für deutsche Spielerinnen
  5. DFB.de: Frauen-WM: Fünf DFB-Spielerinnen im All-Star-Team
  6. FIFA.com: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2003 - Mannschaften



Kategorien: Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 | Fußballveranstaltung 2003 | Sportveranstaltung in Carson (Kalifornien) | Sportveranstaltung in Columbus (Ohio) | Sportveranstaltung in Massachusetts | Sportveranstaltung in Portland (Oregon) | Sportveranstaltung in Philadelphia | Sportveranstaltung in Washington, D.C.

Werbung:


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2003 (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 02.03.2020 09:21:59 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.