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Friedrich von Bezold




Friedrich Gustav Johannes von Bezold (* 26. Dezember 1848 in München; † 29. April 1928 in Bonn) war ein deutscher Historiker. Sein bekanntestes Werk ist die Geschichte der deutschen Reformation. Wichtig sind auch seine Beiträge zur Erforschung der Geschichte der Hussiten. Er lehrte an den Universitäten von Erlangen und Bonn.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Der Sohn des Regierungsbeamten (und späteren Alpenvereinspräsidenten) Gustav von Bezold studierte in München, Berlin, Göttingen, und dann wieder bis 1872 in München, wo er promoviert und 1875 habilitiert wurde. Während seines Studiums wurde er Mitglied des AGV München im Sondershäuser Verband.[1] 1884 wurde er ordentlicher Professor in Erlangen. 1896 wurde er an die Universität Bonn berufen. 1903/04 amtierte er als Rektor der Universität., 1921 trat er in den Ruhestand. Sein Grab befindet sich auf dem Kessenicher Bergfriedhof.

Bezold war ab 1883 außerordentliches, ab 1892 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, deren Abteilung „Ältere pfälzische Korrespondenzen“ er von 1890 bis 1903 leitete. 1901 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.[2] Ab 1907 war er Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Schriften (Auswahl)


Digitalisate aller bekannten Schriften sind in Wikisource (siehe Weblinks) nachgewiesen.

Literatur


Weblinks


Wikisource: Friedrich von Bezold – Quellen und Volltexte
Commons: Friedrich von Bezold  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Otto Grübel, Sondershäuser Verband Deutscher Studenten-Gesangvereine (SV): Kartelladreßbuch. Stand vom 1. März 1914. München 1914, S. 70.
  2. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 39.



Kategorien: Mittelalterhistoriker | Neuzeithistoriker | Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) | Rektor (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) | Hochschullehrer (Erlangen) | Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen | Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften | Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften | Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften | Korporierter im SV | Deutscher | Geboren 1848 | Gestorben 1928 | Mann



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