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Friedrich Adolf Lampe

Friedrich Adolf Lampe (* 18. (oder 19.) Februar 1683 im lippischen Detmold; † 8. Dezember 1729 in Bremen) war ein reformierter Theologe und Kirchenlied-Dichter. Er amtierte als Pfarrer in Weeze, Duisburg und Bremen.

Inhaltsverzeichnis

Biografie


Lampes Vater war Hendrik Lampe, erst Prediger in Detmold, später in Frankfurt am Main und zuletzt zweiter Hofprediger in Königsberg (Preußen). Seine Mutter war Elisabeth Christina, die Tochter des Generalsuperintendenten von Detmold Jakob Zeller. Er besuchte das Akademische Gymnasium in Bremen, wo auch Cornelius de Hase Einfluss auf ihn hatte. Ab 1702 studierte er in Franeker bei Campegius Vitringa und Hermann Alexander Röell. Nach dem Studium war er von 1703 bis 1706 Pfarrer der reformierten Gemeinde Weeze bei Kleve und von 1706 bis 1709 in Duisburg, wo er sich mit den Anhängern Labadies (Labadisten) überwarf.

Von 1709 bis 1720 war Lampe an St. Stephani in Bremen beschäftigt. Am 15. April 1720 wurde er zum Professor der Theologie an der Universität Utrecht berufen, promovierte am 22. Juni 1720 zum Doktor der Theologie und trat die Professur am 24. Juni 1720 mit der Rede de opperste wysheid das Amt an. Nachdem er 1726/27 das Rektorat der Alma Mater übernommen hatte, wechselte er am 21. Oktober 1726 auf die Professur der Kirchengeschichte. Nach theologischen Streitigkeiten legte er 1727 seine Ämter nieder und ging nach Bremen als Prediger an St. Ansgarii und als Professor und Rektor am Akademischen Gymnasium.

Lampe hinterließ eine große Zahl an akademischen Schriften, aber auch an auf Deutsch verfassten Werken, mit denen er auf die Gemeinden wirken wollte. Sein Hauptwerk Geheimniß des Gnadenbunds, dem großen Bundesgott zu Ehren und allen heylbegierigen Seelen zur Erbauung geöffnet (6 Bde.; 1712, 41740) führte die reformierte Föderaltheologie, vor allem des Johannes Coccejus, eigenständig weiter. Großen Einfluss hatte auch seine Auslegung des Heidelberger Katechismus (Milch der Wahrheit nach Anleitung des Heidelberger Katechismus, 1720) sowie weitere katechetische Schriften. Sie prägten vor allem den niederrheinischen Pietismus, aber auch (durch Übersetzungen) die reformierten Kirchen in den Niederlanden und Ungarn.

Ehrungen


Werke


Literatur


Weblinks





Kategorien: Reformierter Theologe (18. Jahrhundert) | Reformierter Geistlicher (18. Jahrhundert) | Rektor (Universität Utrecht) | Hochschullehrer (Universität Utrecht) | Pietist | Kirchenlieddichter | Hochschullehrer (Bremen) | Reformierter Geistlicher (Bremen) | Deutscher | Geboren 1683 | Gestorben 1729 | Mann



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