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Findorf

Findorf
Gemeinde Gnarrenburg
Koordinaten: 53° 12′ 47″ N, 8° 35′ 31″ O
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 5,35 km²[1]
Einwohner: 342 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner/km²
Eingemeindung: 8. April 1974
Postleitzahl: 27442
Vorwahl: 04763
Lage von Findorf in Gnarrenburg
Der Oste-Hamme-Kanal flussaufwärts

Findorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Gnarrenburg im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Geographische Lage

Findorf liegt auf einer Länge von etwa drei Kilometer beidseitig am Oste-Hamme-Kanal. Umschlossen wird Findorf von Kuhstedt im Westen, dem Hauptort Gnarrenburg im Norden sowie im Osten und im Westen von Karlshöfen.

Gewässer

Durch das Ortsgebiet verläuft der Oste-Hamme-Kanal, ein ehemaliger Torfschifffahrtskanal, welcher in Spreckens in die Oste mündet.

Geschichte


Gründungsjahre

Findorf wurde 1781 im Zuge der Moorkolonisierung des Teufelsmoores gegründet. Im Jahr 1789 wird angegeben, dass der Ort zwei Häuser habe, in denen acht Einwohner, darunter vier Kinder lebten.[3]

Eingemeindungen

Die beiden ehemals selbstständigen Gemeinden Findorf und Kolheim schlossen sich im Zuge der Eingemeindung am 1. April 1929 als Findorf zusammen. Berichtet wird von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, was zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen geführt haben soll. Durch Arbeit und erlittene Not legte sich jedoch die gegenseitige Feindlichkeit.[2]

Am 8. April 1974 wurde Findorf im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Gnarrenburg eingegliedert.[1]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1830 1910 1925 1933 1939 2005 2011 2012 2016
Einwohner 223 246 223 318 295 359 366 360 342

(Quellen: 1830,[4] 1910,[5] 1925–1939,[6] 2005,[4] 2011–2016 laut Versionsgeschichte des Ortes jeweils zum 31. Dezember)

Politik


Gemeinderat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird der Ortsteil Findorf vom Gnarrenburger Gemeinderat vertreten.

Ortsvorsteher

Der Ortsvorsteher von Findorf ist Stefan Prüß (SPD).[2][7]

Wappen

Auf grünem Hintergrund in der Mitte ein Fachwerkhaus, davor ein viergeteilter Schild und oben links und rechts ein dreiblättriges Kleeblatt.

Persönlichkeiten


Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Weblinks


 Commons: Findorf  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise


  1. a b Allgemeine Informationen über die Gemeinde Gnarrenburg. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 17. März 2019.
  2. a b c Findorf. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 17. März 2019.
  3. Dietrich Heinrich Stöver: Historisch-statistische Beyträge zur nähern Kenntniß der Staaten und der neuern Weltbegebenheiten. Benjamin Gottlob Hoffmann, Hamburg 1789, S. 352 (Digitalisat [abgerufen am 9. Dezember 2017]).
  4. a b Internetseite Findorf → Ortschaft → Findorf stellt sich vor – Grußwort des Ortsvorstehers. In: www.findorf.de. 2005, abgerufen am 17. März 2019.
  5. Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 20. März 2019.
  6. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Siehe unter 27. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  7. Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeinderatswahl. (PDF; 129 kB) Parteizugehörigkeit der einzelnen Ratsmitglieder. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. 14. September 2016, S. 2, abgerufen am 20. März 2019.



Kategorien: Gnarrenburg | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rotenburg (Wümme)) | Gegründet 1781 | Gemeindeauflösung 1974


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