FileMaker


Dieser Artikel wurde wegen inhaltlicher Mängel auf der Qualitätssicherungsseite der Redaktion Informatik eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Informatik auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion! (+ )


Begründung: Der Artikel ist aktuell zu 90% Vertriebs- / Werbetext --Benoit85 (Diskussion) 17:27, 27. Apr. 2021 (CEST)


FileMaker Pro

Basisdaten

Entwickler Claris
Erscheinungsjahr April 1985
Aktuelle Version 19.3.2[1]
Betriebssystem iOS, macOS, Mac OS, Windows (ab 7)
Kategorie Datenbanksystem
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
filemaker.de

FileMaker ist ein proprietäres Datenbanksystem von Claris zur Verwaltung von Daten in Datenbanken und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen, das unter den Betriebssystemen macOS, iOS und Windows läuft.[2]

Inhaltsverzeichnis

Datenhaltung


Eine FileMaker-Datei enthält sowohl die Daten als auch die Informationen über die Struktur der Daten. In der Struktur enthalten sind die Tabellen mit den zugehörigen Feldern und Felddefinitionen, die Formeln und Funktionen der Felder, die Beziehungen der Tabellen zueinander (Relationen), die Layouts, die Scripte sowie die Zugriffskonten mit Passwörtern und Zugriffsrechten.

Interoperabilität


Im Umfeld des Database Publishings zum Beispiel zum Erstellen von datenbankgestützten Katalogen wird FileMaker zum Sammeln und Konfektionieren von Daten verwendet. Die Datenübergabe an Layoutprogramme erfolgt über CSV- oder XML-Export. Auch über ODBC, SQL, den Zugriff von Adobe-InDesign-Plug-ins und QuarkXPress-XTensions kann zugegriffen werden.

Mit Instant WEB Publishing lässt sich ohne zusätzliche Investition per Webbrowser auf freigegebene FileMaker-Datenbanken zugreifen. Dies ermöglicht die Nutzung von FileMaker-Dateien im lokalen Netz oder im Internet, ohne dass zusätzliche Client-Lizenzen installiert werden müssten.

Die Funktionalität einer FileMaker-Datenbank kann durch externe Plugins von Drittherstellern erweitert werden. Um ein Plugin im FileMaker-Client zu installieren, genügt es in der Regel, das Plugin in das Verzeichnis „Erweiterungen“ von FileMaker zu verschieben. Plugins sind jeweils für die Windows- oder Macintosh-Plattform separat erhältlich. Ab FileMaker 7 wurde die Plugin-Schnittstelle von FileMaker überarbeitet.

Einschränkungen


Ein Datenfeld in FileMaker kann maximal bis zu 2 GB (Textfeld) bzw. 4 GB (Medienfeld) Daten aufnehmen. Eine FileMaker-Datei kann bis zu 8 Terabyte an Daten speichern.

Anwendungsentwicklung


Im Gegensatz zu anderen Datenbanksystemen benötigt FileMaker keine Datenbindung an separate Programmiersprachen und Benutzeroberflächen, sondern alle Elemente einer Anwendung werden direkt in derselben Laufzeitumgebung erstellt.

Eine Datenbank-Anwendung in FileMaker besteht aus einer oder mehreren Datenbank-Dateien. Diese enthalten neben dem Schema und den Daten auch die Benutzeroberfläche (GUI) und Script-Objekte, welche in der Programmiersprache FileMaker Script formuliert werden. Da es sich um eine Scriptsprache handelt, die zur Laufzeit des Systems interpretiert wird, lassen sich Anwendungen im laufenden Betrieb anpassen und weiter entwickeln. Dies ist eine der besonderen Stärken von FileMaker, weil sich so schnell und direkt umfangreiche Anwendungen anhand der Benutzer-Bedürfnisse weiter entwickeln lassen. FileMaker wird daher oft auch als RAD (Rapid Development Tool) bezeichnet.[3] Der enthaltene Layout-Editor ermöglicht die Ausgestaltung von Benutzeroberflächen und Formularen für die Druckausgabe direkt innerhalb der Anwendung. Die Benutzeroberfläche einer FileMaker Anwendung wird plattformübergreifend identisch dargestellt.[4] Somit lassen sich Anwendungen in gemischten Betriebssystem-Umgebungen einfach realisieren.[5]

Obwohl FileMaker ursprünglich als Workgroup-Datenbank für den Office Bereich konzipiert wurde, wird die FileMaker-Plattform ausgehend von den flexiblen Möglichkeiten oft auch zur Entwicklung von professionellen Branchenlösungen verwendet.

Geschichte


Die Wurzeln von FileMaker gehen auf ein unter MS-DOS laufendes Produkt mit Namen Nutshell zurück, das das Unternehmen Nashoba Systems aus Concord, Massachusetts in den Jahren 1982/1983 entwickelt hatte. Vertrieben wurde das Produkt Nutshell vom Unternehmen Leading Edge, das in dieser Zeit begonnen hatte, PC-kompatible Hardware und Software zu vertreiben.

Mit der Einführung des Macintosh 1984 und dessen graphischer Benutzeroberfläche führte Nashoba 1985 das Datenbank-Konzept von Nutshell mit der menü- und fenstergesteuerten Oberfläche auf dem Macintosh zusammen. Es entstand eine wesentlich leichter und intuitiver zu bedienende Datenbank.

Da Leading Edge nicht in den damals entstehenden Apple-Macintosh-Softwaremarkt einsteigen wollte, suchte Nashoba einen neuen Distributor und einen neuen Namen. Als Distributor fand Nashoba das Unternehmen Forethought, das bereits mit dem eigenen Präsentationsprogramm „Presenter“ (später umbenannt in PowerPoint) im Macintosh-Markt aktiv war.

Der Name „FileMaker“

Als neuen Namen wählte Nashoba FileMaker. Der Name ist eine Kombination aus dem Namen des Microsoft-Datenbankprogramms MS-File für Macintosh und des gerade auf den Markt gekommenen DTP-Programms PageMaker des Unternehmens Aldus. In Anlehnung an das neue Macintosh-Modell Macintosh Plus folgte 1986 die Version FileMaker Plus. Im August 1987 übernahm Microsoft das Unternehmen Forethought und dessen Produkt PowerPoint. Die mitgekauften Distributionsrechte (inklusive Dokumentation und Verpackung) an FileMaker wollte Microsoft nutzen, um FileMaker unter eigenem Namen zu vertreiben. Nashoba als Inhaber am Softwarecode entschied sich aber, FileMaker nun unter eigenem Namen zur Version FileMaker 4 (Juni 1988) weiterzuentwickeln und auch selbst zu vertreiben.

Kurz darauf, im August 1988, kaufte Claris (eine Apple-Tochter) Nashoba und brachte das Programm als Claris FileMaker II auf den Markt.

FileMaker Pro 1.0 bis 6.0

Mit der Vorstellung von Claris FileMaker Pro im Oktober 1990 sprang die Versionsnummer auf 1.0 zurück. FileMaker war zu dem Zeitpunkt das erste Datenbankprogramm, mit dem es möglich war, im laufenden Betrieb die Datenbankstruktur zu ändern, neue Datenfelder zu definieren und bereits existierende zu löschen.

Ab Version FileMaker Pro 2 (1992) war FileMaker neben dem Betriebssystem Mac OS auch für Windows in einer identischen Version verfügbar.

Ab der Version 3.0 (1996) ist FileMaker ein relationales Datenbanksystem, in dem mehrere FileMaker-Dateien (Tabellen) miteinander relational verknüpft sein können.

Mit der Version 4.0 (1997) verfügte FileMaker über ODBC-Import und rudimentäre SQL-Fähigkeiten sowie über eine eigene Plug-in-Architektur. Seit 1998 wird das Programm von dem eigens gegründeten, aus Claris hervorgegangenem Unternehmen FileMaker, Inc. hergestellt und vertrieben.

1999 erschien die Version 5, im Mai 2001 die Version 5.5, die erstmals neben dem klassischen Mac OS und Windows auch nativ unter dem Apple-Betriebssystem Mac OS X lief.

Im September 2002 erschien die Version FileMaker 6. Darin unterstützte FileMaker erstmals Im- und Export von XML-Daten. Bestehende Suchergebnisse waren erstmals erweiterbar beziehungsweise einschränkbar.

FileMaker Pro 7 bis 11 mit neuem Datenmodell

Die 2004 erschienene Version 7 wurde neu programmiert, das gesamte Datenmodell revidiert und die Funktionalität erweitert. Version 7 unterstützte mehrere Tabellen pro Datei und Unicode. Ergänzend bzw. alternativ zu Beziehungen zwischen Dateien (ab Version 3.0-6) traten nun zusätzlich vielschichtige Relationen zwischen Tabellen innerhalb einer Datei. Stark erweitert wurde die maximale Dateigröße von 2 Gigabyte auf 8 Terabyte sowie der maximale Dateninhalt einzelner Tabellenfelder von 64 Kilobyte auf 2 Gigabyte. Bis Version 7 wurden Beziehungen (Relationen) nur tabellarisch dargestellt, seither nur graphisch in einem Beziehungsdiagramm (nach Art eines Entity-Relationship-Modells).

Mit Version 8 (2005) kam die Möglichkeit hinzu, eigene Funktionen definieren zu können, die rekursive Aufrufe unterstützen. 2006 erschien die Version FileMaker Pro 8.5, die als neues Layoutobjekt über sogenannte Webviewer-Elemente HTML-Inhalte von Webseiten in FileMaker-Datenbanken direkt einbinden kann.

Die Version 9 brachte die von der Eingabe abhängige Formatierung für Felder und Feldinhalte. In Bezug auf Anbindung an externe Datenbanken ist mit der Version 9 eine Echtzeitverbindung zu externen SQL-Datenquellen (zum Beispiel Microsoft SQL Server, Oracle, MySQL) möglich. Mehrere Scriptfenster können gleichzeitig geöffnet werden; Scripte in Gruppen und Untergruppen gruppiert werden. Eine bessere Anpassung an Bildschirmfenster bieten skalierbare Elemente.

Die im Januar 2009 erschienene Version 10 von FileMaker brachte Neuerungen in den Bereichen Benutzeroberfläche, beim Suchen, bei den Berichten, bei Funktionen und neue Import- und Export-Formate. Der eingebaute E-Mail-Versand über SMTP erlaubt das direkte Versenden von E-Mails aus der Datenbank. Als neue Import- und Exportformate werden die Excel-12-Formate nativ unterstützt. Für Mac-Nutzer ist auch der direkte Import von Datenbankdateien aus Bento 2 möglich.

FileMaker 11 (März 2010) ermöglicht die visuelle Präsentation gespeicherter Daten in Diagrammform sowie eine feldübergreifende Schnellsuche.[6]

FileMaker 12 mit neuem Dateiformat und integrierter iOS-Unterstützung

Seit April 2012 mit Erscheinen der Version 12 arbeitet FileMaker mit einer neuen Layout-Design-Architektur (intern auf Cascading Style Sheets basierend), die FileMaker-Layouts mit einem Befehl vollständig in ein anderes Design umwandeln kann. FileMaker liefert dazu 40 Design-Themen, die auch spezielle Touch-Designs für iOS-Geräte enthalten. Die Funktion „Schnelldiagramme“ ermöglicht dem Anwender auf Knopfdruck flexible Diagramme zu erstellen. Containerfelder (Medienfelder) unterstützen nun Drag & Drop zum Speichern von Dokumenten, Fotos, Videos, Musik oder anderen Dateien direkt in einer FileMaker-Datei. Derart verwaltete Mediendateien (z. B. PDF-Dateien) können innerhalb des Containerfelds betrachtet bzw. abgespielt werden. Die Neuerungen erfordern ein neues Dateiformat (.fmp12). Bestehende FileMaker-fp7-Dateien können mit FileMaker 12 in das neue Dateiformat konvertiert und uneingeschränkt weiter benutzt werden. Erstmals können mit der Version 12 nicht nur externe SQL-Datenquellen von FileMaker mit SQL-Befehlen angesprochen werden, sondern auch die eigenen Datenbanken.

FileMaker 13 mit HTML5-basierter Kerntechnologie (WebDirect) und selbst erstellten speicherbaren Designs

FileMaker 13 (Dezember 2013) erweitert die in FileMaker 12 hinzugekommene Layout-Design-Architektur um zusätzliche Elemente.[7] Designvorlagen lassen sich nun individuell anpassen und können bei Bedarf weitergegeben werden. Das Erscheinungsbild einzelner Steuerelemente wie Tasten und Eingabefelder kann der Anwender über editierbare Stile besser einheitlich gestalten. Eine Änderung der Stilvorlage passt alle damit verbundenen Elemente automatisch an. Eine neue Feldauswahlpalette erleichtert das Erstellen von Datenmaskenlayouts. Für iOS-Geräte gibt es nun Wischgesten, Popover-Funktionen und einen eingebauten Barcodeinterpreter für alle gängigen Arten von Strichcodes und QR-Codes. Komplett neu entwickelt wurde die von FileMaker WebDirect genannte Kerntechnologie, die HTML5 basiert ist. Damit ist es möglich, FileMaker-Datenbanken ohne installierte Software direkt im Browser des Clients auszuführen, wenn auf einen FileMaker-Server zugegriffen wird. Die Version FileMaker 13 läuft ab Windows 7, OS X Lion (bzw. Mountain Lion für den Server) sowie iOS 6 und 7.

FileMaker 14 mit verbessertem WebDirect und neuem Script-Arbeitsbereich

FileMaker 14 (Mai 2015) bietet als Neuerungen einen neuen Script-Arbeitsbereich, neue Designwerkzeuge, Verbesserungen bei der HTML5-basierten Kerntechnologie WebDirect sowie neue Funktionen für iOS und eine neue Startzentrale. WebDirect unterstützt nun mehr Internet-Browser (Safari 8, Internet Explorer 11, Mobile Safari 8 und Chrome 38 auf Android). FileMaker Server bietet ab sofort die Möglichkeit, ohne zusätzliche Lizenzkosten einen Standby-Server einzurichten, der den Produktionsserver automatisch spiegelt und bei etwaigen Ausfällen automatisch zur Verfügung steht. Die Version FileMaker 14 läuft ab Windows 7, OS X Mavericks 10.9/ Yosemite 10.10 sowie iOS 8.1. FileMaker Server 14 erfordert Windows Server 2012 R2 Standard Edition mit Update, OS X Mavericks 10.9 oder OS X Yosemite 10.10.

FileMaker 15 mit Verbesserungen in Mobilität, Automation, Performance und Sicherheit

FileMaker 15 (Mai 2016) enthält einige Funktionserweiterungen für mobile Geräte wie die Touch ID- und 3D-Touch-Unterstützung auf iOS-Geräten sowie die Unterstützung von iBeacon. WebDirect-Anwendungen können nun auch auf iOS- oder Android-Mobiltelefonen ausgeführt werden. Im Script-Workspace werden fehlerhafte Scriptzeilen rot markiert, und Änderungen an Scriptbefehlen können mit der neuen Undo-Funktion bis zum Speichern beliebig oft widerrufen werden. Mit dem neuen ESS-Adapter können Verbindungen zu weiteren SQL-Datenquellen wie PostgreSQL oder IBM DB2 hergestellt werden. FileMaker 15 bietet ein neues maskiertes Bearbeitungsfeld für die Eingabe von Passwörtern oder anderen vertraulichen Daten. Die aktuelle Version unterstützt SSL-Zertifikate von neun häufig genutzten Anbietern sowie Intermediate-, subjectAltName- (SAN-) und Wildcard-Zertifikate. Mit proaktiven Sicherheitswarnungen können Nutzer gewarnt werden, wenn eine Verbindung mit einem ungültigen Sicherheitszertifikat aufgebaut werden soll. Mit der neuen Statistikprotokollierung können Verlangsamungen innerhalb der FileMaker-Plattform ermittelt werden. In Ausschnitten zeigt eine neue Statusleiste an, wenn eine Datenfilterung und -sortierung in einem Portal abgeschlossen wurde. Dieser Vorgang wird in FileMaker 15 außerdem parallel durchgeführt und ermöglicht die Weiternutzung der Lösung währenddessen. Mit FileMaker 15 führt FileMaker eine neue Lizenzierung für Teams ab fünf Benutzern ein. FileMaker 15 lässt keine Verbindungen mehr zu Datenbanken auf einem FileMaker 12 Server zu. Die Version FileMaker 15 läuft ab Windows 7, OS X Yosemite 10.10 / El Capitan 10.11 sowie iOS 9.3. FileMaker Server 15 erfordert Windows Server 2012 R2 Standard Edition mit Update, OS X Yosemite 10.10 oder OS X El Capitan 10.11.

FileMaker 16 mit Verbesserungen im Interface, Dateihandling und Entwicklerunterstützung

In der FileMaker Pro 16 Desktop-Anwendung ist vor allem das an die gängige Windows Oberfläche angelehnte FileMaker-Interface zu nennen. FileMaker 16 Datenbanken werden wie unter macOS in einem Fenster dargestellt; das bisher umgebende Windows-Hauptfenster von FileMaker Pro entfällt. Dies erlaubt auch unter Windows sehr gut mit zwei Bildschirmen zu arbeiten.

Mit Karteikarten steht in FileMaker 16 ein neues Layoutelement zur Verfügung, mit dem sogenannte „überlagernde Fenster“ dargestellt werden können. Damit kann ein Benutzer durch beliebige Abläufe geleitet werden, da die Karteikarten so programmiert werden können, dass der Benutzer den programmierten Abläufen folgen muss. Dies ermöglicht eine App-ähnliche Handhabung von Datenbanken. Unterstützt wird dies durch den Wegfall der bisherigen Funktionsleiste im Fuß aller FileMaker-Fenster.

Die FileMaker Pro Advanced 16 Version stellt im Layoutmodus ein neues Layoutobjekt-Fenster zur Verfügung, in dem alle Objekte des aufgerufenen Layouts auf übersichtliche Weise dargestellt werden. Die Objekte können ausgewählt, versteckt und umbenannt, die Stapelreihenfolge kann verändert werden. Dies dient einer wesentlich besseren Übersichtlichkeit und Kontrollierbarkeit vor allem bei komplexen Layout mit Überlagerungen und nur bei bestimmten Zuständen sichtbaren Layoutobjekten.

FileMaker 16 Go unterstützt neue scriptgesteuerte Animationen und Übergänge, um beispielsweise von einer Detailansicht in eine Listenansicht zu wechseln. Damit kann man FileMakeranwendungen für iOS genau nach den empfohlenen Richtlinien für iOS-Benutzeroberflächen entwickeln.

Die Filemaker Server 16 Version verfügt nun über eine PDF-Unterstützung – erlaubt damit Druck von PDF-Rechnungen, Etiketten oder Aufklebern aus WebDirect. Scripts auf FileMaker Server sichern Informationen als PDF-Dateien.

FileMaker 17 bringt Verbesserungen in den Bereichen Entwicklung, Mobilität, Administration und Integration

Nicht mehr verfügbar ist „FileMaker Pro“, sondern nur noch die bisher als Entwicklerversion vermarktete Version FileMaker Pro Advanced. Die Entwickler-Funktionen können innerhalb der App ausgestellt werden. Die FileMaker 17 Plattform besteht dem nach aus folgenden Produkten: FileMaker Pro 17 Advanced (Einzelplatz und Kleine Arbeitsgruppen), FileMaker Server 17 (Serverlösung für kleine bis mittlerer Arbeitsgruppen), FileMaker 17 Cloud (cloudbasierte Serverlösung für einzelne sowie kleine bis mittlere Arbeitsgruppen), FileMaker Go 17 für iPad und iPhone.

Bezüglich der Neuerungen erwähnenswert sind folgende Verbesserungen:

Im mobilen Bereich garantiert eine neue Formelfunktion die Integration von Sensoren, um so unter iOS Sensoren-Daten von im iPhone oder iPad erfassen zu können.

FileMaker 18 bringt Verbesserungen beim Dateiimport, beim Zugriff auf externe Dateien, bei der Sicherheit und wichtige Scriptschritte für Rekursionen

FileMaker Pro Advanced 18:[8] Es gibt einen stark verbesserten Dialog für den Datenimport, der eine einfachere Zuordnung der Importfelder ermöglicht. FileMaker kann nun eine FileMaker-Datei im XML-Format speichern. In diesen Dateien können Änderungen zwischen Dateiversionen einfacher verglichen werden. Neue Scriptschritte ermöglichen den Zugriff auf externe Datendateien und können diese lesen, schreiben und verwalten. Über neue Funktionen sind Rekursionen besser kontrollierbar und müssen nicht mehr als eigene Funktionen programmiert werden. Das Thema Sicherheit und Zugriffsrechte wurde in einigen Aspekten weiter verbessert. Jede Lizenz hat nun ein Lizenzzertifikat, das ein „lebenslang“ identischer Installationscode ist.

WebDirect unterstützt eine größere Anzahl an Besuchern.

FileMaker 18 Server[9] stellt nun nach einem Software-Crash Dateien automatisch wieder her und erzeugt ein Wiederherstellungsprotokoll. Die FileMaker Admin API basierend auf der OpenAPI-Spezifikation ist nun Standardfunktion. Eine verbesserte FileMaker Server Admin Console bringt eine deutlichere Anzeige des Datenbankstatus und des letzten Starts. Mit Zabbix können nun auch mehrere Server gleichzeitig überwacht werden.

FileMaker Go 18 für iPad und iPhone (weiterhin kostenfrei über den Apple App Store) kann nun per Scriptschritt zusätzliche Daten an eine PDF-Datei anhängen. Es werden vier zusätzliche Barcodetypen und weitere Anmeldekonten unterstützt.

Vertrieb


FileMaker Pro wird in verschiedenen Versionen mit mehr oder weniger identischem Funktionsumfang für die Betriebssysteme Mac OS X und Windows angeboten. Seit der Version 17 wird nur noch die FileMaker Pro Advanced Version mit integrierten Entwicklerfunktionen angeboten. Für den Betrieb im Netzwerk mit mehr als fünf Nutzern ist die FileMaker Server Version notwendig, die Lizenzen werden als Kaufversionen oder als Aboversionen angeboten. Die FileMaker Go Version ist über den App Store kostenfrei herunter zu laden.

FileMaker Pro und FileMaker Pro Advanced

Mit FileMaker 17 wird die Pro-Version nicht mehr angeboten, nur noch die Version Pro Advanced

FileMaker Server
FileMaker Go
FileMaker Mobile

FileMaker ist als Trial-Version zum Ausprobieren erhältlich.

Entwicklerkonferenz


Deutschland/Österreich/Schweiz

Bis zum Jahr 2007 veranstaltete FileMaker Deutschland eine jährliche Entwicklerkonferenz, zuletzt von 6. bis 7. Dezember 2007 auf Gut Ising am Chiemsee in Oberbayern. Seit 2010 wird die Entwicklerkonferenz vom eigens dafür gegründeten Verein FM Konferenz (FMK) organisiert.[11] Die erste von der FMK organisierte Konferenz fand 2010 in Zürich statt, seitdem gab es jeden Oktober eine Konferenz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Die Konferenz 2016 fand vom 13. bis 15. Oktober in Salzburg statt.[12]

Seit 2013 findet in Berlin eine international ausgerichtete FileMaker Unconference statt; im ersten Jahr unter dem Namen „pause[x]Berlin“, von 2014 bis 2016 unter der Bezeichnung "dotfmp[x]Berlin" und ab 2017 unter der Bezeichnung "dotfmp.berlin". Vom 2. bis 4. Juni 2014 fand die dotfmp[x]Berlin 2014 im Hotel „nhow Berlin“ im Berliner Bezirk Friedrichshain mit insgesamt knapp 80 deutschsprachigen und internationalen FileMaker-Entwicklern statt. Für das Jahr 2017 wurde der Termin für die dotfmp.berlin auf den 1. bis 3. Juni festgelegt.[13]

Die dotfmp.berlin gilt mittlerweile als die führende Veranstaltung für professionelle FileMaker-Entwickler in Europa und findet jeweils am ersten vollen Wochenende im Juni statt.

Fachzeitschriften


Literatur


Weblinks


Einzelnachweise


  1. claris.com. (abgerufen am 27. August 2021).
  2. Technische Spezifikation (Memento vom 26. Juni 2012 im Internet Archive)
  3. Scott Love: Rapid Application Development: Go Native or Go Platform. Abgerufen am 2. Februar 2020 (amerikanisches Englisch).
  4. FileMaker Knowledge Base: Creating cross platform runtime solutions with FileMaker Pro Advanced
  5. Tony Bradley, PCWorld | About | Practical IT insight from Tony Bradley: FileMaker Delivers Flexible, Cross-Platform Database. 22. April 2011, abgerufen am 2. Februar 2020 (englisch).
  6. Vgl. FileMaker Magazin: FileMaker 11 ist da .
  7. filemaker-magazin.de
  8. Top 10 FileMaker 18 Need to Know Items-FileMaker Training-FileMaker News-FileMaker Video Training. Abgerufen am 2. Februar 2020 (deutsch).
  9. FileMaker Server — FileMaker. Abgerufen am 2. Februar 2020.
  10. Erstellung von FileMaker Runtimes künftig nicht mehr möglich? In: gofilemaker.de. 20. Mai 2015, abgerufen am 2. Februar 2020 (deutsch).
  11. filemaker-konferenz.com (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
  12. FileMaker Konferenz von 13. bis 15. Oktober 2016 in Salzburg. In: FileMaker Konferenz 2016. Abgerufen am 8. Juli 2016.
  13. dotfmp[x]Berlin. In: dotfmp.com. Abgerufen am 8. Juli 2016.









Kategorien: Relationales Datenbankmanagementsystem | MacOS-Software | Windows-Software | Mac-OS-Classic-Software




Stand der Informationen: 04.11.2021 03:05:31 CET

Quelle: Wikipedia (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.

Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.