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FC Getafe



FC Getafe
Basisdaten
Name Getafe Club de Fútbol S.A.D.
Sitz Getafe, Spanien
Gründung 1983
Präsident Ángel Torres Sánchez
Website getafecf.com
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer José Bordalás
Spielstätte Coliseum Alfonso Pérez
Plätze 17.000
Liga Primera División
2018/19 5. Platz
Heim
Auswärts
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Der FC Getafe [xeˈtafe] (offiziell Getafe Club de Fútbol S.A.D.) ist ein spanischer Fußballverein (Sport-Aktiengesellschaft) aus Getafe, einer Vorstadt von Madrid. Er wurde 1983 gegründet.

Seit der Saison 2004/2005 spielte die erste Mannschaft in der Primera División, unterbrochen nur durch ein Abstiegsjahr in der Saison 2016/17.

Getafe spielt ganz in Dunkelblau, ganz in Rot oder ganz in Gelb. Heimstadion ist das Estadio Coliseum Alfonso Pérez, das 17.000 Zuschauern Platz bietet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


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1945 wurde in Getafe der Fußballverein Club Getafe Deportivo gegründet, dessen Mannschaft 1956/57 in die dritte Liga aufstieg und im Jahr darauf nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga verpasste. Bis in die 1970er Jahre spielte der Verein drittklassig, bis er nach einem sportlichen Niedergang 1976 aufgelöst wurde. Die Verbindung dieses Vereins zum FC Getafe ist eher personell als institutionell, d. h., es handelt sich um keinen Vorgängerverein, aber zahlreiche ehemalige Aktive des Club Getafe Deportivo spielten später beim FC Getafe eine Rolle.

Der Vorgängerverein des FC Getafe wurde 1976 unter dem Namen Peña Madridista Getafe, ursprünglich ein Fanklub von Real Madrid, registriert. Seit 1980 traten die Mannschaften unter dem Namen Deportivo Peña Getafe an. Nach der Fusion mit Club Getafe Promesas 1982 entstand schließlich im August 1983 der Getafe CF.

In der Saison 1986/87 stieg der FC Getafe in die drittklassige Segunda B auf. 1993/94 folgte der erstmalige Aufstieg in die zweite Liga. Hier stieg man in den Folgejahren zweimal ab und wieder auf, letztmals in der Saison 2001/02. In der Saison 2003/04 gelang erstmals der Aufstieg in die Primera División. Nachdem die Mannschaft in ihrer ersten Erstligasaison auf dem 13. Platz den Klassenerhalt sicherte, belegte sie in Saison 2005/06 den neunten Platz und spielte damit auch 2006/07 unter dem Trainer Bernd Schuster erstklassig. 2007 erreichte der Klub erstmals das Finale der Copa del Rey, als nach einer 2:5-Hinspielniederlage der FC Barcelona im Halbfinalrückspiel 4:0 geschlagen werden konnte. Der Verein verlor das Finale mit 0:1 gegen den FC Sevilla.

Getafe startete trotz dieser Niederlage zum 2007/08 ersten Mal im UEFA-Pokal, da sich der FC Sevilla für die Champions League qualifiziert hatte. Der Verein kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo er nach zwei Unentschieden aufgrund der geringeren Zahl der Auswärtstore schließlich dem FC Bayern München unterlag.

2008 erreichte der Klub zum zweiten Mal in Folge das Finale der Copa del Rey. Der Verein verlor das Finale mit 1:3 gegen den FC Valencia. Das folgende Jahr 2008/09 verlief weniger erfolgreich, bis zur letzten Runde war der FC Getafe in den Abstiegskampf der Primera División verwickelt.

Am 21. April 2011 wurde bekanntgegeben, dass der Verein zu 100 Prozent an die Royal Emirates Group of Companies aus Dubai (VAE) verkauft wurde. Ziel des Vereins ist es nun, in Spanien „ein Verein der Spitzenklasse hinter Real Madrid und dem FC Barcelona“ zu werden, wie Präsident Ángel Torres Sánchez nach der Vertragsunterzeichnung sagte.[1]

Im August 2011 startete der FC Getafe eine kontroverse Kampagne. Der Club produzierte den Film Zombies Calientes de Getafe (etwa „Scharfe Zombiebräute aus Getafe“) um seine Fans anzuregen, für mehr Nachwuchs zu sorgen. Ziel und Erfolg der Kampagne war ein Anstieg der Dauerkartenverkäufe.[2]

Nach zwölf Jahren Primera División stieg der Verein am Ende der Spielzeit 2015/16 als Vorletzter der Schlusstabelle in die Segunda División ab. Dort schaffte man in der Folgesaison den Wiederaufstieg und wurde in der Saison 2017/18 Achter, verpasste die Europacupränge um nur drei Punkte. In der Saison 2018/19 konnte der 5. Platz erreicht werden. Getafe war damit für die Gruppenphase der Europe League 2019/20 qualifiziert.

Erfolge


Europapokalbilanz


Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2007/08 UEFA-Pokal 1. Runde  FC Twente Enschede (a)3:3(a) 1:0 (H) 2:3 n. V. (A)
Gruppenphase  Tottenham Hotspur 2:1 2:1 (A)
 Hapoel Tel Aviv 1:2 1:2 (H)
Danemark Aalborg BK 2:1 2:1 (A)
 RSC Anderlecht 2:1 2:1 (H)
Sechzehntelfinale Griechenland AEK Athen 4:1 1:1 (A) 3:0 (H)
Achtelfinale  Benfica Lissabon 3:1 2:1 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale Deutschland FC Bayern München (a)4:4(a) 1:1 (A) 3:3 n. V. (H)
2010/11 UEFA Europa League Play-offs  APOEL Nikosia 2:1 1:0 (H) 1:1 n. V. (A)
Gruppenphase Danemark Odense BK 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
Schweiz BSC Young Boys 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
Deutschland VfB Stuttgart 0:4 0:1 (A) 0:3 (H)
2019/20 UEFA Europa League Gruppenphase Turkei Trabzonspor 2:0 1:0 (H) 1:0 (A)
 FK Krasnodar 5:1 2:1 (A) 3:0 (H)
Schweiz FC Basel 1:3 0:1 (A) 1:2 (H)
Sechzehntelfinale  Ajax Amsterdam 3:2 2:0 (H) 1:2 (A)
Achtelfinale  Inter Mailand -:- -:- (A) -:- (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 28 Spiele, 15 Siege, 5 Unentschieden, 8 Niederlagen, 39:28 Tore (Tordifferenz +11)

Bekannte Trainer


Bekannte Spieler


Aktueller Kader


Stand: 1. Februar 2019

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
01 Argentinien Leandro Chichizola 27.03.1990 2018 2021
13 Spanien David Soria 04.04.1993 2018 2022
25 Spanien Rubén Yáñez 12.10.1993 2017 2020
Abwehr
02 Togo Djené 31.12.1991 2017 2023
03 Vitorino Antunes 01.04.1987 2018 2020
04 Spanien Bruno González 24.05.1990 2017 2020
06 Uruguay Leandro Cabrera 17.06.1991 2018 2021
17 Uruguay Mathías Olivera 31.10.1997 2017 2023
21 Spanien Ignasi Miquel 28.09.1992 2018 2023
22 Uruguay Damián Suárez 27.04.1988 2015 2022
24 Dimitri Foulquier 23.03.1993 2018 2019
Mittelfeld
05 Spanien Markel Bergara 05.05.1986 2018 2020
08 Spanien Francisco Portillo 13.06.1990 2017 2019
10 Gaku Shibasaki 28.05.1992 2017 2021
11 Spanien Samu Sáiz 22.01.1991 2019 2019
15 Uruguay Sebastián Cristóforo 23.08.1993 2018 2019
16 Mathieu Flamini 07.03.1984 2018 2019
18 Uruguay Mauro Arambarri 30.09.1995 2018 2023
20 Nemanja Maksimović 26.01.1995 2018 2024
Sturm
07 Spanien Jaime Mata 24.10.1988 2018 2021
09 Spanien Ángel Rodríguez 26.04.1987 2017 2020
19 Spanien Jorge Molina (C) 22.04.1982 2016 2019
- Senegal Amath Ndiaye 16.07.1996 2017 2022

Weblinks


Einzelnachweise


  1. „Team Dubai“ Getafe. In: Süddeutsche Zeitung. Süddeutsche.de, 23. April 2011, archiviert vom Original am 1. Mai 2011; abgerufen am 23. April 2011.
  2. Marco Maurer: Kampagne eines spanischen Fußballklubs: Scharfe Zombiebräute von Getafe. In: Süddeutsche Zeitung. 6. September 2011, abgerufen am 28. September 2011.



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