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Erich Rabbethge



Erich Rabbethge (* 22. Mai 1870 in Einbeck; † 28. März 1934 in Bergen) war ein deutscher Unternehmer.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Rabbethges Vater betrieb die Karl Rabbethge & Co. – Zuckerfabrik und Landwirtschaft in Einbeck. Sein Großvater war der bekannte Zuckerfabrikant Matthias Rabbethge, Gründer der heutigen KWS Saat. Nach dem Abitur in Kassel begann Erich Rabbethge 1887 an der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg Rechts-, Staats- und Naturwissenschaften zu studieren. 1889 wurde er im Corps Palatia Straßburg aktiv.[1] Als Inaktiver wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und an die Technische Hochschule Braunschweig. Darüber hinaus durchlief er eine praktische Ausbildung als Landwirt und Kaufmann.

1893 verstarb sein Vater. Rabbethge brach seine Ausbildung ab und übernahm das väterliche Unternehmen. 1900 wurde er Vorstandsmitglied der Zuckerfabrik Klein Wanzleben. Wirtschaftlich war er sehr erfolgreich. Nachdem er im Ersten Weltkrieg bis 1916 als Rittmeister teilgenommen hatte, gelang es ihm, die Zuckerfabrik in Klein Wanzleben zu stabilisieren und mit dem Unternehmen zu expandieren.

Rabbethge war in vielfältiger Weise in Lobbyorganisationen und wirtschaftlichen Vereinigungen tätig. So war er Vorsitzender der Magdeburg-Braunschweiger Rohrzucker-Vereinigung und des Vereins Deutscher Zuckerrübenzüchter. Im Vereinsausschuss des Vereins der Deutschen Zuckerindustrie war er Mitglied. Er gehörte den Vorständen und Aufsichtsräten zahlreicher Banken und Unternehmen der Zuckerindustrie an und gründete die Deutsche Zuckerbank AG. Er war Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Kredit- und Handelsgesellschaft AG, der Deutschen Zuckerbank AG und der Zuckerraffinerie Magdeburg AG.

1927 gehörte er zu den Teilnehmern der Pariser Zuckerkonferenz. In der folgenden Zeit leitete er die deutsche Delegation in den Verhandlungen über die Regulierung der weltweiten Zuckerherstellung und des Zuckerverbrauchs.

Seine Brüder waren Oskar Rabbethge und Otto Rabbethge.

Auszeichnungen


Werke


Einzelnachweise


  1. Kösener Korps-Listen 1910, 181, 88

Literatur


Weblinks





Kategorien: Person (Zuckerherstellung) | Person (Wanzleben-Börde) | Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt) | Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse | Corpsstudent (19. Jahrhundert) | Deutscher | Geboren 1870 | Gestorben 1934 | Mann | Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter II. Klasse) | Ehrendoktor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Kommerzialrat | Person (Weimarer Republik) | Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) | Rittmeister (Preußen) | Kommerzienrat | Träger der Rote Kreuz-Medaille (Preußen)



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