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Elisabeth Gräb-Schmidt




Elisabeth Gräb-Schmidt (* 1956 in Bad Säckingen) ist eine deutsche Professorin für systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Elisabeth Gräb-Schmidt studierte Evangelische Theologie in Göttingen, Berkeley, Heidelberg und Mainz. Nach dem Vikariat wurde sie 1992 in Mainz mit einer Arbeit zu Karl Heim promoviert. Im Jahr 2000 habilitierte sie sich mit einer Arbeit zur Technikethik. Von 2002 bis 2010 hatte sie eine Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen inne. Seit 2010 ist sie ordentliche Professorin für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik sowie Direktorin des Instituts für Ethik der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen.[1]

Elisabeth Gräb-Schmidt ist verheiratet mit dem Physiker Hans-Rudolf Schmidt und hat zwei Kinder. Ihr Vater, Pfarrer Paul Gräb, tat sich als Kunstsammler sowie in der Behindertenarbeit und Diakonie hervor und trägt das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.[2] Ihr Bruder, Wilhelm Gräb, war Professor für Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Gräb-Schmidt ist Interviewpartnerin für die ZDF-Reihe God´s Cloud.

Forschungsschwerpunkte


Gräb-Schmidt forscht vor allem im Feld der Ethik, besonders zu Technikethik und Medizinethik. Dazu kommen Veröffentlichungen zum Dialog von Naturwissenschaft und Theologie, zu Religionstheorie und interreligiösem Dialog, sowie zu Kulturhermeneutik und Lebensphilosophie. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Religionsphilosophie Søren Kierkegaards.

Funktionen (Auswahl)


Gräb-Schmidt ist Mitglied zahlreicher gesellschaftlicher und kirchlicher Gremien und Kammern.

2018 wurde Gräb-Schmidt in den Deutschen Ethikrat berufen.[3] Seit 2015 ist Gräb-Schmidt Mitglied der Ständigen Senatskommission der DFG für Grundsatzfragen der Genforschung.[4] 2013 erfolgte die Berufung in die Zentrale Ethikkommission (ZEKO) der Bundesärztekammer.

Gräb-Schmidt ist Mitglied im Rat der EKD[5] (seit 2013) sowie in der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD (seit 2010).

2013 sowie 2016/17 war Gräb-Schmidt als Fellow am Max-Weber-Kolleg für Kultur- und Sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt. 2007–2018 war Gräb-Schmidt Vorsitzende des Theologischen Arbeitskreises Pfullingen.

Hinzu kommen zahlreiche Vorsitze (Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie und weitere) und Herausgeberschaften (Zeitschrift für Evangelische Ethik, Zeitschrift für Theologie und Kirche).

Werke (Auswahl)


Weblinks


Einzelnachweise


  1. Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 2/2011: Leute Artikel und Videointerview zur Berufung von E. Gräb-Schmidt. Abgerufen am 6. Oktober 2014.
  2. Pfarrer Paul Gräb wird 90: Ein Leben für Kunst und Kirche . Südkurier, 17. Mai 2011. Abgerufen am 6. Oktober 2014.
  3. Meldung: Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt in den Deutschen Ethikrat berufen. Abgerufen am 8. April 2019.
  4. DFG - Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung. Abgerufen am 8. April 2019 (deutsch).
  5. Bischof Bedford-Strohm und Theologin Gräb-Schmidt neu im EKD-Rat (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. EKD, 12. November 2013. Abgerufen am 6. Oktober 2014.








Kategorien: Systematischer Theologe | Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert) | Evangelischer Theologe (21. Jahrhundert) | Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen) | Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) | Mitglied der Zentralen Ethikkommission | Person (Evangelische Kirche in Deutschland) | Person (Bad Säckingen) | Deutscher | Geboren 1956 | Frau








Stand der Informationen: 04.07.2020 10:02:29 CEST

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