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DocCheck


DocCheck ist ein kommerzieller Identifizierungsdienst, der medizinischen und pharmazeutischen Fachkreisen (Ärzte, Apotheker und Ähnliche) eine Zugangsmöglichkeit zu Webseiten mit Fachinformationen pharmazeutischer Unternehmen oder medizinischer Fachverlage bietet, sofern diese mit der DocCheck Medical Services GmbH – ehemals Antwerpes & Partner – entsprechend zusammenarbeiten.[1] Darüber hinaus ist DocCheck eine Internetcommunity für Mitglieder von medizinischen Berufen und bietet ein Forum, ein Nachrichtenportal, eine Bilddatenbank, ein medizinbezogenes Wiki, einen Onlineshop für Medizinprodukte, eine berufsbezogene Stellenbörse, die Möglichkeit der Teilnahme an Markt- und Meinungsforschungsstudien sowie Mittel für Weiterbildungen an.[2]

DocCheck finanziert sich durch Werbung sowie durch eCommerce-Angebote und Marktforschung.[3]

Inhaltsverzeichnis

Verfahren


Es gilt ein vierstufiges Verfahren, um Zugriff auf die Seiten von DocCheck zu erhalten:[4]

  1. Allen Benutzern stehen lexikalische Seiten zur Information zur Verfügung.
  2. Nach einer Registrierung mittels Benutzernamen und Passwort erhält man Zugang und Schreibrecht.
  3. Wenn man zusätzlich mittels Kopie einer Arbeitsgenehmigung bzw. Approbationsurkunde die Zugehörigkeit zu den berechtigten Fachkreisen nach § 2 Heilmittelwerbegesetz (HWG) gegenüber DocCheck nachgewiesen hat, erhält man auch Zugang zu gesicherten Webseiten von Drittanbietern. Man muss auf diesen Seiten keinen erneuten Nachweis über die Zugehörigkeit zu den berechtigten Fachkreisen mehr erbringen.
  4. Mit dem Erwerb eines kostenpflichtigen Zugangs wird man „Premium-Mitglied“ und erhält Zugriff auf weitere Angebote sowie erhöhte Sicherheitseinstellungen.

Nach Eingabe des DocCheck-Benutzernamens und des Passworts wird ein Skript auf dem DocCheck-Server aufgerufen, welches kontrolliert, ob der Benutzer ein gültiges Passwort hat und zu den zugelassenen Berufsgruppen gehört. Ist dies der Fall, wird der Benutzer durch das Skript per HTTP-redirect in den geschützten Bereich der gewünschten Webseite weitergeleitet.[5] Für Betreiber von Webseiten, die selbst entscheiden, welcher Inhalt welcher Berufsgruppe zugänglich gemacht wird, stellt DocCheck unterschiedliche Lizenzversionen zur Verfügung.[6]

Hintergrund


Gemäß deutschem Heilmittelwerbegesetz dürfen verschiedene Informationen, wie zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, in Deutschland nur Fachkreisen wie Ärzten und Apothekern zugänglich gemacht werden. Dies erfordert eine Zugriffskontrolle auf Webseiten mit entsprechendem Inhalt, wie sie vor allem von Pharmaunternehmen angeboten werden, aber auch zu Arzneimittelverzeichnissen wie die Rote[7] und Gelbe Liste[8] sowie dem deutschen FachInfo-Service.[9]

Geschichte


DocCheck entstand 1996 als Ableger der Internetagentur Antwerpes & Partner, die Webseiten für die pharmazeutische Industrie entwickelte, und sollte den Zugang zu Fachinformationen für Ärzte und Apotheker durch ein Website-übergreifendes System vereinfachen. Es hat sich seit der Etablierung in Deutschland quasi zum Standard in diesem Bereich entwickelt. Die erste Website, die mit DocCheck geschützt wurde, war das Bayer Diabeteshaus.[10]

Im Jahr 2000 stieg DocCheck mit der Beteiligung an der Albert Geisselmann Medizinbedarf GmbH in den Handel mit Praxisbedarf ein. 2004 übernahm DocCheck die Mehrheit an diesem Unternehmen und firmierte es fortan als DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH mit Sitz in Weil im Schönbuch und Niederlassungen in Kiel, Essen und Eilenburg.

Betreiber


Realisiert wird DocCheck von der DocCheck Medical Services GmbH, einem Tochterunternehmen der DocCheck AG, mit Sitz in Köln.

DocCheck AG

DocCheck AG

Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A1A6WE6
Gründung 1990
Sitz Köln, Deutschland Deutschland
Leitung
Mitarbeiterzahl 282 (2019)[11]
Umsatz 32,3 Mio. Euro (2019)[11]
Branche Medien
Website www.doccheck.ag

Die DocCheck AG (vormals Antwerpes AG) in Köln betreibt unter anderem Internetportale im Bereich Gesundheitswesen. Das Unternehmen ist seit April 2000 börsennotiert und war von August 2011 bis März 2017 im Entry Standard gelistet. Zur Holding gehören folgende vier Tochtergesellschaften:

Management

Im Vorstand der DocCheck AG sitzen derzeit Frank Antwerpes (Vorstandsvorsitzender), Thilo Kölzer (COO), Philip Stadtmann (CFO) und Jens Knoop (CTO). Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus Joachim Pietzko (Vorsitzender), Britta Böckmann (stellv. Vorsitzende) und Winfried Leimeister.

Weblinks


Einzelnachweise


  1. Korff, Florian: Internet für Mediziner, Springer-Verlag, 2013, S. 164, online in Google Bücher
  2. DocCheck – das Netzwerk für Medworker. , Website der DocCheck AG; 'Aboutus', abgerufen am 23. Februar 2016
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen – Präambel . DocCheck Medical Services GmbH.
  4. DocCheck, FAQ
  5. DocCheck Technisches Handbuch Version 12.3  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 1,7 MB) vom 31. Mai 2012.
  6. Lizenzinformationen  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 961 kB) für Betreiber von Webseiten
  7. Zugangsseite (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. für die Rote Liste
  8. Zugangsseite für die Gelbe Liste
  9. Zugangsseite für den FachInfo-Service  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. der deutschen Rote Liste Service GmbH.
  10. Eintrag zu DocCheck im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck, abgerufen am 25. November 2015.
  11. a b [1]









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Stand der Informationen: 22.11.2020 07:13:51 CET

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