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Dippishausen-Oftershausen

Dippishausen-Oftershausen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Kreuzlingen
Politische Gemeinde: Kemmental
Postleitzahl: 8573
Koordinaten: 730191 / 275306
Höhe: 540 m ü. M.
Karte

Dippishausen-Oftershausen war bis 1984 eine Ortsgemeinde im Kanton Thurgau in der Schweiz. Sie gehörte zur Munizipalgemeinde Alterswilen und umfasste die an der Landstrasse SulgenKreuzlingen gelegenen Weiler Dippishausen, Oftershausen und Bätershausen.[1]

Die Ortsgemeinde hiess im 19. Jahrhundert Oftershausen. Im Jahre 1900 erfolgte eine erste Namensänderung zu Dippishausen, 1953 schliesslich die Umbenennung in Dippishausen-Oftershausen. 1984 schloss sie sich der Ortsgemeinde Siegershausen an, die 1996 zur politischen Gemeinde Kemmental fusionierte.[2]

Geschichte


Dippishausen wurde 1192 erstmals als Tibinshusen, Oftershausen 1275 als Oftershusen erwähnt. Das Gemeindegebiet lag ursprünglich in der Konstanzer Bischofshöri. Während Dippishausen und Oftershausen vom 13. Jahrhundert bis 1798 der Vogtei Eggen zugehörten, war Bätershausen im Spätmittelalter Teil der Herrschaft Kastell, dann des Gerichts Siegershausen und damit bis 1798 der bischöflichen Obervogtei Gottlieben.[1]

Das Gebiet gehörte zunächst zur Pfarrei St. Stephan in Konstanz. Seit dem 13. Jahrhundert waren Dippishausen und Oftershausen stets nach Alterswilen pfarrgenössig. Nach der Reformation 1529 gingen die wenigen Katholiken in Kreuzlingen zur Kirche, seit 1831 gehören sie zur Pfarrei Emmishofen. Die Pfarrrechte über Bätershausen besass vom 13. Jahrhundert an das Stift Kreuzlingen.[1]

Bevölkerungsentwicklung[1]
Jahr 1850 1900 1950 1980
Einwohner 140 118 140 121

Kornbau in drei Zelgen prägte die bäuerliche Gemeinde. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zu Vieh- und Milchwirtschaft. 1967 bis 1887 wurde die Güterzusammenlegung vorgenommen.[1]

Sehenswürdigkeiten


Bauerngut Kull

Einzelnachweise


  1. a b c d e André Salathé: Dippishausen-Oftershausen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
    Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht.
  2. 2000 T4 Wohnbevoelkerung ab 1850.xlsx Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 1. November 2019.



Kategorien: Ort im Kanton Thurgau | Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz | Kemmental | Gemeindeauflösung 1984

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Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Dippishausen-Oftershausen (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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