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Deutsches Klingenmuseum

Deutsches Klingenmuseum
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Frontansicht des Deutschen Klingenmuseums, davor Scherenskulptur Der Schritt von Amir Sharon[1]
Daten
Ort Klosterhof 4, 42653 Solingen
Art
Architekt Josef Paul Kleihues (Umbau des ehemaligen Klostergebäudes)
Eröffnung 1954 Ersteröffnung,
1991 Wiedereröffnung am heutigen Ort
Besucheranzahl (jährlich) 20.113 (2013)[2]
Betreiber
Stadt Solingen
Leitung
Isabell Immel
Website
www.klingenmuseum.de
ISIL DE-MUS-126018

Das Deutsche Klingenmuseum im Solinger Stadtteil Gräfrath zeigt Bestecke, blanke Waffen und Schneidwaren. Ausgestellt werden Exponate, die beispielsweise kriegerische Auseinandersetzungen und Ehrengaben, medizinische Methoden, Liebesbeweise, Barbier-Moden und Design-Höhenflüge zum Thema haben.

Die Leitung des Museums hat seit dem 1. Mai 2016 die Kunsthistorikerin Isabell Immel inne, nachdem ihre langjährige Vorgängerin Barbara Grotkamp-Schepers zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand ging.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Sammlung


Seit einem Jahrhundert wird gesammelt. 1904 richtete die Solinger Fachschule für Metallgestaltung eine Vorbilder-Sammlung für die Schüler ein. Sehr bald wuchs dieser Fundus – durch systematische Ankäufe, Geschenke und Stiftungen. Schwerpunkte bildeten sich. Dazu gehören beispielsweise Klingen von Solinger Meistern, barocke Bestecke und Speiseutensilien für die Reise.

1954 zog die Sammlung aus dem Industriemuseum in der Fachschule in das ehemalige, nach Kriegsschäden wiederhergestellte Gräfrather Rathaus um und firmiert seitdem unter dem Namen Deutsches Klingenmuseum.

Das Museum nutzt seit 1991 die durch Josef Paul Kleihues auf die Bedürfnisse des Museumsbetriebes umgebauten Gebäude des ehemaligen Stifts Gräfrath der Augustinerinnen-Chorfrauen. Das ehemalige Rathausgebäude nutzt heute das Kunstmuseum Solingen.

Durch den Erwerb zweier großer Bestecksammlungen besitzt das Museum inzwischen die umfangreichste Bestecksammlung der Welt.

Ausstellungen


In den Räumen des Museums finden regelmäßig Ausstellungen zu wechselnden Themen statt. So zum Beispiel:

Kirchenschatz


Seit dem 13. Jahrhundert war Gräfrath ein bekannter Wallfahrtsort. Die Menschen pilgerten in Scharen zum Augustinerinnenkloster, wo eine Marienikone Wunder bewirken sollte. Nicht viel später steigerte sich die Bedeutung des Wallfahrtsortes noch durch den Erwerb einer weiteren Reliquie: Es war ein Knochensplitter der Heiligen Katharina von Alexandrien (die Legende setzt den Erwerb der Reliquie in das Jahr 1309), aus dem immer wieder (1312–1323) wundertätiges Öl floss. Die Glasflasche mit der kostbaren Essenz ist heute noch zu bewundern.

Die beiden Reliquien gehören zu einem großen Kirchenschatz – einem der bedeutendsten im Erzbistum Köln. Dieser kann ebenfalls mit all seinen Preziosen im Klingenmuseum besichtigt werden. Zum Bestand gehören u. a. zwei Reliquientafeln aus der Zeit um 1300, ein wenig jüngeres Turmreliquiar mit transluzidem Email sowie ein Reliquienkreuz von 1400.

Gräfrath-Museum


Das Gräfrath-Museum befindet sich in einem Gebäudeteil des ehemaligen Klosters. Der Heimatverein und auch andere Vereine aus Gräfrath zeigen einmalige Stücke aus der langen Geschichte des Stadtteils. Jeden 1. Sonntag im Monat besteht von 14 bis 16 Uhr kostenfreier Zugang über den Kellereingang des Klosterhofs.

Literatur


Weblinks


 Commons: Deutsches Klingenmuseum  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. http://www2.solingen.de/C12573970063EF58/html/ap_Kunstwerk_anzeigen?opendocument&r0=31D13BE0787737A2C1257A73005B821D&r1=31D13BE0787737A2C1257A73005B821D&r2=31D13BE0787737A2C1257A73005B821D&r3=Amir Sharon&r4=Amir Sharon&r5=31D13BE0787737A2C1257A73005B821D (Link nicht abrufbar)
  2. Kulturbericht der Stadt Solingen 2013, S. 9 (Memento vom 26. Juni 2016 im Internet Archive) (PDF; 4,4 MB) auf www2.solingen.de, abgerufen am 2. Oktober 2015
  3. Neue Leiterin fürs Klingenmuseum. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Westdeutscher Rundfunk. 27. April 2016, archiviert vom Original am 4. Juni 2016; abgerufen am 4. Juni 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Koordinaten: 51° 12′ 35″ N, 7° 4′ 21″ O




Kategorien: Museum in Solingen | Baudenkmal in Solingen | Waffensammlung | Besteck


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches Klingenmuseum (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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