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Daniela Münkel



Daniela Münkel (* 1. April 1962 in Hannover) ist eine deutsche Historikerin und Projektleiterin beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang


Daniela Münkel studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Göttingen und schloss das Studium bei Helga Grebing mit einer Arbeit über Bauern und Nationalsozialismus am Beispiel des Landkreises Celle ab. Anschließend promovierte sie an der Universität Hannover bei Adelheid von Saldern; Thema ihrer Dissertation war die Kreisbauernschaft Stade als „Schaltstelle“ zwischen nationalsozialistischer Agrarpolitik und bäuerlichen Interessen. Von 1994 bis 1996 und von 2000 bis 2004 war Münkel als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover tätig. Von 1997 bis 2000 bearbeitete sie im Auftrag der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den vierten Band der Edition „Willy Brandt – Berliner Ausgabe“.[1] Im Jahr 2005 habilitierte sich Daniela Münkel an der Universität Hannover mit einer Studie über den SPD-Politiker Willy Brandt und die Medien. Im gleichen Jahr war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Bundestag tätig; anschließend vertrat sie den Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und nahm eine Gastdozentur an der Universität Heidelberg wahr. Seit 2008 ist Daniela Münkel in der Forschungsabteilung beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen tätig. Sie leitet dort das Editions- und Forschungsprojekt „Die DDR im Blick der Stasi – Die geheimen Berichte an die SED-Führung“.[2] Zudem arbeitet sie gemeinsam mit Roger Engelmann an dem Forschungsprojekt „Herrschaft und Gesellschaft in der DDR-Provinz“.[3] Im Jahr 2010 wurde Münkel zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Hannover ernannt.[4] Sie war Mitglied der Historischen Kommission der SPD.

Wissenschaftliches Wirken


Daniela Münkel hat zahlreiche Monographien, Sammelbände und Aufsätze zu Themen der deutschen und internationalen Zeitgeschichte veröffentlicht. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Politik-, Medien- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, die Geschichte der DDR, insbesondere des Ministeriums für Staatssicherheit, sowie die Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Darüber hinaus hat Münkel das Forschungsfeld der Agrargeschichte, schwerpunktmäßig zur NS-Zeit und zur DDR, intensiv bearbeitet. Münkel war bis 2012 stellvertretende Vorsitzende des „Arbeitskreises für Agrargeschichte“.[5]

Veröffentlichungen


Monografien
Lexika und Sammelbände (Auswahl)
Quelleneditionen

Weblinks


Einzelnachweise


  1. http://www.bwbs.de/UserFiles/File/PDF/Berliner_Ausgabe.pdf
  2. http://www.ddr-im-blick.de
  3. Forschungsschwerpunkt: Herrschaft und Gesellschaft in der DDR-Provinz auf bstu.de
  4. http://www.hist.uni-hannover.de/daniela_muenkel.html
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.



Kategorien: Hochschullehrer (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover) | Historiker | DDR-Forscher | Aufarbeitung der SED-Diktatur | Agrarhistoriker | SPD-Mitglied | Deutscher | Geboren 1962 | Frau



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