Dagmar Schipanski - de.LinkFang.org

Dagmar Schipanski

Dagmar Elisabeth Schipanski (* 3. September 1943 in Sättelstädt) ist eine deutsche Physikerin, Professorin für Elektronik und Politikerin (CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben


Nach ihrem Abitur 1962 studierte sie Angewandte Physik an der Technischen Hochschule Magdeburg, wurde 1967 Diplomingenieurin und war dann bis 1985 Assistentin bzw. Oberassistentin an der TH Ilmenau. 1976 promovierte sie auf dem Gebiet der Festkörperelektronik. 1985 wurde sie in Ilmenau Dozentin und 1990 Professorin. Bis 1993 war sie Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der 1992 zur Technischen Universität erhobenen Einrichtung sowie 1995/1996 Rektorin der TU Ilmenau. Von 1996 bis 1998 war sie Vorsitzende des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahr 1998 wurde sie zum Mitglied der Leopoldina gewählt.[1] Seit 2000 ist sie Mitglied der Academia Europaea.[2]

Dagmar Schipanski ist evangelisch, verheiratet und hat drei Kinder. Ihr Sohn Tankred Schipanski ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Politik


1999 wurde Dagmar Schipanski, obwohl sie noch keiner Partei angehörte, von den beiden Unionsparteien CDU und CSU als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin aufgestellt (siehe Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1999). Nach ihrer Niederlage gegen Johannes Rau wurde sie im Kabinett Bernhard Vogel im Sommer desselben Jahres Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen (bis 2004).

Im Jahr 2000 trat sie der CDU bei und war bis 2006 Mitglied des Präsidiums der CDU. 2002 bis 2004 war sie Präsidentin der Kultusministerkonferenz. In der Landtagswahl 2004 wurde sie in den Thüringer Landtag gewählt und übte in dieser Legislaturperiode das Amt der Landtagspräsidentin aus. Im November 2006 wurde sie in den Bundesvorstand der CDU gewählt. Bei der Landtagswahl 2009 verlor sie ihr Mandat im Thüringer Landtag.

Mitgliedschaften


Sie ist Botschafterin der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und Mitglied des Präsidiums der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Ehrungen


Literatur


Weblinks


 Commons: Dagmar Schipanski  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Mitgliedseintrag von Dagmar Schipanski bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 20. Juli 2016.
  2. Mitgliederverzeichnis: Dagmar Schipanski. Academia Europaea, abgerufen am 17. Juni 2017 (englisch).
  3. https://www.krebshilfe.de/spenden-aktiv-werden/spenden-service/mildred-scheel-foerderkreis/ Pressemeldung vom 19. Dezember 2017, Abruf 21. Dezember 2017}
  4. http://www.dagmar-schipanski.de/
  5. http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/07/29/a0247
  6. Kuratoriumsmitglieder der Luther Stiftung
  7. Studienkolleg zu Berlin: Rektor (Memento vom 16. Februar 2011 im Internet Archive).
  8. http://www.academia-net.de/profil/prof-dr-dr-h-c-dagmar-schipanski/1028213
  9. http://idw-online.de/de/news358881



Kategorien: Landesminister (Thüringen) | Landtagsabgeordneter (Thüringen) | CDU-Bundesvorstand | Politiker (20. Jahrhundert) | Politiker (21. Jahrhundert) | Landtagspräsident (Thüringen) | Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland) | Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften | Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert) | Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) | Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt | Mitglied der Academia Europaea | Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse | Ehrensenator der Technischen Universität Ilmenau | Hochschullehrer (Technische Universität Ilmenau) | Person (Stiftung Deutsche Krebshilfe) | Wissenschaftsminister (Deutschland) | Rektor einer Universität in Deutschland | Parlamentspräsident | DDR-Bürger | Deutscher | Geboren 1943 | Frau



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar Schipanski (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.


Stand der Informationen: 20.10.2019 07:51:57 CEST - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.