Citroën-Kégresse P17 - de.LinkFang.org

Citroën-Kégresse P17




Citroën-Kégresse P17

Restaurierte Citroën-Kégresse P17

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 5
Länge 4,38 m
Breite 2,09 m
Höhe 1,69 m
Masse 1580 max., bei 700 kg Zuladung
Beweglichkeit
Antrieb 4-Zylinder-Ottomotor, je nach Modell 1625 bis 1770 cm²
30 bis 31,5 PS
Höchstgeschwindigkeit 26 bis 32 km/h
Leistung/Gewicht 16 PS/t

Die Citroën-Kégresse P17 war ein von Adolphe Kégresse entwickeltes Halbkettenfahrzeug, das 1929 von der französischen Armee als Zugmaschine für das 75-mm-Feldgeschütz eingeführt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Nach den erfolgreichen Versuchen mit der „Citroën-Kégresse P7bis“[1] im Jahre 1928 entschied die französische Armee, für das bisherige pferdebespannte Feldgeschütz 75 mm ein Halbketten-Zugfahrzeug einzuführen.

Bei dem Aufbau handelte es sich um den Lastkraftwagen Citroën C4, der mit dem Kettenantrieb System Kégresse ausgestattet wurde.

Hergestellt wurden mehrere Ausführungen, basierend auf dem Modell von 1929. Dem ersten Model P10 folgten die Modelle P17 A bis P17 E. Mit jedem Modell wurden stärkere Motoren verwendet, die eine zunehmend höhere Fahrgeschwindigkeit ermöglichten. Sie wurden den Feldartillerieregimentern zugeteilt, bis 1935 die Nachfolgemodelle Unic P107 zur Verfügung standen.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges waren 1.442 Fahrzeuge im Truppengebrauch.

Nach dem Zulauf des Unic P107 wurden die P17 an die Mechanisierten Einheiten abgegeben, um dort die Panzerabwehrgeschütze 47 mm modèle 1937 und 25 mm modèle 1938/1939 zu ziehen. In der Praxis während der Schlacht um Frankreich erwiesen sich die Fahrzeuge für die Panzerabwehr als zu unbeweglich und zu langsam.

Ein Teil der Produktion erfolgte im 1927 eröffneten deutschen Citroën-Produktionswerk in Köln-Poll, wo allerdings nur insgesamt 1.541 Nutzfahrzeuge wie Omnibusse, Pritschenwagen, Sattelschlepper, Viehtransporter bzw. Kégresse-Halbkettenfahrzeuge entstanden (gegenüber insgesamt 18.710 Personenkraftwagen der Typen B14, C4, C6, Citroën Rosalie und Traction Avant bis 1935).[2]

Weitere Nutzer


Der technische Dienst der United States Army testete den P17 mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Die Firma James Cunningham, Son & Company erwarb die Lizenz der Kégresse und entwickelte 1932 daraus den „Half Track Car T1“. Es gab weitere Arbeiten anderer Konstrukteure, allerdings wurde der Prototyp des M3 (Halbkettenfahrzeug) alleinbestimmend.

Die polnische Armee bestellte zwischen 1931 und 1939 einhundert der Fahrzeuge.

Die Wehrmacht setzte die nach dem zweiten Waffenstillstand von Compiègne erbeuteten und noch verwendungsfähigen Citroën-Kégresse P17 unter dem Namen Zugkraftwagen Ci 301 (f) für ihre Zwecke ein.[3][4]

Galerie


Sonstige Nutzung


Mehrere Citroën-Kégresse P17 nahmen an der Fernfahrt Croisière Jaune vom 4. April 1931 bis zum 12. Februar 1932 und an der Fernfahrt „Croisière Blanche“ vom 4. Juli 1934 bis zum 24. Oktober 1934 in Alaska teil.[5]

Einzelnachweise


  1. „bis“ steht für verbessert
  2. Citroën-Automobil-Produktionswerk in Poll . In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. (abgerufen 5. April 2020)
  3. Doublechevron Citroën-Kégresse P 17 [1]
  4. Honegger 2006, S. 15
  5. Gourlay 2004; Reynolds 2006; Honegger 2006, S. 15.

Literatur


Weblinks


Video










Kategorien: Halbkettenfahrzeug | Französisches Militärfahrzeug | Militärfahrzeugtyp des Zweiten Weltkrieges | Kettenfahrzeug der Wehrmacht








Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Citroën-Kégresse P17 (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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