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Caol Ila

Caol Ila

Gebäude der Caol-Ila-Brennerei

Land Schottland
Region Islay
Geographische Lage 55° 51′ 13,8″ N, 6° 6′ 31,1″ W Koordinaten: 55° 51′ 13,8″ N, 6° 6′ 31,1″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1846
Gründer Hector Henderson
Wasserquelle Loch nam Ban
Washstill(s) 3 × 35.345 l
Spiritstill(s) 3 × 29.549 l
Produktionsvolumen 6.500.000 l

Die Caol-Ila-Brennerei ([kʌl iːlə]; »Islay-Sund«) ist eine Destillerie für Whisky auf der schottischen Insel Islay. Sie produziert verschiedene Single-Malt-Whiskys, darunter auch einen der 13 Classic Malts.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Die Destillerie wurde im Jahre 1846 von Hector Henderson, der auch Littlemill mit aufbaute, in einer Bucht an der Ostküste von Islay, etwas nördlich von Port Askaig direkt am Islay-Sund gegründet. (Direkt am nördlichen Ende der heutigen Straße A846). Keine fünf Kilometer nördlich findet sich Bunnahabhain.

1854 übernahm Norman Buchanan, der damalige Betreiber der Isle of Jura Destillerie, die Brennerei. 1863 fiel Caol Ila an Bulloch, Lade & Co., die die Brennerei 1879 ausbauten und renovierten. 1920 ging Caol Ila dann an Robertson & Baxter. 1927 schließlich landete die Destille bei der Distillers Company Limited (DCL). Die operative Führung delegierte DCL 1930 dann an ihre Tochter Scotish Malt Distillers (SMD) die sie bis 1937 stilllegten. Nach nur vier Jahren Produktion folgte 1941 die nächste Ruhepause, sie ging bis 1945. Von April 1972 bis Januar 1974 wurde die Brennerei grundlegend renoviert, während dieser Zeit wurde nicht produziert. Die Anzahl der Brennblasen wurde nun von zwei auf sechs erhöht. Die Eignerin DCL wurde ab 1987 zu United Distillers (UD), ab 1999 dann zu Diageo. Die Tochter SMD heißt heute United Malt and Grain Distillers (UMGD) und hält die Lizenz, die bis 1992 noch bei Bulloch, Lade & Co. lag. Die Originalabfüllungen des Single Malts sind seit 1988 wieder erhältlich.

Produktion


Caol Ila verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (11,5 Tonnen) aus Edelstahl, zehn Gärbottiche (wash backs) (je 63.000 l) aus Lärchenholz, drei wash stills (je 35.345 l) und drei spirit stills (je 29.549 l) unter Dampfbefeuerung. Das verwendete Malz stammt aus den Port Ellen Maltings und hat etwa 35 ppm Phenol.[1] Das Wasser für die Herstellung stammt aus dem Loch nam Ban (Torrabolls Loch).

Neben den eigenen Lagerhäusern werden auch die der seit 1929 geschlossenen Lochindaal-Brennerei bei Port Charlotte benutzt. Der jährliche Ausstoß liegt bei mehr als 6,0 Millionen Litern. Der größte Teil der Produktion geht in die Verschneidung. Neben den Blends von Bulloch Lade ist hier auch ein Vatted Malt namens Glen Ila zu nennen. Die Malts werden traditionell kaum in Sherry-Fässern ausgebaut, was die wenigen Sherry-Fass Abfüllungen (meist von unabhängigen Abfüllern) zu begehrten Raritäten macht.

Der 12-jährige Hidden Malt wird ab 2006 zur Erweiterung der Classic Malts Serie als zweiter Malt von Islay verwendet. Dazu kommt noch eine Abfüllung für die Distillers Edition der gleichen Serie mit einem Moscatel-Finish.

Produkte


Caol Ila 16 Jahre 57,9 % (Cadenhead)

Caol Ila 1982 43,0 % (Scotch Single Malt Circle)

Caol Ila 1989 60,5 % (The Scotch Malt Whisky Society)

Caol Ila 12 Jahre Hidden Malt

Caol Ila 18 Jahre Hidden Malt 43 %

Bilder


Besichtigungen


Caol Ila verfügt über ein Besucherzentrum und kann besichtigt werden.

Siehe auch


Literatur


Weblinks


 Commons: Caol Ila  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Andrew Jefford: Peat Smoke and Spirit. headline, London 2004, ISBN 978-0-7472-4578-0, S. 243.



Kategorien: Whiskybrennerei (Schottland) | Whiskymarke | Diageo | Islay | Unternehmen (Argyll and Bute) | Gegründet 1846



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Caol Ila (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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