Bundesstraße 100 - de.LinkFang.org

Bundesstraße 100




Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B
Bundesstraße 100 in Deutschland
Karte
Basisdaten
Betreiber: Deutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Halle
(51° 30′ N, 11° 59′ O )
Straßenende: Eutzsch
(51° 49′ N, 12° 38′ O )
Gesamtlänge: 68 km

Bundesland:

Ausbauzustand: West: vierstreifig
Ost: zweistreifig
Straßenverlauf
Land Sachsen-Anhalt
Kreisfreie Stadt Halle
Halle-Am Wasserturm/Thaerviertel  L 50
Halle-Frohe Zukunft L 141
über Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig
Saalekreis
Zöberitz / Halle-Dautzsch
(17)  Halle (Saale)/Peißen  
Gewerbegebiet Peißen
L 167
Hohenthurm
Landsberg (Saalekreis)
Landsberg L 143
Landkreis Anhalt-Bitterfeld
(13)  Halle (Saale)  
Brehna-West
Brehna-Ost
Holzweißig
Bitterfeld-Wolfen
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit Richtung Muldestausee
Goitzsche
Muldestausee OT Mühlbeck L 138
Muldestausee OT Pouch L 139
Mulde
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit Richtung Bitterfeld-Wolfen
Muldestausee OT Gossa
Muldestausee OT Gröbern
Landkreis Wittenberg
Ortsumgehung Gräfenhainichen  L 136
Kemberg OT Radis L 132
Kemberg OT Bergwitz L 129
Kemberg OT Eutzsch

Die Bundesstraße 100 (Abkürzung: B 100) beginnt an der Dessauer Brücke in Halle (Saale) und endet an der B 2 in Eutzsch (südlich von Lutherstadt Wittenberg).

Die heutige Bundesstraße 100 wurde in den Jahren 1823 und 1824 als Teil der Preußischen Staatschaussee Nr. 60 erbaut, die von Berlin über Halle nach Kassel führte. Allerdings ist sie wegen diverser Trassenverlegungen durch den Braunkohletagebau und den Bau mehrerer Ortsumfahrungen nicht mehr mit dem ursprünglichen Verlauf aus dem 19. Jahrhundert identisch. Dadurch ist der einst sehr geradlinige Verlauf der Chaussee außerhalb der Ortschaften oftmals verloren gegangen, aber auf Satellitenbildern teilweise noch erkennbar.

Zwischen Halle (Saale) und der Anschlussstelle Halle an der A 9 wurde sie bereits in den 1970er Jahren einschließlich der Ortsumgehung Hohenthurm vierstreifig ausgebaut. Die vierstreifige Ortsumgehung Brehna entstand 2003 bis 2005, als die A 9 zwischen den Anschlussstellen (12) Bitterfeld-Wolfen und (13) Halle (Saale) sechsstreifig ausgebaut wurde. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan ist ein weiterer vierstreifiger Ausbau zwischen Brehna-Ost und der Einmündung der B 184 südwestlich von Bitterfeld vorgesehen.[1]

Im Bereich Brehna–Bitterfeld gefährdete der nahe der Straße gelegene ehemalige Tagebau Freiheit II bei Roitzsch die Standsicherheit der Straße. Sie wurde deshalb in diesem Bereich in den 1980er Jahren auf einer Länge von etwa 2 Kilometer um ca. 50 Meter nach Nordwesten (parallel zum alten Verlauf) verschoben.

Die größten Veränderungen im Trassenverlauf vollzogen sich zwischen Bitterfeld und Gräfenhainichen. Im Bereich MühlbeckSchlaitz wurde 1954–1975 der Tagebau Muldenstein erschlossen. Eine Erweiterung des Tagebaus Goitzsche (ein Teil ist der heutige Große Goitzschesee) machte die Verlegung der Mulde auf einer Strecke von etwa elf Kilometern nötig. Ein Teil des neuen Flusslaufs wurde durch den ausgekohlten Tagebau Muldenstein (nun zum Muldestausee umfunktioniert) gelegt. Deshalb wurde bereits Ende der 1960er Jahre die F 100 im Abschnitt zwischen Mühlbeck und Gossa aufgegeben. Sie verläuft seitdem ab Bitterfeld zusammen mit der Bundesstraße 183 nach Pouch. Etwa einen Kilometer östlich des Ortsausgangs von Pouch zweigt sie nach Norden in Richtung auf die alte Trasse ab, die sie in Gossa wieder erreicht. Im weiteren Verlauf wurde etwa 1984 wegen des Aufschlusses des Tagebaus Gröbern zwischen Gröbern und Gräfenhainichen eine weitere Verlegung der damaligen F 100 notwendig. Die erste Verlegung der Trasse wurde bereits in den 1930er Jahren als Ortsumgehung von Bergwitz durch den Aufschluss des Tagebaus Bergwitz nötig.

Siehe auch


Weblinks


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Einzelnachweise


  1. Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: Bundesverkehrswegeplan 2003. Anlage Sachsen-Anhalt. S. 5, archiviert vom Original ; abgerufen am 24. März 2017.



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