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Bundesministerium für Landesverteidigung

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Österreich  Bundesministerium für Landesverteidigung
Österreichische Behörde
Staatliche Ebene Bund
Stellung der Behörde Oberste Bundesbehörde
Gründung 15. Juli 1956 Bundesministerium für Landesverteidigung
Hauptsitz Wien 9, Rossauer Kaserne
Behörden­leitung Thomas Starlinger, Bundesminister für Landesverteidigung
Haushaltsvolumen 2,29 Mrd EUR (2019) [1]
Website www.bundesheer.at

Die als Bundesministerium für Landes­verteidigung (kurz BMLV oder Verteidigungs­ministerium) bezeichnete österreichische Verwaltungs­einrichtung des Bundes ist für alle militärischen Angelegen­heiten, insbesondere das Österreichische Bundesheer betreffend zuständig.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


Zur Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie waren ein k.u.k. Kriegsministerium, das für die gesamte Monarchie zuständig war, und ein k.k. Ministerium für Landesverteidigung, das nur der Österreichischen Reichshälfte diente, eingerichtet. Von 1918 bis 1920 bestand ein Staatsamt für Heereswesen, von 1920 bis 1936 ein Bundesministerium für Heereswesen, von 1936 bis 1938 hieß die Behörde Bundesministerium für Landesverteidigung. In der Zeit der Zugehörigkeit zum Großdeutschen Reich existierte keine eigene österreichische Behörde. Von 1945 bis 1956, also in der Zeit der durch die Besatzungsmächte fremdkontrollierten Republik Österreich waren die Agenden der Landesverteidigung Sache des Amtes für Landesverteidigung, einer Sektion im Bundeskanzleramt. Danach wurde wieder ein eigenes Ministerium eingerichtet, das bis 2009 Bundesministerium für Landesverteidigung hieß.

In der Bundesregierung Faymann I wurden die bisher im Bundeskanzleramt angesiedelten Sportagenden dem Verteidigungsministerium angeschlossen. Sport wurde erstmals 1966 gesetzlich als Angelegenheit des Bundesministeriums für Unterricht erwähnt, 1984 kam durch die Bezeichnung Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport erstmals Sport in einer Ministeriumsbezeichnung vor. 1991 gelangte Sport zum Bundesministerium für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz, 1995 zum Bundeskanzleramt, 2000 zum Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport, 2003 wieder zum Bundeskanzleramt und schließlich 2009 zum Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport.[2] 2018 wurden die Sportagenden Teil des neu geschaffenen Bundesministeriums für öffentlichen Dienst und Sport, wodurch das Verteidigungsministerium wieder den Namen Bundesministerium für Landesverteidigung erhielt.

Aufgaben


Das Bundesministerium für Landesverteidigung ist zuständig für:.[3]

Organisation


Das Bundesministerium für Landesverteidigung gliedert sich wie folgt.[4]

Geschäftsbereiche


Das Bundesministerium für Landesverteidigung hat die nachgeordneten Dienststellen.[5]

Bundesminister


Weblinks


 Commons: Bundesministerium für Landesverteidigung  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Bundesfinanzgesetz 2019. (PDF) Bundesministerium für Finanzen, abgerufen am 7. April 2019 (Seite 544).
  2. Mit der Bundesministeriengesetz-Novelle 2009 ging die Zuständigkeit für Angelegenheiten des Sports mit Wirkung vom 1. Februar 2009 vom Bundeskanzleramt an das dortige Ressort über und das Bundesministerium für Landesverteidigung wurde in Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) umbenannt. Dabei wurde die Sektion VI (Sportsektion) des Bundeskanzleramtes als Sektion V in das BMLVS übergeleitet.
    BM für Landesverteidigung und Sport, Norbert Darabos, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport: Anfragebeantwortung S91143/265-PMVD/2011, 9. Jänner 2012, 9616/AB XXIV. GP, Eingelangt am 10. Jänner 2012, Zu 4 bis 6 (Webdokument , Parlamentarische Materialien, parlament.gv.at/PAKT)
  3. Bundesministeriengesetz 1986. Abgerufen am 8. Januar 2018.
  4. Bundesministerium für Landesverteidigung. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  5. Die Führungsstruktur des Österreichischen Bundesheeres. Abgerufen am 8. April 2019.

Koordinaten: 48° 13′ 7″ N, 16° 22′ 7″ O




Kategorien: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Bundesministerium (Österreich) | Verteidigungsministerium


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