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Brummer-Klasse (1915)

Brummer-Klasse
Zeichnung der Brummer
Schiffsdaten
Land Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge) Deutsches Reich
Schiffsart Minenkreuzer
Entwurf Amtsentwurf 1914
Bauwerft AG Vulcan, Stettin
Bauzeitraum 1915 bis 1916
Stapellauf des Typschiffes 11. Dezember 1915
Gebaute Einheiten 2
Dienstzeit 1916 bis 1919
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
140,4 m (Lüa)
135,0 m (KWL)
Breite 13,2 m
Tiefgang max. 6,0 m
Verdrängung Konstruktion: 4385 t
Maximal: 5856 t
 
Besatzung 309 Mann
Maschinenanlage
Maschine 6 × Marinekessel
2 × Dampfturbine
Maschinen-
leistung
42.797 PS (31.477 kW)
Höchst-
geschwindigkeit
28,0 kn (52 km/h)
Propeller 2 dreiflügelig ⌀ 3,2 m
Bewaffnung
Panzerung
  • Gürtel: 40 mm
  • Deck: 15 mm
  • Kommandoturm: 20–100 mm
  • Schilde: 50 mm

Die Brummer-Klasse war eine aus zwei Einheiten bestehende Klasse von Minenkreuzern der Kaiserlichen Marine.

Bei der Stettiner Vulcan-Werft befanden sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs vier leistungsstarke Turbinensätze für den russischen Schlachtkreuzer-Neubau Navarin der Borodino-Klasse in der Endfertigung, die auf Grund der Umstände aber nicht mehr ausgeliefert wurden. Deutscherseits kam sehr schnell die Überlegung auf, diese Maschinen zu nutzen und sie in einem eigenen Kreuzerneubau zu verwenden. Da die Seemine zu diesem Zeitpunkt bereits ihren Offensivwert unter Beweis gestellt hatte, wurden die neuen Schiffe als schnelle Minenkreuzer und Aufklärer konzipiert. Die Entwicklungszeit war relativ kurz, da man sich vom Entwurf an den neueren Flottenkreuzern orientierte und sich die Maschinenanlage bereits in der Endfertigung befand.

Entwurf


Da Seeminen eine Hauptwaffe bilden sollten, wurde eine hohe Transportkapazität angestrebt, statt der üblicherweise 120 konnten bis zu 400 Seeminen transportiert werden. Aus Gewichtsgründen wurde die Hauptartillerie im Vergleich zu den vorhergehenden Kleinen Kreuzern auf vier 15-cm-Geschütze verringert und die Panzerstärken halbiert. Da diese Klasse vorzugsweise in feindlichen Gewässern operieren sollte, strebte man eine hohe Durchschnitts- und Endgeschwindigkeit an, die mit dem vermehrten Einsatz von ölgefeuerten Kesseln erreicht wurde. Auch legte man, um bei Operationen nicht sofort als deutsches Schiff identifiziert zu werden, großen Wert auf optische Ähnlichkeit zu britischen Kreuzern: Die Brummer-Klasse ähnelte sehr den britischen Leichten Kreuzern der Arethusa-Klasse, das heißt drei Schornsteine, eleganter Klipperbug und ein (vorderer) Großmast.

Literatur





Kategorien: Brummer-Klasse (1915) | Militärschiffsklasse (Kaiserliche Marine) | Militärschiffsklasse für den Minenkrieg | Kreuzerklasse


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