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Brillit

Brillit
Gemeinde Gnarrenburg
Koordinaten: 53° 24′ 46″ N, 8° 59′ 36″ O
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 11,22 km²[1]
Einwohner: 913 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner/km²
Eingemeindung: 8. April 1974
Postleitzahl: 27442
Vorwahl: 04763
Lage von Brillit in Gnarrenburg

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Brillit ist ein Ortsteil der Gemeinde Gnarrenburg im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme).

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Brillit liegt etwa zweieinhalb Kilometer nordwestlich vom Kernort Gnarrenburg. Am westlichen Ortsrand von Brillit verläuft die B 74. Unweit der Waldstraße, die von Gnarrenburg nach Brillit führt, liegt in einem Kiefernwald das Steingrab im Eichholz, eine neolithische Megalithanlage.

Geschichte


Zehn-Mark-Banknote

In den Jahren 1824 und 1825 hielt sich Carl Friedrich Gauß im Zuge von Vermessungsarbeiten zeitweise in Gnarrenburg und Brillit auf.[3] Brillit wurde ein Messpunkt im Vermessungsnetz, das Gauß fertigte. Ein Ausschnitt des Vermessungsnetzes ist auf dem letzten 10-Deutsche-Mark-Schein abgebildet, der von 1991 bis 2001 gesetzliches Zahlungsmittel war.

Eingemeindungen

1929 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rübehorst nach Brillit eingemeindet.

Am 8. April 1974 wurde Brillit im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Gnarrenburg eingegliedert.[1]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1910 1925 1933 1939 2011 2012 2016
Einwohner 247 371 515 518 922 903 913

(Quellen: 1910[4], 1925–1939[5], 2011–2016 laut Versionsgeschichte des Ortes jeweils zum 31. Dezember)

Politik


Ortsrat

Der Ortsrat von Brillit setzt sich aus neun Ratsherren zusammen. Im Ortsrat befindet sich zusätzlich ein beratendes Mitglied.[6]

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister von Brillit ist Ingo Bollmeyer (Wählergemeinschaft Freier Bürger Gnarrenburg/WFB).[7] Sein Stellvertreter ist André Wenzel.[6]

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter des Ortes

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

Siehe auch

Weblinks


 Commons: Brillit  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise


  1. a b Allgemeine Informationen über die Gemeinde Gnarrenburg. In: Internetseite der Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 18. März 2019.
  2. Brillit. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 18. März 2019.
  3. G. Waldo Dunnington: Carl Friedrich Gauss: Titan of Science. The Mathematical Association of America, 2004, S. 130 und 133.
  4. Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 20. März 2019.
  5. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Siehe unter 13. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  6. a b Mitglieder des Ortsrates Brillit. In: Internetseite Gemeinde Gnarrenburg. Abgerufen am 18. März 2019.
  7. Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses der Gemeinderatswahl. (PDF; 129 kB) Parteizugehörigkeit der einzelnen Ratsmitglieder. In: Internetseite der Gemeinde Gnarrenburg. 14. September 2016, S. 2, abgerufen am 20. März 2019.
  8. Kartoffelmuseum. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Internetseite Kultur- und Heimatverein Brillit e. V. Archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 19. März 2019.



Kategorien: Gnarrenburg | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rotenburg (Wümme)) | Gemeindeauflösung 1974 | Gaußsche Landesaufnahme


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Brillit (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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