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Brüttendorf

Brüttendorf
Stadt Zeven
Koordinaten: 53° 15′ 46″ N, 9° 16′ 47″ O
Höhe: 27 m ü. NHN
Einwohner: 211
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27404
Vorwahl: 04281

Lage von Brüttendorf in Niedersachsen

Brüttendorf ist ein Ortsteil der niedersächsischen Kleinstadt Zeven.

Inhaltsverzeichnis

Lage


Brüttendorf ist rund vier Kilometer südlich der Kernstadt gelegen. Durch Brüttendorf führt die Bundesstraße 71. Die A 1 (= E 22) verläuft 5 km entfernt südöstlich.

Geschichte


Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegen eine frühe Besiedelung dieser Gegend.[1] Das Dorf Brüttendorf gehörte bis 1141 zum Kirchspiel Heeslingen. Mit der Verlegung des Klosters von Heeslingen nach Zeven kam der Ort zum neu gegründeten Kirchspiel Zeven. Die Höfe kamen im Laufe des Mittelalters zum Großteil in die Abhängigkeit des Klosters in Zeven.[2]

1254 schenkte Erzbischof Gerhard II. von Bremen dem Kloster Zeven Güter in Oldendorf und 1 Haus in Brüttendorf („domum unam in Bruttenthorpe“).[3] 1288 verkaufte Egchardus de Estorpe dem Kloster Zeven u. a. ein Gut in Brüttendorf („domus in Brettenthorpe“).[4] Um 1550 gab es in Brüttendorf sieben Hofstellen.[5]

Geprägt wurde und wird Brüttendorf durch die Landwirtschaft. In der Mitte des 19. Jahrhunderts besaß Brüttendorf eine Schule und war nach Zeven eingepfarrt.[6] 1853 verzeichnet Meyers Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände 130 Einwohner.[7] Am 1. März 1974 wurde Brüttendorf in die Stadt Zeven eingegliedert.[8] Im Jahr 1995 wurde der Ort Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, woran ein Gedenkstein im Dorf erinnert. Am 30. Juni 2016 lebten in Brüttendorf 224 Menschen.[9]

Vereine


Neben der Freiwilligen Feuerwehr[10] gibt es noch den Schützenverein Brüttendorf[11]

Einzelnachweise


  1. Friedrich Laux: Die Äxte und Beile in Niedersachsen: Flach-, Randleisten- und Absatzbeile, Franz Steiner Verlag, 2000, ISBN 3-515-07177-6
  2. Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Heimatbund Bremervörde-Zeven e.V. (Hrsg.), Zeven 2002, S. 9.
  3. Elfriede Bachmann: Das Kloster Heeslingen-Zeven. Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte. Selbstverlag des Stader Geschichts- und Heimatvereins, Stade, 1966, S. 197.
  4. Ebd.
  5. Ewald und Hermine Albers: Die Dörfer des Kirchspiels Zeven. Aus der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. Heimatbund Bremervörde-Zeven e.V. (Hrsg.), Zeven 2002, S. 9.
  6. Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover, Autoren: Friedrich W. Harseim, C. Schlüter, Verlag Schlüter, 1848, Seite 260
  7. Seite 605
  8. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 241.
  9. Samtgemeinde Zeven, Blockstatistik. Altersgruppenstatistik Stadt Zeven. Auswertungsgebiet Brüttendorf. Stichtag 30. Juni 2016.
  10. http://www.zeven.de/default.cfm?mid=29425 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. http://www.sv-brüttendorf.de



Kategorien: Zeven | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rotenburg (Wümme)) | Gemeindeauflösung 1974


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