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Bistum Sitten




Bistum Sitten
Basisdaten
Staat Schweiz
Kirchenprovinz Immediat
Diözesanbischof Jean-Marie Lovey CRB
Emeritierter Diözesanbischof Henri Kardinal Schwery
Norbert Brunner
Generalvikar Richard Lehner
Pierre-Yves Maillard
Gründung 0999
Fläche 5.589 km²
Dekanate 12 (2. Dezember 2008)
Pfarreien 157 (2014 / AP 2015)
Einwohner 322.000 (2014 / AP 2015)
Katholiken 247.700 (2014 / AP 2015)
Anteil 76,9 %
Diözesanpriester 136 (2014 / AP 2015)
Ordenspriester 87 (2014 / AP 2015)
Katholiken je Priester 1.111
Ständige Diakone 17 (2014 / AP 2015)
Ordensbrüder 113 (2014 / AP 2015)
Ordensschwestern 281 (2014 / AP 2015)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch, Französisch
Kathedrale Kathedrale Unserer Lieben Frau
Anschrift C.P. 2124, rue de la Tour 12, CH-1950 Sion 2, Suisse
Website www.cath-vs.ch

Das Bistum Sitten (lateinisch Dioecesis Sedunensis, französisch Diocèse de Sion) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz und umfasst den grössten Teil des Kantons Wallis, mit Ausnahme der Pfarreien Finhaut, Vernayaz, Salvan und Saint-Maurice/Mex, die zur Territorialabtei Saint-Maurice gehören[1] sowie der Pfarrei Saint-Gingolph, die zum Bistum Annecy gehört.[2] Zusätzlich umfasst das Territorium des Bistums den waadtländischen Bezirk Aigle, mit Ausnahme der Pfarrei Villeneuve, die zum Bistum Lausanne, Genf und Freiburg gehört.[3]

Im 15. und 16. Jahrhundert war das Schloss Uff der Flüe, auch Auf der Flüe in Naters zeitweise Residenz des Bischofs und als Wohnstätte namensgebend.[4] Sitz des Bischofs und des Domkapitels heute ist die Kathedrale Unserer Lieben Frau (Notre-Dame de Sion oder du Glarier) in Sitten. Oberhirte des traditionsreichen Bistums mit grossem Einfluss auf die Geschichte des Kantons Wallis war von 1995 bis zum Juli 2014 Bischof Norbert Brunner. Seither ist Jean-Marie Lovey CRB Bischof von Sitten.

Inhaltsverzeichnis

Dekanate, Seelsorgeregionen und Pfarreien


Das Bistum Sitten zählt insgesamt 12 Dekanate, 36 Seelsorgeregionen und 157 Pfarreien. Die Dekanate sind die folgenden (in alphabetischer Reihenfolge):

Diözesankalender


Im Bistum Sitten wird der Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet um die folgenden Eigenfeiern ergänzt (dahinter jeweils der Rang und die liturgische Farbe).

Abkürzungen: H = Hochfest, F = Fest, G = Gebotener Gedenktag, g = Nichtgebotener Gedenktag, GK = Generalkalender, RK = Regionalkalender

Persönlichkeiten


Siehe auch


Weblinks


Commons: Bistum Sitten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Germain Hausmann: Saint Maurice (abbaye). In: Dictionnaire historique de la Suisse, online-Version, 30. Juli 2015 [1], abgerufen am 17. Juni 2020
  2. Catherine Santchi: Annecy (diocèse). In: Dictionnaire historique de la Suisse, online-Version, 18. Juni 2002 [2], abgerufen am 14. Juni 2020
  3. [3], abgerufen am 14. Juni 2020
  4. Das Schloss «Uf der Flüe». Brig Belalp Tourismus, archiviert vom Original am 23. Mai 2012; abgerufen am 9. Januar 2011.



Kategorien: Römisch-katholisches Bistum (Schweiz) | Religion (Sitten) | Organisation (Sitten) | Gegründet im 4. Jahrhundert | Bistum Sitten



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum Sitten (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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