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Bertha Riedel-Ahrens




Bertha Riedel-Ahrens (* 16. September 1850 in Lübeck; † nach 1908, Pseudonym Silvio Lugano) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie verfasste erfolgreiche Romane, die in zahlreichen deutschen und ausländischen Zeitungen erschienen sind. Ihr Werk fällt im Kontext der Unterhaltungsliteratur der Jahrhundertwende durch seine sozialkritischen Akzente auf, insbesondere durch die Fokussierung auf die gesellschaftliche Stellung der Frau und deren Emanzipation.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Bertha Ahrens wuchs in bürgerlichen Verhältnissen in Lübeck auf.[1] Sie besuchte dort die Anstalt zur Ausbildung von Lehrerinnen des Predigers Peter Hermann Münzenberger. Auf Vermittlung ihres älteren Bruders ging sie 1869 als Erzieherin nach Brasilien und arbeitete auf einer Farm bei Campos dos Goytacazes und in Rio de Janeiro, wo sie auch eine Stellung als Gesellschafterin einer Schriftstellerin russischer Herkunft annahm.[1] Sie heiratete dort den deutschen Zahnarzt A. F. Riedel. Ihr Ehemann kaufte ihr auf dem Sklavenmarkt zur Arbeitsentlastung ihres Haushalts in Pereira Barreto (?) eine Mulattin.[2] 1882 kehrte das Ehepaar nach Deutschland zurück. Der Mann verlor sein Vermögen, ging erneut auf Existenzsuche nach Südamerika, starb aber in Montevideo. Bertha Riedel-Ahrens blieb mit den zwei (oder drei?)[1] Kindern in Deutschland und verdiente ihren Lebensunterhalt durch Sprachenunterricht, als Lehrerin an der Industrieschule in Halle und mit ihren literarischen Arbeiten. Sie wandte sich der Theosophie zu.[1]

Werke (Auswahl)


Literatur


Einzelnachweise


  1. a b c d Gudrun Wedel: Lehren zwischen Arbeit und Beruf: Einblicke in das Leben von Autobiographinnen aus dem 19. Jahrhundert. Wien, Böhlau 2000, S. 283
  2. Gudrun Wedel: Autobiographien von Frauen: ein Lexikon. Wien, Böhlau, 2010, S. 693



Kategorien: Autor | Roman, Epik | Trivialliteratur | Literatur (19. Jahrhundert) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Deutscher | Geboren 1850 | Gestorben im 20. Jahrhundert | Frau



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