Bad Grund (Harz) - de.LinkFang.org

Bad Grund (Harz)




Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Höhe: 358 m ü. NHN
Fläche: 41,19 km2
Einwohner: 8238 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37539
Vorwahlen: 05327, 05522
Kfz-Kennzeichen: , DUD, HMÜ, OHA
Gemeindeschlüssel: 03 1 59 002
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile, 5 Siedlungen
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
An der Mühlenwiese 1
37539 Bad Grund
Website: www.gemeinde-bad-grund.de
Bürgermeister: Harald Dietzmann (parteilos)
Lage der Gemeinde Bad Grund (Harz) im Landkreis Göttingen

Bad Grund (Harz) ist eine Einheitsgemeinde im westlichen Harz im Landkreis Göttingen, Niedersachsen und ein Heilklimatischer Kurort mit Heilstollen-Kurbetrieb. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Windhausen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie


Geographische Lage

Bad Grund liegt im Naturpark Harz zwischen Seesen im Nordnordwesten, Clausthal-Zellerfeld im Osten und Osterode am Harz im Süden. Nördlich befindet sich an der Bundesstraße B 242 der Hübichenstein und nordnordöstlich dieser Straße der Iberg. Durch Bad Grund führt der Harzer Försterstieg.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Bad Grund besteht aus sechs Ortsteilen. Die folgende Tabelle enthält die sechs Ortsteile mit den dazugehörigen Siedlungen und ihre Einwohnerzahl am 30. Juni 2013:[2]

Ortsteil Einwohnerzahl
Bergstadt Bad Grund (Harz) ¹ 2398
Flecken Gittelde ² 1888
Badenhausen ³ 1882
Eisdorf 1345
Windhausen 994
Willensen 317
Gemeinde Bad Grund 8824

¹ mit Laubhütte und Taubenborn
² mit Teichhütte
³ mit Neuhütte und Oberhütte

Nachbargemeinden

Die Gemeinde Bad Grund grenzt im Norden an die Stadt Seesen (Landkreis Goslar), im Süden an die Stadt Osterode am Harz (Landkreis Göttingen) und im Westen an die Gemeinde Kalefeld (Landkreis Northeim). Weitere Grenzen besitzt die Gemeinde mit den zwei gemeindefreien Gebieten Harz (Landkreis Goslar) im Nordwesten und Nordosten sowie Harz (Landkreis Göttingen) im Osten.

Geschichte


Zur Ortsgeschichte des namensgebenden Ortsteils siehe: Bergstadt Bad Grund – Geschichte

Ortsname

Frühere Ortsnamen von Grund waren in den Jahren 1317 Fundo, 1321 Grunt, 1322 Grunt, 1405 Grund, 1504 Grunde, 1505 Grunde, 1505 Grunde und 1519 Grunde. Zugrunde liegt dem Ortsnamen der Grund im Sinne von Niederung. Im Hoch- wie im Niederdeutschen ist dies gleichermaßen bezeugt, zum Beispiel althochdeutsch grunt, altsächsisch grund für „Grund“, „Boden“. In Nordwestsachsen bezeichnet das Wort einen „tiefen, allmählich auslaufenden Geländeeinschnitt“. Mittelniederdeutsch ist es als grunt, also „Tiefe“, „Tal“, „Talgrund“, „Talsohle“ bekannt. Norddeutsch bedeutet grund „eine Niederung zwischen Bergen“, „ein kleines Tal“.[3]

Eingemeindungen

Zum 1. März 2013 schlossen sich die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) zur neuen Einheitsgemeinde Bad Grund (Harz) zusammen.[4]

Seit dem Zusammenschluss der Landkreise Osterode am Harz und Göttingen am 1. November 2016 gehört Bad Grund (Harz) zum Landkreis Göttingen.[5]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
2013 8749 ¹ [6]
2014 8666 ¹ [6]
2015 8638 ¹ [6]
2016 8522 ¹ [6]
2017 8425 ¹ [6]
2018 8344 ¹ [6]

¹ jeweils zum 31. Dezember

Religionen


Politik


Gewinne und Verluste
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Bad Grund (Harz) besteht aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren.[8] Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 8001 und 9000 Einwohnern.[9] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimm- und Sitzberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis (Veränderungen zu 2013):[8]

Laut der Gemeinderatsliste ist der Sitz der Grünen unbesetzt.[8]

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund ist Harald Dietzmann (parteilos).[8] Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 20. Januar 2013 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 76,86 % der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,27 %.[10] Dietzmann trat sein Amt am 1. März 2013 an. Seine Stellvertreter sind Erich Sonnenburg (SPD) und Frank Brakebusch (CDU).[8]

Wappen

Laut Hauptsatzung werden Wappen und Flagge zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Die Ortschaften Bergstadt Bad Grund (Harz), Flecken Gittelde sowie Badenhausen, Eisdorf und Windhausen sind berechtigt, ihre früheren Wappen und Flaggen zu führen. Zudem führt der Ortsteil Willensen ein Wappen.[11][12]


Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

Musik

Bauwerke

Naturdenkmäler

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Laufe jeden Jahres gehören die Osterfeuer am Karsamstag und die Walpurgisnacht-Feier am 30. April zu den viel besuchten Veranstaltungshöhepunkten. Das Lichterfest Teich in Flammen in der Siedlung Taubenborn, das seit den 1970er Jahren jeweils am dritten Samstag im August stattfindet, hat sich inzwischen zu einer der größten Veranstaltungen in Bad Grund entwickelt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Unternehmen

Bad Grund war vor allem durch den Erzbergbau geprägt. 1992 schloss das letzte Erzbergwerk, aus dem sechs Millionen Tonnen Erz und 2500 Tonnen Silber gewonnen wurden.

Verkehr

Über die Landesstraße 524 hat Bad Grund Anschluss an die Bundesstraße 243 nach Osterode am Harz und die Bundesstraße 242 nach Clausthal-Zellerfeld und Seesen und damit die Bundesautobahn A 7.

Im Ortsteil Gittelde befindet sich der Bahnhof „Gittelde-Bad Grund“ der Bahnstrecke Seesen–Herzberg.

Bad Grund ist mit Bussen des ÖPNV zu erreichen. Bis 1971 hielten hier auch Züge der Bahnstrecke Gittelde–Bad Grund.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

Weblinks


Commons: Bad Grund  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bad Grund – Reiseführer

Einzelnachweise


  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2019  (Hilfe dazu).
  2. Bevölkerungszahlen. In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). 30. Juni 2013, abgerufen am 13. Februar 2020.
  3. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Webseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2014; abgerufen am 3. August 2019.
  4. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Bad Grund (Harz), Landkreis Osterode am Harz. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 16/2012. Hannover 18. Juli 2012, S. 267, S. 17 (Digitalisat [PDF; 290 kB; abgerufen am 13. Februar 2020]).
  5. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die kommunale Neuordnung der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 19/2015. Hannover 12. November 2015, S. 307, S. 9 (Digitalisat [PDF; 464 kB; abgerufen am 13. Februar 2020]).
  6. a b c d e f Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 13. Februar 2020.
  7. Ergebnis zur Gemeinderatswahl Bad Grund (Harz) 2016. In: Webseite Kommunale Dienste Göttingen. 11. September 2016, abgerufen am 13. Februar 2020.
  8. a b c d e Gemeinderat Bad Grund (Harz). In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). Abgerufen am 13. Februar 2020.
  9. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 13. Februar 2020.
  10. Schnellmeldung zur Bürgermeisterwahl 2013. In: Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen (KDS). 20. Januar 2013, abgerufen am 13. Februar 2020.
  11. Hauptsatzung der Gemeinde Bad Grund (Harz). In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). Abgerufen am 22. Februar 2020.
  12. Geschichtliches zur Gemeinde Bad Grund (Harz). In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). Abgerufen am 22. Februar 2020.








Kategorien: Bad Grund (Harz) | Gemeinde in Niedersachsen | Ort im Landkreis Göttingen | Kurort in Niedersachsen | Gemeindegründung 2013








Stand der Informationen: 03.07.2020 06:48:49 CEST

Quelle: Wikipedia (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Veränderungen: Alle Bilder und die meisten Designelemente, die mit ihnen in Verbindung stehen, wurden entfernt. Icons wurden teilweise durch FontAwesome-Icons ersetzt. Einige Vorlagen wurden entfernt (wie „Lesenswerter Artikel“, „Exzellenter Artikel“) oder umgeschrieben. CSS-Klassen wurden zum Großteil entfernt oder vereinheitlicht.
Wikipedia spezifische Links, die nicht zu Artikeln oder Kategorien führen (wie „Redlink“, „Bearbeiten-Links“, „Portal-Links“) wurden entfernt. Alle externen Links haben ein zusätzliches FontAwesome Icon erhalten. Neben weiteren kleinen Designanpassungen wurden Media-Container, Karten, Navigationsboxen, gesprochene Versionen & Geo-Mikroformate entfernt.

Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
Beachten Sie auch : Impressum & Datenschutzerklärung.