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Bötersen

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bötersen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bötersen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 8′ N, 9° 19′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Sottrum
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 19,85 km2
Einwohner: 1074 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27367
Vorwahl: 04268
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 005
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Winkel 8
27367 Bötersen
Website: www.gemeinde-boetersen.de

www.boetersen.de

Bürgermeister: Hermann Holsten (CDU)
Lage der Gemeinde Bötersen im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Bötersen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Sottrum im Landkreis Rotenburg (Wümme) im Bundesland Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Geografische Lage

Bötersen befindet sich zwischen Sottrum (acht Kilometer) und Rotenburg (Wümme) (zehn Kilometer) und liegt an der K202, die von der B 75 etwa in Höhe Waffensen nord-nord-westlich verläuft. Über die K 202 ist nach etwa sieben Kilometern in west-west-nördlicher Richtung – weiterführend über die „Rotenburger Str.“ – etwa bei Bittstedt die A 1 zu erreichen.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören zudem die Ortsteile Bötersen, Höperhöfen und Jeerhof.

Geschichte


Die frühesten Funde belegen eine Besiedlung des Gebietes um Bötersen im Neolithikum (ab etwa 4100 v. Chr.). Größere archäologische Ausgrabungen fanden auf einem Urnenfriedhof der jüngeren Bronzezeit und Hallstattzeit statt. Überregional bekannt wurde Bötersen aufgrund des dem Gräberfeld benachbarten Feuerstellenplatzes von Bötersen, der in die jüngere Bronzezeit datiert. Durch die Publikation von Rudolf Dehnke wurde die Bronzezeitforschung auf dieses Phänomen aufmerksam.

Bötersen wurde 1340 erstmals urkundlich erwähnt. Der Stamm des Ortsnamens kommt vom althochdeutschen „Buten“ oder „Putirik“, was „Schlauch“ bedeutet; die Endung „-sen“ gibt einen Hinweis auf die Entstehung der Siedlung zwischen 500 und 1000.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Höperhöfen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung

Auf Grund eines kommunalen Beschlusses ist der Neubau von Einfamilienhäusern auf den von der Kommune erschlossenen Grundstücken auf Personen begrenzt, die bereits seit mindestens fünf Jahren in der Gemeinde leben oder hier geboren worden sind. Alle übrigen Baugrundstücke sind hiervon nicht betroffen.

Politik


Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Bötersen besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
CDU 56,98 % 6
SPD 43,01 % 5

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 71,42 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Hermann Holsten (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen

Blasonierung: Im goldenen Schild ein roter fünfflammiger Feuerstreifen als Schildhaupt, darunter drei aufrecht stehende schwarze Seche.

Das Wappen zeigt auf goldenem Grund einen fünfflammigen Feuerstreifen als Schildhaupt, was auf eine in Bötersen ausgegrabene bronzezeitliche Feuerstellenreihe hinweist, sowie darunter drei aufrecht stehende, schwarze Seche (Pflugschare). Diese symbolisieren die drei Gemeindeteile.

Infrastruktur


Einrichtungen

Vereine

Regelmäßige Veranstaltungen

Unser Dorf hat Zukunft


Die Gemeinde Bötersen nahm erstmals 2015 am Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft auf Kreisebene teil. Die gemeinsame Teilnahme der Ortsteile stärkte den Zusammenschluss der Dörfer zur Gemeinde.

Nach dem Sieg auf der Kreisebene im Jahr 2015 folgte 2018 die erfolgreiche Teilnahme am Bezirksentscheid und kurz darauf der Sieg im Landeswettbewerb 2018. Damit qualifizierte sich die Gemeinde für den 26. Bundesentscheid im Jahr 2019. Im Ergebnis wurde Bötersen mit einer Gold-Medaille ausgezeichnet.[7]

Weblinks


 Commons: Bötersen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018  (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 245.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten , abgerufen am 3. März 2017.
  4. a b Gemeinde Bötersen – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016 , abgerufen am 3. März 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 3. März 2017.
  6. Gemeinde Bötersen – Bürgermeister und Gemeinderat , abgerufen am 3. März 2017.
  7. „Unser Dorf hat Zukunft“ – Medaillen-Regen für Niedersachsen Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 11. Juli 2019



Kategorien: Bötersen | Gemeinde in Niedersachsen | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ort in der Stader Geest | Ersterwähnung 1340


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