Anonymous (Kollektiv)


Anonymous (amerikanisch-englische Aussprache [əˈnɒnɪməs], vom griechischen ανώνυμος anonymos für „namenlos“) ist ein Internetphänomen, das weltweit von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen innerhalb der Netzkultur verwendet wird, um – mit oder ohne Abstimmung mit anderen – unter diesem Namen Hacktivismus und öffentliche Demonstrationen zu betreiben und über verschiedene Internetplattformen zu veröffentlichen.

Anfangs als Spaßbewegung aus dem Imageboard 4chan hervorgegangen, trat Anonymous seit 2008 zunehmend politisch mit Protestaktionen für die Redefreiheit, die Unabhängigkeit des Internets und gegen das Urheberrecht, Schriftsteller[1] und verschiedene Organisationen, darunter Scientology, staatliche Behörden, global agierende Konzerne, Urheberrechtsgesellschaften und auch in internationalen sozialen Problemfällen in Erscheinung. Die Teilnehmer agierten anfangs nur im Internet, mittlerweile betreiben sie ihre Aktivitäten auch außerhalb des Internets. Aktionsmittel von Anonymous sind unter anderem Demonstrationen und Hackerangriffe.

Bei öffentlichen Kundgebungen treten die Aktivisten zu einem erheblichen Teil mit Gesichtsmasken auf, die zu einer Art Markenzeichen der Bewegung geworden sind. Diese stellen den britischen, katholischen Attentäter Guy Fawkes dar und sind dem dystopischen Polit-Comic V wie Vendetta entlehnt, in dem die so maskierte Hauptfigur ein unterdrückerisches Regime bekämpft.

Inhaltsverzeichnis

Über Anonymous


Die Wurzeln von Anonymous liegen vornehmlich in sogenannten Imageboards, auf denen alle unzensiert und unmoderiert Bilder und Botschaften hinterlassen können, wobei auch ein Name angegeben werden kann. Allerdings tut das kaum jemand, weswegen die meisten Beiträge mit dem Namen „Anonymous“ gekennzeichnet sind. So stammt der Name des Kollektivs wahrscheinlich daher, dass – je nach technischer Voreinstellung – bei unangemeldeter Benutzung sämtliche Einträge in den Imageboards mit „Anonymous“ gekennzeichnet werden. Mit der Zeit erlangte diese Art der Veröffentlichung den Status eines Internetphänomens. Die teilnehmenden Nutzer werden abgekürzt als „Anon“ bezeichnet.

Typisch für Anonymous sind die der Graphic Novel V wie Vendetta von Alan Moore und David Lloyd entnommenen Masken, die ursprünglich das Gesicht des britischen Freiheitskämpfers Guy Fawkes darstellen sollen. Diese dienen sowohl als Erkennungszeichen als auch zur Anonymisierung und im Zuge der Protestaktionen auch zum Schutz vor Verfolgung durch Scientology im Rahmen ihrer sogenannten Fair Game Policy.[2] David Lloyd, der Illustrator des Comics, begrüßt, dass die Menschen „seine“ Maske für diesen Protest nutzen. Sie sei zu einem Sinnbild des Protestes gegen die Tyrannei geworden.[3] Im Internet werden zur Verbreitung von Informationen an die Öffentlichkeit häufig Videos auf YouTube eingestellt.[4]

Motto von Anonymous

Am Ende von Botschaften von Anonymous und auf der Website des Kollektivs findet sich meist folgendes Motto:

“We are Anonymous.
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
Expect us.”

Message-to-Scientology-Video[5]

„Wir sind Anonymous.
Wir sind Legion/viele.
Wir vergeben nicht.
Wir vergessen nicht.
Erwartet uns.“

Dieses Motto wird auch abgewandelt oder erweitert, so können zusätzlich Menschenrechtsverletzungen oder Informationsfreiheit angesprochen sein, etwa mit dem Satz „Knowledge is free.“[6]

Struktur

Anonymous bestand im Anfangsstadium größtenteils aus Benutzern von diversen Imageboards und Internetforen. Zusätzlich wurden zur Organisation verschiedene Wikis und Internetchats aufgestellt, um noch mehr Raum im Internet auszunutzen. Über diese Plattformen werden Proteste wie Projekt Chanology organisiert.[7][8]

Insgesamt ist Anonymous eine lose Verbindung von Internetnutzern, die im virtuellen Raum vor allem auf Webseiten wie 711chan, 420chan, 4chan, Something Awful, Fark oder Encyclopedia Dramatica[9] anzutreffen sind. Soziale Netzwerke wie Facebook spielen eher eine Nebenrolle, werden aber zur Bildung sogenannter Zellen benutzt, die sich dann zu realen Protesten mobilisieren lassen.[10] Anonymous hat keine Anführer oder kontrollierenden Instanzen und basiert auf der kollektiven Kraft seiner individuellen Teilnehmer und dem Vorteil, dass Informationen über das Internet schnell verbreitet werden können.[11] Manche Websites bestimmen zwar, dass nur Erwachsene ab 18 Jahren die Inhalte betrachten sollten, da es aber keine sichere Möglichkeit gibt, jüngere Besucher zu blockieren, sind auch manche „Anons“ minderjährig.

„Jeder, der will, kann Anonymous sein und auf die Ziele hinarbeiten […] Wir haben dieses Programm, mit dem wir alle übereinstimmen und das wir alle koordinieren und ausführen, aber alle arbeiten unabhängig darauf hin, ohne eine Bestätigung zu benötigen. Wir wollen nur etwas hinkriegen, von dem wir denken, dass es getan werden muss […]“

Anonymous, zitiert von Chris Landers in der Baltimore City Paper, 2. April 2008

Es existieren weder eine Führung noch eine Mitgliedschaft im administrativen Sinne, und das Mitwirken ist dadurch völlig unverbindlich.[12] Es gibt keine zentrale organisatorische Struktur oder Hierarchie, die für alle Mitglieder des Kollektivs in irgendeiner Form bindend wären. Es handelt sich also bei Anonymous nicht um eine Organisation im herkömmlichen Sinn, sondern eher um eine Bewegung. Jeder Aktivist kann also frei nach Belieben entscheiden, was er tun möchte. Dies könnte auch von Kriminellen ausgenutzt werden.

Ziele

Anfangs beschränkte sich Anonymous in seinen Forderungen hauptsächlich auf das Verbot der Church of Scientology und deren Praktiken und Institutionen. Der Glaube der Scientologen oder anderer Organisationen sollte dabei nicht angegriffen werden.

In letzter Zeit richtet sich Anonymous immer mehr gegen Internetzensur sowie vom Staat ausgehende Zensur. Dies kann man vor allem an den Ereignissen in Australien erkennen, bei denen Mitglieder von Anonymous Websites der australischen Regierung angegriffen haben, nachdem diese einem Gesetz zur Implementierung von Internetfiltern zugestimmt hatte.[13][14] Anonymous fiel auch durch DDoS-Attacken gegen Finanzunternehmen wie PayPal sowie die Kreditkartenunternehmen Visa und Mastercard, die zuvor dem Whistleblowerportal WikiLeaks den Zugang zu seinen Konten verwehrt, beziehungsweise diese gesperrt hatten, auf.[15] Diese Attacken wurden danach auf Tunesien und Simbabwe ausgeweitet, da diese Länder drohten, „jeden zu verklagen, der WikiLeaks[-Dokumente] veröffentlicht“.[16] Bei den Massenprotesten gegen die Gesetzesvorhaben ACTA und SOPA war Anonymous maßgeblich mitbeteiligt.[17][18] Der 2013 aufgekommene Widerstand gegen bi- und multilaterale Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA wird ebenfalls von Anonymous unterstützt.[19] Im Fall der Tötung von George Floyd durch einen Polizisten im Sommer 2020, legten „Anons“ die Website der betroffenen Polizeistation lahm.

Grundsätzlich erklärt Anonymous in diversen Videobotschaften stets, alle Menschenrechtsverletzer, Zensoren und Diktatoren als Ziele anzuvisieren. Jedoch herrscht hierzu kein Konsens, da es schlichtweg unmöglich scheint, alle sich dem Kollektiv zugehörig fühlenden Menschen darüber abstimmen zu lassen bzw. sie zu involvieren.

Kommunikation

Das Kollektiv Anonymous kommuniziert seine Ziele und Aktivitäten primär über soziale Netzwerke. Insbesondere der Nachrichtendienst Twitter wird verwendet, da sich dessen Betreiber durchgehend liberal gegenüber Anonymous verhalten haben und durch die Nutzung mehrerer Konten ohnehin auch keine dauerhafte Blockade von Anonymous praktikabel wäre. Einzig im Dezember 2012 kam es zu einer kurzen Sperre eines Anonymous-Profils, da über dieses private Daten verbreitet wurden.[20]

Entstehung der Gruppe


Die ersten Mitglieder von Anonymous waren Nutzer von 4chan, besonders dem dortigen /b/-Board. Sie schlossen sich gelegentlich zu Massenstreichen oder "Raids", also Überfällen auf andere Internetseiten, zusammen.

Die erste Aktion, die mit Anonymous in Verbindung gebracht wird, ist der „Habbo raid“ am 12. Juli 2006. Dabei wurde das Habbo Hotel (ein soziales Netzwerk für Teenager) überfallen; es loggten sich mehrere User ein und blockierten das Schwimmbecken. Hintergrund war das Gerücht, dass die Moderatoren des Portals verstärkt gegen dunkelhäutige Avatare vorgingen und so ihre Moderatorenrechte missbrauchten.[21][22] In typisch politisch unkorrekter Manier wählten die überfallenden Nutzer dunkelhäutige Charaktere mit Afrofrisuren und riefen "Der Pool ist wegen AIDS geschlossen".[23]

Weitere Aktionen aus dieser Anfangsphase, in der Anonymous sich auf Streiche konzentrierte, waren konzertierte Überlastungen der Webseite des White-Supremacy-Aktivisten Hal Turner und Telefonstreiche in seiner Sendung.[24] Im selben Umfeld fand auch die Trollingkampagne zum Suizid eines dreizehnjährigen Jungen statt, bei der sich 4chan-Mitglieder über Nachrufe lustig machte, die ihn als "an hero" [sic] bezeichneten, und seine Eltern mit Telefonstreichen belästigten.[25]

Bis 2008 war die Gruppe nicht politisch motiviert, sondern attackierte Seiten und Menschen, die ein "einfaches Ziel" darstellten.[26]

Projekt Chanology


Die Gruppe erhielt weltweite Aufmerksamkeit in der Presse durch das Projekt Chanology, das den internationalen Protest gegen Scientology unter einem Namen zusammenfasste.[27]

Entstehung

Am 14. Januar 2008 gelangte ein ursprünglich scientologyinternes Video,[28] in dem Tom Cruise unkritisch über sich und Scientology redet, ins Internet und wurde auf YouTube hochgeladen. Scientology unterstellte YouTube daraufhin eine angebliche Verletzung des Urheberrechts und forderte die Beseitigung des Videos.[29][30] Als Antwort darauf formulierte Anonymous das „Projekt Chanology“.[31] Mitglieder des „Projekts Chanology“, die die Aktion von Scientology als Internetzensur bezeichneten, organisierten eine Reihe von „Denial-of-Service“-Angriffe gegen Scientology-Websites, woraufhin Scientology sich vom Sicherheitsdienstleister Prolexic schützen ließ. Anonymous ging danach zu anderen Protestformen wie Demonstrationen, Streichanrufen und Scherzpost via Fax zu verschiedenen Scientologyzentren über.[32][33]

Am 21. Januar 2008 erklärten einige Anonymous-Anhänger ihre Ziele und Absichten in dem auf YouTube hochgeladenen Video Message to Scientology und gaben eine Pressemitteilung heraus, in der sie „Scientology den Krieg erklärten“: gegen die Scientology-Kirche und das Religious Technology Center.[34]

In der Pressemitteilung gibt die Gruppe an, dass die Attacken gegen Scientology weitergehen würden, um so die Redefreiheit zu schützen und die finanzielle Ausbeutung der eigenen Mitglieder durch Scientology zu beenden.[35] Die von Gregg Housh und anderen Anonymous-Mitgliedern kreierten Veröffentlichungen gaukelten vor, Anonymous wäre ein mächtiger Zusammenschluss internationaler Hacker.[36]

Ein neues Video mit dem Namen Call to Action tauchte am 28. Januar 2008 auf YouTube auf, das zu Protesten vor Scientology-Zentren am 10. Februar 2008 aufrief.[37] Am 2. Februar 2008 versammelten sich 150 Demonstranten vor einem Scientology-Gebäude in Orlando, Florida und riefen gegen deren Praktiken auf.[38] Kleine Proteste wurden in Santa Barbara[39] und Manchester abgehalten.[40] Am 10. Februar 2008 demonstrierten zwischen 6000 und 8300 Menschen in 14 Ländern gegen Scientology.[41] Viele Demonstranten vermummten sich, um Vergeltungsmaßnahmen durch Scientology zu unterbinden.[11]

Anonymous führte die zweite Protestwelle am 15. März 2008 in Städten überall auf der Welt, darunter Boston, Dallas, Chicago, Los Angeles, London, Paris, Vancouver, Toronto, Berlin und Dublin, durch. Die weltweite Anzahl der Teilnehmer wurde wiederum auf 7000 bis 8000 geschätzt.[42] Die dritte Welle fand am 12. April 2008 statt.[43] Die sogenannte „Operation Reconnect“ beabsichtigte es, die Aufmerksamkeit auf die scientologische Disconnection-Policy-Praxis zu steigern.

Am 17. Oktober 2008 sagte ein 18-jähriger Anhänger von Anonymous aus, er bekenne sich als schuldig an der Beteiligung bei den Internetattacken auf Scientology vom Januar 2008.[44]

Die Proteste dauerten an und nutzten Veranstaltungen wie die Premiere des Tom-Cruise-Films Walküre. Deren Ort wurde in Reaktion auf vorherige Proteste so gewählt, dass den Demonstranten möglichst wenig Bildfläche gegeben wurde.[2][45]

Reaktion von Scientology

Scientology reagierte auf den neuen „kopflosen“ Gegner ohne Führung, indem es kurz nach den Denial-of-Service-Attacken ein Video veröffentlichte. In diesem wurde behauptet, man hätte tausende von Morddrohungen, Bombendrohungen und belästigende Telefonanrufe erhalten.[46] Angeblich sollten Anonymous-Mitglieder innerhalb von weniger als drei Wochen 8931 belästigende Anrufe getätigt, über 3,6 Millionen bösartige E-Mails verschickt und mehr als 114 Millionen Mal auf die Website zugegriffen haben.[47]

Auf das Video antwortete Anonymous mit Witzbotschaften, die das Video Anonymous Exposed aufgrund seiner angeblich maßlosen Übertriebenheit parodierten.[48]

Scientology spürte zudem den Veröffentlicher des ersten Anonymous-Videos, Gregg Housh, auf, und zeigte ihn wegen Besitzstörung an, da er an der Belästigung einer Rezeptionistin des Scientology-Gebäudes in Boston beteiligt gewesen wäre. Housh bestreitet den Vorwurf.[49]

Öffentliche Befürworter

Ursula Caberta, ehemalige Leiterin der Obersten Landesjugendbehörde und von 1992 bis 2010 Leiterin der Hamburger Arbeitsgruppe Scientology, befürwortete in einem auf YouTube erschienenen Interview die Proteste und forderte zum Fortfahren mit friedlichen Protestaktionen gegen Scientology auf, die sie selbst für sehr wirksam hält. Aus ihrer Sicht seien die um einiges verstärkten Aussteigerzahlen in den USA auf die dort höhere Aktivität von Anonymous zurückzuführen. Von der Bewegung habe sie das erste Mal durch positive Resonanzen von Ex-Scientologen erfahren. Jedoch könne sie bei Anonymous aufgrund von Zeitmangel nicht mitwirken.[50]

Diese Aussage bezog sich nur auf die friedlichen Proteste gegen Scientology, nicht auf Aktionen wie die DDoS-Angriffe gegen Zahlungsdienstleister wie Visa und Mastercard, mit denen das Kollektiv erst später begann.

Operationen


Operation Payback

Ab September 2010 führten Mitglieder des Kollektivs im Rahmen der sogenannten „Operation Payback“ Distributed-Denial-of-Service-Angriffe auf die Websites von Rechteinhaberverbänden wie RIAA oder IFPI durch.[51]

Im Dezember 2010 wurde ein neues Ziel für die Angriffe ausgemacht: Zuerst wurden Geldinstitute wie Visa und Mastercard, die Konten der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks gesperrt hatten, angegriffen.[52] Später richteten sich die Angriffe auch gegen die niederländische Staatsanwaltschaft und Polizei, die zwei Teilnehmer der Aktion festnahmen.[53]

Im Januar 2011 wurden Regierungsseiten von Simbabwe und Tunesien attackiert, da juristische Schritte gegen den sogenannten „Indiskretions-Dienst WikiLeaks“ in beiden Ländern stattfänden. In einem Statement von Anonymous hieß es: „Wir greifen [Simbabwes Präsident] Mugabe und sein Regime der [Partei] Zanu-PF an, weil sie die freie Presse für vogelfrei erklärten und drohen, jeden zu verklagen, der WikiLeaks[-Dokumente] veröffentlicht.“[54]

Ebenso drohte Anonymous, die Regierungsseiten Ägyptens zu attackieren, falls Kommunikationskanäle wie Twitter zensiert würden. Seit der Revolution in Tunesien wird sozialen Netzwerken eine wichtige Rolle bei der Organisation politisch motivierter Protestgruppen zugeschrieben. In dem Aufruf hieß es:

„An die ägyptische Regierung: Anonymous ficht alle an, die an Zensurbemühungen beteiligt sind. Anonymous fordert, dass ihr im ganzen Land freien Zugang zu unzensierten Medien ermöglicht. Ignoriert ihr diese Nachricht, werden wir nicht nur eure Regierungs-Web-Seiten angreifen. Wir werden auch dafür sorgen, dass internationale Medien zu sehen bekommen, welch grausames Leben ihr euren Bürgern aufzwingt.“

Aufruf von Netz-Aktivisten, die sich als Mitglieder der Gruppe Anonymous zu erkennen geben, zitiert von Matthias Kremp in Spiegel Online am 27. Januar 2011[55]

Operation Sony

Im Zuge der im Januar 2011 eingereichten Klagen von Sony gegen die Hacker George Hotz und Alexander Egorenkov, denen vorgeworfen wurde, Informationen zum Kopierschutzsystem der PlayStation 3 öffentlich gemacht zu haben, griff Anonymous ein.

Anfang April 2011 kam es zu Angriffen auf die Websites des Konzerns und seines PlayStation Network, die jedoch wieder gestoppt wurden, da sie deren Kunden beeinträchtigten. Sie wurden unter dem Titel OPSony bekannt, teilweise jedoch auch der Operation Payback zugeordnet.[56][57][58][59] Als zum Ende des Monats bekannt wurde, dass 77 Millionen Nutzerdaten des PlayStation-Networks bei einem Hackerangriff gestohlen wurden, erklärten allerdings Teile des Anonymous-Netzwerkes, nichts mit dem Angriff zu tun zu haben.[60][61]

Am 10. Juni 2011 nahm die spanische Polizei in Gijón drei mutmaßliche Aktivisten des Kollektivs fest. Sie sollen mit den Angriffen auf Sony und die Webpräsenzen verschiedener Regierungen in Verbindung stehen und die Führungsriege des spanischen Teils von Anonymous stellen.[62] Zwei Tage später reagierte Anonymous mit einer DDoS-Attacke auf die Website der spanischen Polizei.[63]

Am 16. Juni 2011 gab das Kollektiv bekannt, die Angriffe gegen Sony einzustellen. Sie begründeten dies mit der Störung der Sony-Kunden, für die und für deren Rechte man sich einsetzen wolle.[64]

Operation Zeta

Anonymous-Aktivisten sammelten Informationen über das mexikanische Drogenkartell Zetas. Daraufhin entführte das Kartell offenbar einen Mitstreiter der Gruppe und drohte ihn zu töten, wenn die Namen veröffentlicht würden. Bis zum 5. November 2011 sollte das Anonymous-„Mitglied“ freigelassen werden, anderenfalls werde die Gruppe Namen und Adressen von Leuten im Netz veröffentlichen, die mit den Zetas zusammenarbeiten. Nach Angaben von Anonymous kam daraufhin das „Mitglied“ frei. Angeblich hatten die Zetas den Internet-Aktivisten damit gedroht, für jeden veröffentlichten Namen zehn Menschen umzubringen.

Nach der Freilassung will Anonymous nun auf die Veröffentlichung verzichten, schrieben Blogs, die der Gruppe zugeschrieben werden. Barrett Brown, der als ehemaliger „Sprecher“ von Anonymous gilt, sagte, die mexikanischen Anonymous-„Mitglieder“, die die Aktion starteten, würden sehr vorsichtig vorgehen, um sich selbst zu schützen.[65]

Operation OpSafeWinter

Seit 2013 sammeln Anonymous-Aktivisten jedes Jahr für die kalte Jahreszeit Kleidung, Decken, Schlafsäcke und Lebensmittel, um diese direkt an bedürftige Obdachlose zu verteilen.[66] Mittlerweile haben Anonymous-Aktivisten über eine sogenannte Anonymous WorldMap die jährlich stattfindende Charity dokumentiert. Neben Städten wie Stuttgart, Berlin oder München, beteiligen sich auch Orte in den USA, im Vereinigten Königreich und in anderen Ländern.

Operation Ice ISIS und Operation Paris

Im September 2014 gab das Kollektiv auf Twitter bekannt, dass es unter dem Namen Operation Ice ISIS eine Cyberwar-Kampagne gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) betreibt.[67] Ziel der Kampagne ist es, den Einfluss des IS auf soziale Medien zu verringern.[68] Im Zuge dieser Aktion wurde eine größere Zahl an Accounts bei Twitter und Facebook aufgedeckt, übernommen oder unbrauchbar gemacht.[69][70]

Am 16. November 2015 – drei Tage nach Terroranschlägen in Paris mit über 130 Toten – kündigte Anonymous an, dass der IS, der sich zu den Anschlägen bekannt hatte, nicht ungestraft davonkommen dürfe, und erklärte ihm erneut den Krieg.[71] Unter dem Namen Operation Paris unternimmt es das Kollektiv, die Webauftritte der Terrororganisation unter anderem bei Twitter zu hacken.[72]

Weitere „Operationen“

Gefälschter Facebook-Auftritt


Anonymous.Kollektiv wurde ursprünglich als deutsche Facebook-Seite des Hacker-Netzwerks eingerichtet, aber seit 2012 nicht mehr von Anonymous betrieben. Nach Presseberichten hatte das Erfurter AfD-Mitglied Mario Rönsch die übrigen Seitenbetreiber damals verdrängt. Die Seite verbreitete fortan Rechtspopulismus, Verschwörungstheorien und Hetze gegen Migranten, Flüchtlinge und Muslime. Anonymous-Aktivisten distanzierten sich davon und klärten ihre Anhänger über die Hintergründe der Fälschung auf.[125] Nachdem die „Likes“ für die gefälschte Seite seit November 2015 enorm zunahmen, berichteten auch viele Medien über die Fälschung.[126]

Nach Strafanzeigen gegen den mutmaßlichen Betreiber entfernte dieser selbst oder die Facebook-Administration die Seite. Anfang Juni erschien eine Nachfolgeseite gleichen Namens auf dem russischen Netzwerk Vk.com, die auf die Sperrung der Vorgängerseite verweist und die Hetze gegen Zuwanderer fortsetzt.[125] Gegen Rönsch laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und eine Fahndung.[127]

Konflikte mit staatlichen Organen


Im Juli 2011 wurde bei 35 Razzien in den USA, 14 in den Niederlanden und vier in Großbritannien ein mutmaßlicher Anonymous-Aktivist festgesetzt. 35 zusätzliche Haftbefehle wurden vom FBI ausgestellt.[128]

Als Reaktion auf die Festnahmen haben die Hacker einen Server mit mehr als 70 Websites von US-Strafverfolgungsbehörden gehackt und 10 Gigabyte an Daten kopiert.[129]

Dokumente der Globalen Überwachungs- und Spionageaffäre belegen, dass der britische Geheimdienst GCHQ gezielt gegen Anonymous vorging.[130]

Aktivitäten in Österreich


Am 25. Juni 2011 wurde der Twitter-Account „AnonAustria“ erstellt. Er dient dem österreichischen Kollektiv von AnonAustria (den Usern des IRC-Channels von AnonAustria) als mediales Sprachrohr.

Neben AnonAustria, die vor allem durch hacktivistische Aktionen für Aufsehen gesorgt haben, gibt es auch Anonymous Wien, die sich auf Demonstrationen und sogenannten Paperstorms (das Verteilen von Flyern) beschränken. Neben einem Wordpress-Blog[145] und einem Forum dienen ihnen eine Facebook-Seite und der Twitter-Account Anonymous Wien als Sprachrohr. So protestieren sie seit 15. März 2008 öffentlich gegen Scientology.[146] Sie organisierten ebenfalls einige Paperstorms gegen Vorratsdatenspeicherung und ACTA. Ebenfalls mitorganisiert haben sie den Protestmarsch gegen Vorratsdatenspeicherung am 31. März 2012.[147][148]

AnonAustria gewannen 2011 den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten.[149][150] Die Jury argumentierte, dass AnonAustria mehrmals private Daten auf fremden Servern aufgespürt und veröffentlicht habe, darunter die Privatadressen von Polizisten. Damit sei wiederholt die achte Regel der Hackerethik verletzt worden: „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.“

Ebenfalls gibt es noch AnonNewsAUT.

Operation „pitdog“

2012 im Vorfeld der Einführung von Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Österreich im Rahmen der EU-Regulierung machten Meldungen die Runde, dass lokale Vertreter des losen Netzwerks Anonymous E-Mail-Verkehr von allen größeren Parteien des Landes (SPÖ, ÖVP, FPÖ und weitere) in mehr als 10.000 Exemplaren abgegriffen hätten und damit Belege für Seilschaften und Verbrechen im Polit-Bereich gesammelt hätten, speziell ein gerade laufender Korruptionsausschuss solle davon tangiert werden, aber auch noch viel weitere Machenschaften sollten aufgedeckt werden. Die Aktivität wurde mehrfach mit dem Bedarf für „Gegenüberwachung“ tituliert.[151] Die Ankündigung der Veröffentlichung ging durch zahlreiche Medien und war für den Einführungstermin der VDS zum Sonntag den 1. April 2012 um 0 Uhr bekannt gemacht. Dem Termin gingen tatsächliche Demonstrationen in mehreren österreichischen Städten am Samstag, den 31. März 2012 voraus.[147] Die Aktion trug den Namen „pitdog“, vom englischen „pit“ für Loch/Grube und „dog“ für Hund, also Grubenhund und somit relativ gleich bedeutend zur Zeitungs-„Ente“. Zwar war der 1. April gelegentlich ein Anlass, zumindest die Möglichkeit eines Aprilscherzes zu erwägen, wurde jedoch durch die Vorgabe des Datums durch andere Umstände im Vorfeld als zufällig abgetan, die offenbar vorsätzlich gewählte Bezeichnung „pitdog“ wurde insgesamt erst nach dem Termin greifbar. Veröffentlichungen am selben Tag geben die Anonymous-Worte „frei erfunden“ wieder. Die Meinungen, ob diese Aktion nun dem Ansehen der AnonAustria Gruppe evtl. geschadet hat, gehen auseinander.[152]

Anzeigen wegen Vermummung

Am 2. Juni 2012 kam es während einer Demonstration von Anonymous Wien gegen Scientology zu Anzeigen wegen Vermummung, da einige Teilnehmer ihre Gesichtszüge mit einer Guy-Fawkes-Maske verhüllt hatten. Daraufhin wurde die Strafverfügung eines Anon-Aktivisten ins Internet gestellt und via Twitter verbreitet (u. a. auch von AnonAustria).[153] Die Strafe belief sich auf 50 € bzw. eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Stunden.[154] Ob die angezeigten Anon-Aktivisten die Strafe bezahlt oder Einspruch gegen die Strafverfügung erhoben haben, ist unklar. Kurz nach den Anzeigen veröffentlichte AnonAustria die Mails von Scientology. Wilfried Handl nutzte einige dieser geleakten Mails in seinem Blog, worauf Scientology gegen ihn klagte. Dies blieb allerdings erfolglos.[155]

Aktivitäten in Deutschland


In Deutschland wird in mehreren Städten seit 10. Februar 2008 regelmäßig gegen Scientology protestiert, und seit 2011 werden Protestaktionen gegen Überwachung und Zensur durchgeführt.

Am 6. April 2013 hackte Anonymous aus Protest gegen die Bestandsdatenauskunft das FDP-Portal meine-freiheit.de und veröffentlichte einige Zugangsdaten im Internet.[156] Auch sind sie auf ihrem deutschen YouTube-Kanal aktiv, der eine abgeänderte Form des offiziellen englischsprachigen Kanals darstellt.[157]

Operation GEMA

Im Rahmen der Operation GEMA griff Anonymous im Juni 2011 die Webpräsenz der GEMA mit DDoS-Attacken an und legte sie kurzzeitig lahm. In einem Video erläuterte die Gruppierung die Beweggründe:[158] Die GEMA trage die Schuld daran, dass auf der Internetplattform YouTube in Deutschland ein Großteil der Musikvideos nicht mehr abgerufen werden kann, da sich YouTube mit der GEMA seit 2009 nicht mehr auf einen neuen Lizenzvertrag einigen konnte. (Tatsächlich sind die entsprechenden Videos von YouTube willkürlich ausgewählt worden; die GEMA führt einen Musterprozess mit YouTube um korrekte Lizenzierung, der nur wenige Videos betrifft.) Aus Sicht von Anonymous verlangt die GEMA zu hohe Gebühren für den Abruf von Videos. Im Video wurden „weitere Maßnahmen“ angekündigt, sollte sich das Verhalten der GEMA nicht ändern. Nachdem dies nicht geschehen war, erfolgte am 22. August ein weiterer Angriff auf die Website, bei der die Seite kurzzeitig auf eine Grafik umgeleitet wurde, deren Text auf die Sperrmeldungen von YouTube anspielte.[159] Ferner gelang es, Benutzernamen und Passwörter auszulesen, die daraufhin bei Twitter veröffentlicht wurden. Als Reaktion auf die DDoS-Angriffe kam es zu mehreren Hausdurchsuchungen bei Verdächtigen.[160] Zu Weihnachten startete Anonymous unter dem Namen LulzXmas weitere Aktionen gegen die GEMA und gegen andere Seiten der Initiative Urheberrecht. Dabei kam es zu einem „Deface“ der Seite Initiative Urheberrecht und zur Veröffentlichung von personenbezogenen Daten der Initiative.[161] Wie sich später herausstellte, wurde die Kommunikation in den IRC-Channels vor den DDoS-Angriffen 2011 von den Behörden aufgezeichnet.[162]

Operation 13

Die geplante Richtlinie (EU) 2019/790 (bekannt geworden durch den Artikel 13, später 17) und das daraus entstehende Risiko von verpflichtenden automatischen Filterprogrammen für nutzergenerierte Inhalte („Upload-Filter“) hat 2018 und Anfang 2019 für viel Aufsehen in der gesamten Internet-Szene gesorgt und auch Anonymous Aktivisten auf den Plan gerufen. Die Zeit von der Veröffentlichung der Gesetzesreform bis zur Abstimmung über die Gesetzesreform wurde auf die Aufklärung der Öffentlichkeit, digitalen Aufstand über Memes, Vernetzung mit/Verbreiten von anderen Protestbewegungen, Weiterverbreitung von Informationen über anstehende Demonstrationen und verschiedenen kleinen Attacken auf Webseiten von Beteiligten verwand.

Die anfänglich noch namenlose Sammlung von Memes wurde relativ schnell "Operation 13" getauft und ausgeweitet, wobei international mit der "Operation StopACTA2" eine gleiche Operation gestartet wurde, StopACTA2 wurde allerdings auch außerhalb von Anonymous-Kreisen genutzt. Zur Vernetzung von Aktivisten wurde zum Einen Twitter als Sprachrohr in die Öffentlichkeit und zum Anderen IRC-Kanäle für das Absprechen von Aktivisten unter sich eingesetzt.

Auch kam es zu DDoS Attacken auf Webseiten von Parteien und Vereinen, die sich für die Änderung einsetzten, Einbrüchen in die IT-Infrastruktur und "Defacings" von Webseiten einiger Abgeordneter, was allerdings nicht von allen Aktivisten unterstützt wurde, da die Befürchtung im Raum stand, die Gesprächsbereitschaft weiter zu verringern, weshalb die Hauptziele, das Informieren der Öffentlichkeit und Aufrufen zu Demonstrationen, hauptsächlich über Twitter und Blog Posts, Memes und Videos verfolgt wurden.

Operation Tinfoil

Anfang 2020 haben Aktivisten die neue Gruppe "Widerstand 2020", die sich als Gegenbewegung bzw. -partei zu den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung gebildet hatte, beobachtet und aufgrund von Unstimmigkeiten und Demokratiefeindlichkeit als größeres Ziel erkannt. Hier lag das Augenmerk auf den haltlosen Behauptungen der Gründer und dem Widerlegen derselben. Im Zuge dessen kam es auch zu Angriffen auf die Webseite und das Überfluten mit "Mitgliedsanträgen", die sich als einfaches Formular ohne Überprüfen der Dateneingabe herausstellten. Die Bewegung zerfiel nach kurzer Zeit, entstehende Splittergruppen und die Hauptakteure wurden allerdings weiter unter Beobachtung gehalten, vor allem da der Gründer Bodo Schiffmann Anonymous in einem öffentlichen Video herausgefordert hatte.

Im Juni 2020 wurde dann aus dieser bislang nur losen Zusammenarbeit die Operation Tinfoil (dt.: Operation Alufolie, eine Anspielung auf den Aluhut) gestartet, da neue Akteure auf der Bildfläche erschienen waren.

Das erste Ziel war der Koch Attila Hildmann, der durch das Verbreiten von Verschwörungsmythen auf Telegram schon vorher aufgefallen war, nun aber immer aktiver und größer wurde und Anonymous auf seiner Seite wähnte, da kleine Gruppen mit Verbindung zu Q-Anon auch in seiner Telegram-Gruppe zu finden waren. Besonderes Augenmerk lag auf seinen Telegram-Gruppen, die erfolgreich von Aktivisten infiltriert werden konnten, und seinem Webauftritt, auf dem auch andere Daten, wie E-Mails, gespeichert waren. Mit diesen Informationen konnten also Hauptverantwortliche und Administratoren seiner Telegram-Gruppe identifiziert werden und der reibungslose Ablauf innerhalb der Gruppe immer wieder gestört werden; dazu kamen Veröffentlichungen über die Admin und deren Verbindungen. Die Arbeit der Aktivisten und ein veröffentlichtes Video gegen Attila HIldmann führte auch zu Interesse von Seiten der klassischen Medien an der Person Attila Hildmann, wodurch sich mehr Personen der Operation oder dem gleichen Ziel angeschlossen haben. Verkaufspartner für die Produkte des Vegan-Kochs haben, teilweise nach direkten Anfragen, die Zusammenarbeit mit ihm gekündigt und seine Produkte aus ihrem Sortiment genommen. Auch wurden seine Ansichten und Aussagen immer wieder widerlegt und/oder ins Lächerliche gezogen.[163]

Weitere folgende Ziele waren OCG und Querdenken.

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Anonymous  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Anonymous – in den Nachrichten

Einzelnachweise


  1. Aufruf „Wir sind die Urheber“: Anonymous stellt Unterstützer an den Pranger. In: Börsenblatt. Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 14. Mai 2012, abgerufen am 9. Februar 2014.
  2. a b Gerald Himmelein: Anonymous vs. Scientology: Tom Cruise signiert Maske. In: Heise online. 21. Januar 2009, abgerufen am 25. Mai 2011.
  3. V for Vendetta masks: Who's behind them?
  4. YouTube als Schlachtfeld für Anonymous gegen Scientology. Abgerufen am 25. Mai 2011.
  5. Video: „Message to Scientology“. Abgerufen am 25. Mai 2011.
  6. Ein Profil von Anonymous bei Facebook (Memento vom 29. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
  7. Online group declares war on Scientology (Memento vom 12. Januar 2013 im Webarchiv archive.today)
  8. Ryan Singel: War Breaks Out Between Hackers and Scientology – There Can Be Only One. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Wired. 23. Januar 2008, archiviert vom Original ; abgerufen am 25. Mai 2011 (englisch).
  9. Shaun Davies: Critics point finger at satirical website – National Nine News (englisch). (Nicht mehr online verfügbar.) ninemsn Pty, 8. Mai 2008, archiviert vom Original am 24. April 2011; abgerufen am 25. Mai 2011 (englisch).
  10. Howard Dahdah: Anonymous’ group declares online war on Scientology (englisch). (Nicht mehr online verfügbar.) In: Computerworld. IDG, 8. Februar 2008, archiviert vom Original am 13. Februar 2008; abgerufen am 25. Mai 2011.
  11. a b James Harrison: Scientology protestors take action around world – The State News (englisch). (Nicht mehr online verfügbar.) In: The State News. 12. Februar 2008, archiviert vom Original am 2. Mai 2014; abgerufen am 25. Mai 2011 (englisch).
  12. Frank Patalong: Protestkultur: Anonymer Angriff aus dem Web. In: Spiegel Online. 14. September 2009, abgerufen am 25. Mai 2011.
  13. Artikel zu Anonymous und Internetzensur - Basic Thinking Blog
  14. Anonymous und Internetzensur – Hacker-Großangriff auf Mastercard, Visa & Co Spiegel Online, 8. Dezember 2010.
  15. Operation Payback: Hacker-Großangriff auf Mastercard, Visa & Co
  16. Anonymous attackiert Simbabwe und Tunesien. Spiegel Online, 4. Januar 2010.
  17. Die vielen Gesichter von Anonymous: Das Internet-Kollektiv protestiert gegen Internet-feindliche Gesetze. In: netzpolitik.org. 3. November 2014, abgerufen am 21. April 2020.
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Stand der Informationen: 26.04.2021 03:15:33 CEST

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