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Anderlingen

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Anderlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Anderlingen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 22′ N, 9° 18′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Selsingen
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 35,67 km2
Einwohner: 859 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27446
Vorwahl: 04284
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 8
27446 Selsingen
Website: www.anderlingen.de
Bürgermeisterin: Irene Barth[2] (WG Anderlingen)
Lage der Gemeinde Anderlingen im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Anderlingen (plattdeutsch Annerlingen) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Selsingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Anderlingen erstreckt sich auf einer Fläche von 35,67 Quadratkilometern.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Verkehrsanbindung


Nachbargemeinden

Im Norden grenzt Anderlingen an Farven, im Osten an den Landkreis Stade (Gemeinden Brest und Ahlerstedt), im Süden an Heeslingen und im Westen an das Grundzentrum Selsingen sowie im Nordwesten an Deinstedt.

Geologie

Anderlingen liegt auf der Zevener Geest.

Die Landschaft wird durch Wiesen und Wälder geprägt, es gibt nur noch vereinzelt kleine Wälder und Moore, die unkultiviert geblieben sind.

Durch die Gemeinde fließt über 16 km die Twiste entlang, ein Nebenfluss der Oste, der seine Quelle bei Winderswohlde hat.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besitzt die folgenden Ortsteile:

Verkehr

Wegen ihrer Randlage wird die Gemeinde bloß von zwei Kreisstraßen bedient. Das sind zum einen die K 169, die von Farven im Norden über Fehrenbruch und Grafel nach Selsingen zur B 71 im Westen führt und zum anderen die K 110, die von Heeslingen im Süden über Sassenholz führt und in die K 118 bei Malstedt mündet.

Geschichte


Die in der Gemarkung Anderlingen gefundene, dort abgebaute und neben dem Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover wieder aufgebaute bronzezeitliche Steinkiste von Anderlingen zeigt drei menschliche Figuren auf dem südlichen Abschlussstein, der deshalb unter dem Namen Anderlinger Bildstein weit über die Region hinaus bekannt ist. Er gilt als einer der bedeutendsten bronzezeitlichen Funde im norddeutschen Raum und diente als Vorlage für das heutige Wappen des Ortes.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Grafel und Ohrel eingegliedert.[3]

Politik


Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Anderlingen besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
WG Anderlingen 88,91 % 8
Einzelbewerber 11,08 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 71,60 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

Bürgermeister

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Irene Barth (WG Anderlingen) zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin für die aktuelle Wahlperiode.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Anderlinger Sonne

Im Oktober 2014 wurde die „Anderlinger Sonne“ enthüllt, ein Modell der Sonne mit ca. zwei Meter Durchmesser. Das Modell ist der zentrale Punkt eines Steinplanetariums, das sich zwischen Anderlingen und Haaßel befindet. Es stellt die Planeten im Maßstab 1:700 Millionen dar. Das Steinplanetarium ist Teil der Stein-Erlebnisroute von Anderlingen.[8]

Gedenksteine

In der Ortsmitte befindet sich ein Gedenkstein der an Heinrich Behnken und dessen Vater Lütje Behnken (auch Lütje Micheels nach der Hofstelle Nr. 5 Micheels Hus benannt) erinnert: Lütje Behnken wurde in Anderlingen geboren.

Weblinks


 Commons: Anderlingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018  (Hilfe dazu).
  2. Anderlingen (Memento des Originals vom 4. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten , abgerufen am 18. März 2017.
  5. a b Gemeinde Anderlingen – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016 (Memento vom 19. März 2017 im Internet Archive), abgerufen am 18. März 2017.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 18. März 2017.
  7. Gemeinde Anderlingen – Rat der Gemeinde Anderlingen 2016 - 2021 (Memento des Originals vom 19. März 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 18. März 2017.
  8. SteinErlebnisRoute , abgerufen am 18. März 2017



Kategorien: Anderlingen | Gemeinde in Niedersachsen | Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme) | Ersterwähnung im 12. Jahrhundert


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