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Alexandra Fischer-Hunold

Alexandra Fischer-Hunold (* 1966 in Düsseldorf) ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin, deren Werke im Fantastik-, Abenteuer-, Krimi- und Schulbereich spielen.

Inhaltsverzeichnis

Leben


Sie studierte nach dem Abitur Germanistik und Anglistik, absolvierte eine Banklehre und arbeitete im Anschluss daran bei dem Kölner Reiseführerverlag DuMont.[1] Bereits als Jugendliche fasste sie nach der Lektüre von Astrid Lindgrens Werken und der Bekanntschaft mit der Figur des schreibenden Herrn Melcher Melcherson in Ferien auf der Kräheninsel den Entschluss, eines Tages „spannende Geschichten für Kinder“ zu verfassen.[2] Seit der Geburt ihrer Tochter 1997 schreibt sie an ihrer Dissertation über Michael Ende und verfasst Kinderbücher und Vorlesegeschichten.[3] Ihre Bücher richten sich dabei in erster Linie an das weibliche Publikum zwischen sechs und zehn Jahren. Die Autorin hat mehrere Reihen entwickelt, wie z. B. Die Gespensterschule, Laura@Internat sowie die Prinzessin Rosalea-Reihe und diverse Ratekrimis vor unterschiedlichem nationalem Hintergrund verfasst. Eines ihrer ungewöhnlichsten Projekte war die kindgerechte Geschichte Konrad Adenauers: Konrad, der Kanzler : Konrad Adenauer – sein Leben für Kinder erzählt (2009), wobei sie hier auf das umfangreiche Wissen ihres Cousins und ältesten Kanzlerenkels Konrad Adenauer mit identischem Namen zurückgreifen durfte.

Laut eigenen Worten benötigt sie für die Erstleser-Bücher in der Regel ein bis zwei Monate, für die Rate-Krimis aufgrund der aufwändigeren Recherchen drei bis vier Monate.[4] 2008 gehörte Alexandra Fischer-Hunold unter anderem neben Günter Wallraff als einzige Schriftstellerin zu den Juroren des Deutschen Vorlesepreises.[5] Für Lord Gordon – Ein Mops in königlicher Mission erhielt sie 2017 den Hansjörg-Martin-Preis.

Einige ihrer Werke wurden ins Niederländische, Rätoromanische und Ungarische übersetzt.

Alexandra Fischer-Hunold lebt mit ihrem Mann und der Tochter sowie einem Hund namens Bootsmann als Erinnerung an Lindgren in Westfalen in Münster-Gievenbeck.[6]

Rezension


Zu Konrad, der Kanzler : Konrad Adenauer – sein Leben für Kinder erzählt (2009) meinte Constantin Graf von Hoensbroech, dass es der Autorin gelingt, „die vielen historischen Daten und Fakten im Zusammenhang mit dem Leben des Bundeskanzlers geschickt als Geschichte mit Geschichten zu erzählen und Geschichte eben nicht als die Aneinanderreihung von staubtrockenen Daten und Fakten abzuarbeiten. Sehr hilf- und lehrreich am Ende des Buches ist die Zeitleiste mit den wichtigsten Daten und Ereignissen. So ist insgesamt ein lesenswertes Buch entstanden, das seinen Charme durch seine geglückte Mischung aus lebendiger Erzählung, exakter Historie sowie kindgerechter Illustration erhält und dabei sicherlich auch für Adenauerkenner und politisch Interessierte manch Überraschendes berichtet“.[7]

Cornelia Geißler lobte in der Berliner Zeitung das Konzept der Rate-Krimis: „In den Handlungstexten fügen sich Sachinformationen und Spannungselemente unauffällig ineinander. Am Ende eines jeden Buches gibt es noch mehr Hintergründe zum jeweiligen Land, zu den Lebensbedingungen und vor allem zur Natur. So macht Lesen klug“.[8]

Der Ausflug der Autorin in den Bereich der romantischen Verliebtheit von Jugendlichen (Biete Luftschloss, suche Traumprinzen) kam jedoch nicht unbedingt bei ihren Leserinnen an, wie eine 11-Jährige im Auftrag des Hessischen Rundfunks im Rahmen der Frankfurter Buchmesse beurteilte: Das Buch sei eher mäßig aufgrund seiner Längen und nur aufgrund der relativ lockeren Schreibe zu ertragen. „Die Grundidee, auf der die Geschichte aufgebaut ist, [ist] nicht neu und spätestens nach dem dritten Kapitel kann sich sowieso jeder denken, wie es ausgeht. Dann nervt mich total das Nonstop-Geschwärme von Tabea über Jan-Justus. Sie sieht echt alles durch die rosa Brille! Das hält man nicht aus!“[9]

Werke


Rezeption


Vertonung

Weblinks


Einzelnachweise


  1. Buchautorin kam zur Lesung in die Salvatorschule: Die Schüler entdecken die Welt der Bücher . In: ngz-online.de, 12. Juni 2003, abgerufen am 21. November 2011.
  2. Archivlink (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive)
  3. http://www.fantasyguide.de/10178/
  4. Astrid Lindgren ist ihr Vorbild. In: Westfälische Nachrichten, 21. Februar 2011. Abgerufen am 21. November 2011.
  5. Archivlink (Memento vom 30. Dezember 2011 im Internet Archive)
  6. http://www.yangofamily.de/Aktuell/medien-Im-Fantasialand
  7. Constantin Graf von Hoensbroech: Erstmals beschäftigt sich ein Kinderbuch mit Konrad Adenauer . In: Tabularasa. Zeitschrift für Geschichte und Kultur, No. 47, I/2010, abgerufen am 21. November 2011.
  8. Cornelia Geißler: Verbrecher suchen. In: Berliner Zeitung, 11. Juni 2005. Abgerufen am 21. November 2011.
  9. Maja Hoppmann (11) stellt vor Werner Färber, Alexandra Fischer-Hunold "Biete Luftschloss, suche Traumprinzen"  (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . Auf: hr-online.de, 20. September 2009. Abgerufen am 21. November 2011.
  10. EKZ-Empfehlung für Bibliotheken



Kategorien: Autor | Kinder- und Jugendliteratur | Literatur (Deutsch) | Literatur (21. Jahrhundert) | Geboren 1966 | Frau

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Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Alexandra Fischer-Hunold (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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Stand der Informationen: 02.03.2020 02:24:37 CET - Wichtiger Hinweis Da die gegebenen Inhalte zum angegebenen Zeitpunkt maschinell von Wikipedia übernommen wurden, war und ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.org nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein oder Fehler in der Darstellung vorliegen, bitten wir Sie darum uns per zu kontaktieren: E-Mail.
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