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Alevitische Gemeinde Deutschland




Alevitische Gemeinde Deutschland
(AABF)
Zweck Vertretungsanspruch für Aleviten in Deutschland, Föderaler Bundesverband
Vorsitz: Hüseyin Mat (Bundesvorsitzender), Ufuk Cakir (Generalsekretär), Müslüm Kaya (Vorsitz Geistlicher Rat)
Gründungsdatum: 1989
Mitgliederzahl: ca. 500.000 Mitglieder[1] in 150 Ortsgemeinden[2]
Sitz: Stolberger Straße 317, 50933 Köln
Website: www.alevi.com

Die Alevitische Gemeinde Deutschland (türkisch: Almanya Alevi Birlikleri Federasyonu, Abk.: AABF) ist der Dachverband der alevitischen Gemeinden in Deutschland. Der Bundesvorsitzende ist Hüseyin Mat. Sie vertritt die in ihr organisierten Aleviten, welche die zweitgrößte Religionsgemeinschaft nach dem sunnitischen Islam innerhalb der konfessionell gebundenen türkeistämmigen Migranten in Deutschland bilden.[3]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Bedeutung


Der Verband wurde 1989 gegründet und gab sich am 31. März 1998 ein neues Programm. Die Alevitische Gemeinde Deutschland, eingetragener Verein mit Sitz in Köln, ist in Landesvertretungen und Gemeinden auf Stadt- und Gemeindeebene organisiert. Sie umfasst rund 150 Ortsgemeinden in Deutschland.

Der Verband ist Mitglied der Europäischen Union der alevitischen Gemeinden (Avrupa Alevi Birlikleri Konfederasyonu; Abk. AABK). Die Jugend wird vertreten durch den Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland.

Im Jahr 2012 schloss sich die Alevitische Gemeinde Deutschland dem Aktionsbündnis Umfairteilen an.[4] Im August 2013 würdigte Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin das Engagement der Alevitischen Gemeinde.[5]

Die AABF stellt berufene Vertreter bei der Deutschen Islamkonferenz und dem Integrationsgipfel der Bundesregierung.

Ziele


Zu den Zielen gehören die Wiederbelebung des Alevitentums, die Integration und Partizipation ihrer Mitglieder in der deutschen Gesellschaft und die Erteilung eines eigenen Religionsunterrichts. Die erste Zulassung des alevitischen Religionsunterrichts erfolgte im Schuljahr 2006/2007 in Baden-Württemberg, mittlerweile gibt es ihn in insgesamt neun Bundesländern.[6]

Publikationen


Alevilerin Sesi („Stimme der Aleviten“) ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift der AABF. Neben türkischen Texten werden auch deutsche und französische Beiträge veröffentlicht. Die Artikel handeln vom Alevitentum, der innenpolitischen Situation in der Türkei sowie in Deutschland und von alevitischen Vereinstätigkeiten.

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Commons: Alevitische Gemeinde Deutschland  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. REMID (2013)
  2. Bonner Institut für Migrationsforschung: Alevitischer Abend mit vielen Erkenntnissen , 5. Februar 2014
  3. BAMF: Muslimisches Leben in Deutschland (Memento vom 26. Mai 2012 im Internet Archive) (2009); S. 314 gibt "zwischen 480.000 und 552.000" an - PDF, 6 MB
  4. umfairteilen.de: Der Trägerkreis des Bündnisses (Memento vom 26. Dezember 2012 im Internet Archive), abgerufen am 1. Januar 2014
  5. alevi.com: Bundesvorstand zu Gast beim Bürgerfest von Joachim Gauck
  6. alevi.com: Alevitischer Religionsunterricht: Allgemeines









Kategorien: Alevitentum | Muslimische Organisation (Deutschland) | Dachverband (Deutschland) | Religiöser Verein (Köln) | Islam in Köln | Gegründet 1989 | Körperschaft des öffentlichen Rechts (Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft)








Stand der Informationen: 05.07.2020 08:16:57 CEST

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