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Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

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Österreich  Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Österreichische Behörde
Logo des Bundesminsteriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.jpg
Staatliche Ebene Bund
Stellung der Behörde Oberste Bundesbehörde
Gründung 1848
Hauptsitz Wien 1, Stubenring 1
Behörden­leitung Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Haushaltsvolumen 760 Mio. EUR (2019)[1]
Website www.bmdw.gv.at

Das seit 8. Jänner 2018 als Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (kurz BMDW) bezeichnete österreichische Bundesministerium ist einerseits für Wirtschaftspolitik, Gewerbe und Industrie und andererseits für die Digitalisierung zuständig. Es ist mit dem 8. Jänner 2018 aus dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hervorgegangen, hat jedoch die Kompetenzen und die Zuständigkeiten für Forschung und Wissenschaft dem Bundesministerium für Bildung abgegeben. Das österreichische Wirtschaftsministerium bildete sich aus einem Handels- und Gewerbeministerium (zeitweise auch Arbeitsministerium), Industrie-, Energie- und Bautenministerium, mit öffentlichen Arbeiten (zeitweise auch Verkehrsministerium), welche sich noch aus Monarchiezeiten herleiten. Mit dem Arbeitsministerium Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, dem Technologieministerium Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gibt es derzeit in Österreich noch drei weitere Ministerien für wirtschaftliche Angelegenheiten, die sich speziell um Arbeitsmarktpolitik, um Forschung und Entwicklung, respektive um Land-, Forst- und Wasserwirtschaft kümmern. Das österreichische Familienministerium (mit Jugend) wurde 1983 von Fred Sinowatz geschaffen (und umfasste zeitweise auch Frauen und Konsumentenschutz oder war mit einem Sozialministerium vereint). Mit der Umbildung der Ministeriumsstruktur unter Kanzler Fayman wurden die Agenden der Wirtschaftspolitik mit dem der Familienpolitik, einem klassischen Kernportefeuille eines Sozialministeriums, zusammengefasst, gleichzeitig aber die Arbeitsmarktpolitik, ebenfalls eine Aufgabe eines Wirtschaftsministerium, dem Sozialministerium zugeteilt, sodass sich heute zwei Ministerien sowohl um sozialpolitische wie um wirtschaftsrelevante Angelegenheiten kümmern. Diese Aufteilung ist eine Reaktion auf die Lage in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007. Der Bereich des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend umfasst zurzeit die Rechtsmaterie von ca. 110 Bundesgesetzen, 625 Verordnungen und zahlreichen Kundmachungen sowie bilateraler und multilateraler Abkommen, die im Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich kundgemacht sind.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte


  Handels- / Industrie­ministerium Bauten­ministerium Arbeits­ministerium Familien­- und Jugendministerium
Wirtschafts­ministerium
1848 Ministerium für Handel und öffentliche Arbeiten      
1861–1867 Ministerium für Handel und Volkswirtschaft
1918 Staatsamt für Gewerbe, Industrie und Handel und Staatsamt für Kriegs- und Übergangswirtschaft
1919 Staatsamt für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten
1920 Bundesministerium für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten
1923–1938 Bundesministerium für Handel und Verkehr Bundesministerium für soziale Verwaltung
1945 Staatsamt für Industrie, Gewerbe, Handel und Verkehr
1945–1966 Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau
1966–1987 Bundesministerium für Handel, Gewerbe und Industrie Bundesministerium für Bauten und Technik 1983 Bundesministerium für Familie, Jugend und Konsumentenschutz

1987
Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie
1995 Bundesministerium für Jugend und Familie
1997 Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales 1996 Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie

2000
Die meisten Angelegenheiten des Wirtschaftsministeriums werden mit dem Ressort Arbeit zusammengefasst, diverse operative Angelegenheiten, vor allem Straßenbau, gehen an das Verkehrsministerium, das Ressort Wasserwirtschaft an das Land- und Forstwirtschaftsministerium. Die Sozialagenden werden mit dem Familienministerium zusammengelegt.
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit logo.svg Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen
2003 Logo bmsk1.png
Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz
2007 Logo bmgfj(vektorgrafic).svg
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
2008 Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend logo.svg Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz logo.svg
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend logo.svg Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
2014 Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft logo.svg Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Bundesministerium für Familien und Jugend
2018 Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz Bundeskanzleramt

Aufgaben


Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist zuständig für:[2]

Organisation


Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gliedert sich wie folgt[3]:

Geschäftsbereiche


Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat folgende nachgeordnete Dienststellen:

Bundesminister


Weblinks


 Commons: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise


  1. Bundesfinanzgesetz 2019. (PDF) Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 7. April 2019 (Seite 544).
  2. Bundesministeriengesetz 1986. Abgerufen am 14. Januar 2018.
  3. Geschäfts- und Personaleinteilung, Stand 1. Jänner 2019

Siehe auch





Kategorien: Bundesministerium (Österreich) | Wirtschaftsministerium | Bauministerium | Wirtschaftspolitik (Österreich) | Energiepolitik (Österreich) | Innere Stadt (Wien) | Organisation im Bildungswesen (Österreich) | Bildungspolitik (Österreich) | Sozialpolitik (Österreich) | Jugendministerium | Familienministerium | Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend


Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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