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Épinal




Épinal
Region Grand Est
Département Vosges (Präfektur)
Arrondissement Épinal
Kanton Épinal-1
Épinal-2
Gemeindeverband Épinal
Koordinaten 48° 10′ N, 6° 27′ O
Höhe 315–492 m
Fläche 59,24 km2
Einwohner 31.740 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 536 Einw./km2
Postleitzahl 88000
INSEE-Code
Website http://www.ville-epinal.fr/

Lage der Stadt Épinal
im Département Vosges

Épinal ist die Hauptstadt (Präfektur) des französischen Départements Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie ist Sitz des am 1. Januar 2012 neu ausgerichteten Gemeindeverbandes Agglomération d’Épinal.

Im Deutschen wurde noch bis ins 19. Jahrhundert der ursprüngliche Name Spinal (auch Spinneln) verwendet, der sich vom lateinischen Spinalium ableitet, wovon auch die Bezeichnung der Einwohner als Spinaliens herrührt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie


Die 31.740 Einwohner (Stand 1. Januar 2017) zählende Stadt am Südwestrand der Vogesen liegt an der oberen Mosel.

Nachbargemeinden von Épinal sind Golbey und Dogneville im Norden, Jeuxey, Deyvillers und Aydoilles im Nordosten, La Baffe im Osten, Archettes und Arches im Südosten, Dinozé und Dounoux im Süden, Uriménil und Renauvoid im Südwesten sowie Chantraine im Westen.

Geschichte


Épinal wurde gegen Ende des 10. Jahrhunderts durch den Metzer Bischof Dietrich I. gegründet.

Das Gefecht bei Épinal fand während des Winterfeldzuges 1814 der Befreiungskriege am 11. Januar 1814 zwischen französischen und württembergischen Truppen, die von russischen Kosaken unterstützt wurden, statt.

Nach dem verlorenen Deutsch-Französischen Krieg und der damit verbundenen Grenzverschiebung nach Westen wurde Épinal als Fester Platz Épinal zur Gürtelfestung mit einer großen Anzahl das Zentrum umgebender Forts ausgebaut. Da es während des Ersten Weltkrieges hier zu keinen Kampfhandlungen kam, sind die meisten dieser Festungswerke nahezu vollständig erhalten.

Im Juni 1940 wurde Épinal im Rahmen des Westfeldzuges von der 2. Panzer-Division der Wehrmacht erobert.[1] Am 24. September 1944 wurde die Stadt wieder befreit, nachdem das Zentrum durch Artillerie schwer beschädigt wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 30.313 36.856 39.604 37.818 36.732 35.782 33.528 32.006

Sehenswürdigkeiten


Städtepartnerschaften


Verkehrsanbindung


Die Stadt an der Mosel ist über einen drei Kilometer langen Stichkanal an den Canal des Vosges angebunden, der in Verbindung mit den Flüssen Saône und Rhône eine schiffbare Verbindung mit dem Mittelmeer und über den Rhein-Marne-Kanal zum Rhein herstellt. Heute wird die Kanalverbindung hauptsächlich von Sport- und Hausbooten genutzt; Épinal verfügt auch über einen Jachthafen. Über die Eisenbahnstrecke LureNancy und über die in der Nähe der Stadt abzweigende Strecke nach Remiremont ist Épinal an das Schienennetz der SNCF angeschlossen. Auf der Straße erreicht man die Stadt unter anderem über die RN 57 von Metz bzw. von Besançon.

Kulinarische Spezialitäten


Persönlichkeiten


Weblinks


Commons: Épinal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Épinal – Reiseführer

Einzelnachweise


  1. Heinz Guderian, Seite 134
  2. a b Philippe Gloaguen, et al.: Le Routard – Le guide de la visite d'entreprise. Nr. 79/0425/0. Hachette Livre, Vanves 2016, ISBN 978-2-01-323703-1, S. 117.



Kategorien: Gemeinde im Département Vosges | Épinal | Ort in Grand Est | Ort an der Mosel | Präfektur in Frankreich | Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) | Stadt in Frankreich | Gegründet im 10. Jahrhundert



Quelle: Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Épinal (Autoren [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0


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